Das Lippstädter Tierheim, das ein wenig versteckt an der Bundesstraße 55 liegt, gibt es schon seit etwa 20 Jahren. Zurzeit ist es das Zuhause von sieben Hunden, vier Kaninchen, einem Meerschweinchen, einem Bartagamen und 65 Katzen. Darüber hinaus werden dort gerade sechzig Igel aufgepäppelt. Momentan ist noch Platz für weitere sieben Hunde. Das Tierheim ist also schon recht groß. Jedoch werden Reptilien und Exoten nicht aufgenommen. Die Tiere, die nicht vermittelt werden, bleiben so lange bis sie doch noch ein Zuhause finden oder sterben, denn kein Tier wird ohne medizinischen Grund eingeschläfert.

Das Tierheim wird hauptsächlich über Spenden und über die Beiträge der Vereinsmitglieder und der Stadt finanziert. Gerne werden auch Sachspenden angenommen. Die Tiere werden derzeit von fünfzehn Mitarbeitern versorgt: es arbeiten dort vier Festangestellte, drei Auszubildende, Teilzeitkräfte, Minijobber und Angehörige des Bundesfreiwilligendienstes.

Viele Tiere, die hier...

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E-Scooter verschiedener Leihfirmen gehören mittlerweile in vielen Ecken Deutschlands zum neuen Stadtbild. Richtig günstig ist das Ausleihen auf Dauer jedoch nicht – lohnt sich womöglich der Kauf eines eigenen E-Scooters? 

Erst Mitte Juni 2019 ist der E-Scooter-Verleih in Deutschland gestartet. Schon jetzt haben die ersten Anbieter ihre Preise erhöht: In Hamburg beispielsweise verlangt ein örtlicher Verleiher mittlerweile 25 Cent pro Minute. Das entspricht bereits einer Erhöhung um 25 Prozent. 

E-Scooter leihen: Was kostet das? 

Lime, Circ, Tier oder Voi – sie alle bieten E-Scooter nach dem gleichen Prinzip: Via App können verfügbare E-Tretroller lokalisiert und ausgeliehen werden, abgerechnet wird pro Minute, bezahlt mit Kreditkarte oder PayPal. Die Kosten bei den Leih-Scootern von Tier, Lime und Co. liegen bei einem Euro Aktivierungsgebühr und weiteren 0,15 – 0,25 Euro pro Minute. Die Folgepreise unterscheiden sich je nach Stadt. 

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Während in der Politik versucht wird Elektroautos auf den wirtschaftlichen Markt zu bringen, wird von Wissenschaftlern schon wieder über einen Verbrennungsmotor nachgedacht. Anstatt Diesel, Benzin oder elektrischem Strom aus dem Kraftwerk soll möglicherweise Wasserstoff die Lösung als Energiequelle für Autos sein. 

Die Idee ist nicht neu, denn schon vor 200 Jahren baute ein Wissenschaftler das erste Fahrzeug, das mit Wasserstoff angetrieben wurde und diese Idee kam immer wieder hervor, aber durch die komplizierte Herstellung wurde der Diesel- und der Benzinmotor weiter bevorzugt. 

Doch was ist nun hinsichtlich der heutigen Klimadebatte umweltfreundlicher, Elektro oder Wasserstoff? Elektroautos sind nun mal auch nicht komplett klimaneutral, wie es teilweise dargestellt wird. Die Energie aus den fossilen Brennstoffen wird vom Kraftwerk über das elektrische Netz zum Elektroauto befördert und erzeugt damit genauso wie ein Verbrennungsmotor CO2. Die erneuerbaren Energien...

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Weniger Ganztag an Schulen hat mehrere Vorteile. Zum einen hätten wir Schüler mehr Freizeit, aber auch mehr Zeit für Hausaufgaben. Man könnte zu Hause mehr für Arbeiten und Tests lernen. Vor allem ist es aber auch sehr anstrengend von 8 bin 15.25 Uhr in der Schule zu sein, daher sind auch viele so müde. Deswegen sind wir der Meinung, dass der Ganztag abgeschafft werden sollte!

von Kristina S. und Samuel R., 

Klasse 8c, 

Edith-Stein-Realschule, 

Lippstadt

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So wie die Online-Ausgabe der "Zeit" berichtete, besitzen zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen in Deutschland seit 2019 ein Smartphone, bei den 16- bis 18-Jährigen sind es schon 94 Prozent. 

Apps wie Instagram, Snapchat, TikTok und Whatsapp rauben die Zeit der Schüler. Mehr als 100 000 Kinder sind einer Umfrage nach Social Media abhängig. Auch in der Schule wird das Smartphone eingesetzt, ob nun im Unterricht, unter dem Tisch oder auf dem Pausenhof. Bilder von Schülern oder auch Lehrern landen im Internet und verursachen Cybermobbing. 

Der Besitz der Handys ist wie ein Wettbewerb, am beliebtesten ist der, der das neueste und beste Smartphone besitzt. Das Benutzen des Handys beeinträchtigt die Konzentration und hat zur Folge, dass die Schülerinnen und Schüler schwächere Noten bekommen. 2015 ergab eine englische Studie, dass ein Verbot von Handys an Schulen, besonders bei leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern, zu einem größeren Lernerfolg führte. 

Auch...

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Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 gibt es in der Schule Im Grünen Winkel eine „Grüne-Winkel-AG“. Jeden Freitag durchforsten 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis neun in der fünften und sechsten Stunde den grünen Winkel. 

Die „Grüne-Winkel AG“ hat am 15. November bei ihrer Müllsuche einen Fernseher gefunden, dieser lag hinter einem Busch. Der Fernseher war nass, weil es am Tag davor geregnet hat. Wir haben den Fernseher mitgenommen und sind zurück zur Schule gelaufen. Da haben wir ihn den Anderen gezeigt. Eine andere Gruppe hat ein Fahrrad gefunden. 

Wir haben den ganzen gesammelten Müll und die beiden Fundstücke zusammengestellt und ein Foto gemacht. Weil der Fernseher neu aussah und auch noch verpackt war, haben wir bei der Polizei angerufen und den Fernseher da hingebracht. In einem Jahr können wir noch mal nachfragen, was mit dem Fernseher passiert ist. Die örtliche Polizeidienststelle nimmt gerne sachdienliche Hinweise entgegen.

von Finn und...

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Für viele hören sich zwei oder drei Grad nicht viel an, was könnte da schon passieren? Schon bei unter zwei Grad würden bis zu 1,7 Milliarden Menschen von Wasserknappheit und knapp 30 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Mehr Schäden würden von Überschwemmungen und Stürme verursacht. Bei mehr als vier Grad würde die Situation deutlich schlechter werden. Ein Fünftel der Weltbevölkerung würden von Überschwemmungen bedroht, dazu müssten noch 15 Millionen Menschen das Küstenbeflutungs-Risiko in Gedanken haben. 

Außerdem würden bis zu 3,2 Milliarden Menschen von Wasserknappheit und ungefähr zwölf Millionen Menschen von Hunger gefährdet. Nicht zu vergessen wäre, dass weltweit, vor allem in Feuchtgebieten, Wäldern, Korallenriffen, viele Arten sterben würden und fast 30 Prozent der Küstenfeuchtgebiete bedroht wären, abzustreben.

von Harshada Patil,

Klasse 8b,

Ostendorf-Gymnasium

Lippstadt

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Eine UN- Statistik 2017 belegte, dass weltweit durchschnittlich 137 Frauen und Mädchen pro Tag von ihrem Partner oder einem Familienmitglied ermordet werden. Allgemein sind zwar 80 Prozent der Mordopfer Männer, doch Männer werden viel seltener von ihren Lebensgefährten ermordet. Insgesamt wurden 2017 50 000 Frauen von Familienmitgliedern getötet, dies nennt man auch Femizid. Die meisten Täter waren dabei die Ehemänner oder Partner der Opfer. 

Die Morde sind jedoch meist keine Spontantaten, sondern der Höhepunkt vorangegangener geschlechtsspezifischer Gewalt. Motive sind oft Eifersucht und Angst vor dem Verlassen werden. Religion spielt allerdings auch oft eine Rolle, denn weltweit werden nach UN-Angaben jährlich auch rund 5000 Ehrenmorde begangen. Den Frauen wird dabei meistens vorgeworfen, gegen traditionelle oder religiöse Sitten verstoßen zu haben, zum Beispiel Sex vor der Ehe. 

Vor allem unter schwierigen Lebensbedingungen, wie Krieg oder Armut, nimmt die Gewalt zu:...

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Wir, Celina und Lara, zwei Schülerinnen des Ostendorf Gymnasiums, haben am 26. November in Stirpe im Rahmen des Projektes "Zeitung macht Schule" eine Umfrage zu Thema "Mediennutzung" gemacht. Dabei haben wir 26 Personen, die zwischen sechs und 70 Jahre alt sind, befragt. 

Dabei stellte sich heraus, dass 25 von 26 Personen ein Handy besitzen und darauf auch WhatsApp installiert haben. Alle drei Befragen  Sechs- bis Zehnjährigen spielen Spiele auf dem Laptop oder Tablet ihrer Eltern. Die neun Befragten Elf- bis 18-Jährigen nutzen alle Soziale Medien, wie Instagram und Snapchat. 

Streamingdienste und Musikanbieter nutzen alle 19- bis 30-jährigen befragten Personen. Keine Altersklasse außer den 31- bis 50-Jährigen benutzen E-books und von den sieben Befragten benutzen auch nur drei E-books. Also werden E-books selten genutzt. Alle der vier befragten Personen zwischen 50 und 70 spielen Spiele, wie zum Beispiel Sudoku oder Schach auf ihren Geräten. Die 70-Jährige benutzte...

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Kennt nicht jeder das wehmütige Gefühl, das einen befällt, wenn man zum wiederholten Male seinen Lieblingsfilm auf dem kleinen Fernseher anschaut und denkt: „Den noch einmal im Kino sehen…“. Seit Anfang des Jahres ermöglicht die Website „Bereits Gesehen“, bekannte Klassiker endlich wieder im Kino erleben zu können. 

Im Cinema+Studio kann man dieses Ereignis jeden ersten Sonntag im Monat genießen. Es gibt Kaffee und Kuchen, sodass eine wohlige Stimmung entsteht. Die Filme, die gezeigt werden - zum Teil noch in schwarz weiß - stehen für die nächsten Monate schon fest, hinsichtlich der weiteren Programmplanung werden die Zuschauer gefragt, welche Filme sie sich wünschen. Außerdem wird stets ein Quiz veranstaltet, in dem man Kleinigkeiten gewinnen kann. 

Es gibt Filme wie „Lawrence von Arabien“ oder „Der weiße Hai“, welche die Filmwelt geprägt haben. Die Vorstellungen sind jeden ersten Sonntag im Monat um 12  Uhr mittags. Es ist für Alt und Jung etwas dabei und es ist eine...

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Die digitale Arbeit an Schulen in NRW soll gefördert werden. Die Europaschule Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt leitet erste Schritte ein und stattet die Lehrer mit i-Pads aus. Zudem ist jeder Raum mit einem Beamer, der über Apple-TV verfügt, ausgerüstet, einem Elmo und jede Etage der Schule beinhaltet einen i-Pad Koffer mit je 15 Schüler i-Pads und einem Lehrer i-Pad. 

In naher Zukunft soll es auch noch eine Probeklasse geben, in der die Schüler keine Hefte und Bücher mehr benötigen, sondern alles über ihr eigenes i-Pad machen können. Zu diesem Thema wurde ebenfalls eine kleine Umfrage am Ostendorf durchgeführt, in der es darum ging, was Schüler von der Digitaliesierung halten und ob sie die Nutzung von Technik im Unterricht praktsich finden oder eher nicht. 

Dabei kam heraus, dass mehr als 80 Prozent der Schüler die Digitalisierung für positiv halten und dass ungefähr die gleiche Menge die Nutzung der Technik im Unterricht praktisch finden. Eine Schülerin des...

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An der Aktion „Tag für Afrika” nahm das Ostendorf Gymnasium in Lippstadt am 14. Juli bereits zum fünften mal teil. An diesem Tag drückten die Schüler nicht wie gewohnt die Schulbank, sondern nutzten die Zeit, um in altersgerechten Bedingungen zu arbeiten. Das verdiente Geld wurde zusammengetragen und die Finale Summe betrug, laut der offiziellen Schul-Homepage, sagenhafte 7681 Euro. 

Der Erlös ging jeweils zur Hälfte an die Organisation „Aktion Tagwerk”, die verschiedene Bildungsprojekte in Afrika unterstützt und an das Schulpartnerprojekt „Na DEET”, das sich in Namibia für die Umweltbildung in Schulklassen einsetzt. 

Die Schüler des Ostendorfs sind laut einer Umfrage stolz darauf, dass sich ihre schule für Afrika engagiert. Sie profitieren auch davon und können schon früh in verschiedene Berufsfelder schnuppern. Auf die Frage:„Würdet ihr nochmal gerne am Tag für Afrika teilnehmen?” antworteten alle mit einem eindeutigen „Ja!”

von Lea Sophie Falter,

Klas...

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Oft wird es als respektlos abgestempelt oder kaum beachtet - es gehört einfach dazu - das Gähnen. Aber was ist Gähnen eigentlich wirklich und warum ist es ansteckend? Es gibt viele Studien und Theorien über das Gähnen. Manche Wissenschaftler vermuten, dass das Gähnen eine Kommunikationsmöglichkeit der Steinzeit war, die sich bis heute gehalten hat.

Laut dieser Überlegung diente das Gähnen dem Zweck, die Schlafgewohnheiten der Gruppe aufeinander abzustimmen, sodass alle zur gleichen Zeit schlafen gingen und keine Teile der Gruppe allein weiterzogen. Das konnte unter Umständen das Überleben der Gruppe sichern. 

Eine andere Theorie besagt, dass wir gähnen, wenn unsere Hirntemperatur steigt. Durch das Gähnen wird kühle Luft ins Gehirn gepumpt, was unsere Denkleistung verbessert. Demnach fördert Gähnen die Aufmerksamkeit.

Der Psychologe A. Gallup vermutet, dass es zwischen der Länge des Gähnens und dem Hirnvolumen einen direkten Zusammenhang gibt. Demnach sind...

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Eine Umfrage hat ergeben, dass immer mehr Jugendliche heutzutage lieber auf technischen Geräten lesen als in gedruckten Büchern. Gründe dafür sind zum Beispiel, dass die e-Books praktischer und platzsparender sind, als die gedruckten Bücher, da sich dort viele Geschichten auf wenig Raum befinden. 

Dies sei bei Büchern oft das Problem. Zwar sind die technischen Geräte, auf denen die e-Books gespeichert sind vom Strom abhängig, dennoch sind sie transportabler und günstiger als traditionelle Bücher. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch sehr viele Jugendliche, die nicht auf Bücher verzichten wollen. Ihrer Meinung nach geben digitale Bücher einem nicht „das Gefühl in die Geschichte einzutauchen“. 

Laut vielen Jugendlichen ist es  angenehmer für die Augen und auch schöner in einem gedruckten Buch zu lesen als auf einem Bildschirm. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar die Anzahl der digitalen Bücher zunimmt, es aber immer noch sehr viele Bücherfans gibt. 

von

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Die Tierschutzorganisation ifaw (International Fund of Animal Welfare) setzt sich in über 40 Ländern auf sechs Kontinenten und in drei Ozeanen für die Rettung von Wildtieren ein. Egal ob ein Tier am Strand oder auf dem Meer in Gefahr ist, die Tierschutzorganisation rettet es. Auch wenn ein Tier in seinem Zuhause in Not ist, sucht die ifaw ihm ein neues Zuhause.

1969 gründete Brian Davies die Tierschutzorganisation ifaw, welche nun seit 50 Jahren international Wildtiere, welche in Gefahr sind, in ihrer gewohnten Umgebung rettet. ifaw setzt sich aus ortsansässigen Menschen zusammen, welche in Schulungen lernen, wie man ein Tier in Not rettet. Die geretteten Tiere werden durch sie spazieren geführt, gefüttert und medizinisch behandelt. Wenn die Tiere wieder gesund sind, werden sie wieder ausgewildert. Auch Tier-Waisenkinder bekommen bei den Mitgliedern der Tierschutzorganisation Pflege und werden in die Wildnis begleitet, wo sie sich einer neuen Familie anschließen.

Da...

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