Lippstadt – Dank des Engagements von circa 90 Schülern und Schülerinnen des achten Jahrgangs und ihrer Deutschlehrerinnen nahm das Ostendorf-Gymnasium am Zeitungsprojekt „Zeitung macht Schule“ der Lippstädter Tageszeitung „Der Patriot“ teil. Das Projekt begann am 28. Oktober und ging bis zum 6. Dezember.

Jeder Schüler bekam täglich eine Zeitung in die Schule geliefert. Mit diesen Zeitungen wurde dann im Deutschunterricht intensiv gearbeitet. So wurden beispielsweise besonders der Aufbau und die Textarten der Zeitung sowie das Verfassen eigener Artikel studiert. Außerdem gab es eine Fragerunde bezüglich der eigenen Zeitungsnutzung. Am 26. November besuchte Frau Klotz, die beim Patriot arbeitet, die Schule und vermittelte den Achtklässlern praxisnahe Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Viele Schüler waren von dem Zeitungsprojekt begeistert. Pia (13) sagte: ,,Ich finde das Projekt super, weil der Unterricht viel abwechslungsreicher ist. Früher habe ich nur den...

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Ein ernstes Thema, das jeden betrifft: Der Klimawandel. Man sieht im Fernsehen oder im Internet oft Berichte darüber, wie sich auf der Erde der Klimawandel auswirkt und wie die Umwelt zerstört wird.

Erwitte – Aber wie sieht es lokal aus? Wie erlebt die Stadt Erwitte den Klimawandel und beteiligt sich am Umweltschutz? Ein Gespräch mit dem Bürgermeister von Erwitte, Peter Wessel, zeigt folgende Ergebnisse. Im Hinblick auf Stickoxide ist wohl der alltägliche Autoverkehr mit einem sehr großen Anteil an Durchgangsverkehr am schädlichsten, da wichtige Hauptstraßen wie die B 55 oder die B 1 durch Erwitte führen. Wegen ihrer besonderen Verkehrsbedeutung in der Region werden diese täglich von äußerst vielen Fahrzeugen befahren.

Außerdem verursachen drei große Zementwerke Mengen an Abgasen, bei denen strenge gesetzliche Grenzwerte festgelegt sind. Das Landesamt für Natur, Umweltschutz und Verbraucherschutz (LANUV) kontrolliert laufend, dass die Grenzwerte eingehalten...

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Lippstadt – Am 7. November – also vor gut einem Monat – ging das Restaurant Rhodos in der Cappelstraße in Flammen auf. Laut Informationen, die der Schüler-Redaktion nun vorliegen, wurden beim Brand etwa 60 Prozent des Innenraums und der Küche zerstört. Zum Glück sei Taverna Rhodos aber versichert, doch eine Neueröffnung ist nicht zu Weihnachten zu erwarten, sondern frühstens in einem Dreivierteljahr. Der Grund für den Brand war ein überhitzter Ofen.

von Gordon Heese

und Pepe Coenen,
Klasse 8b,

Ostendorf Gymnasium,

Lippstadt

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Meschede – „Den Tieren geht es schlecht, sie haben keinen Platz und sie werden nicht gut behandelt!“ – Stimmen solche Aussagen wirklich? Und ziehen die Leute deshalb den Welpen vom Züchter vor?

Viele Menschen denken, dass die Hunde aus dem Tierheim krank oder aufgrund einer Verhaltensstörung dort sind – schließlich müsse es ja einen Grund geben, dass sie dort gelandet sind. Doch diese Annahmen haben sich in einem Telefonat mit dem Mescheder Tierheim als falsch erwiesen.

„Wir müssen die Hunde aus unserer Umgebung annehmen und sie von einem Tierarzt durchchecken lassen“, sagte eine Mitarbeiterin vom Mescheder Tierheim, womit sie bestätigte, dass es den Tieren gut geht und sie gesund sind oder werden.

Um ein konkretes Bild über die Anschaffung von Hunden zu erhalten, haben wir eine Umfrage am Städtischen Gymnasium Erwitte durchgeführt. Bei der Umfrage hat sich gezeigt, dass 49 von 95 Schülerinnen und Schülern einen Hund aus dem Tierheim adoptieren...

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Das koreanische Wort Taekwondo steht für Fuß (tae), Faust (kwon) und Weg (do). Die asiatische Kampfsportart dient ursprünglich dazu, sich ohne Waffen selbst zu verteidigen. Im Wettkampf geht es darum, den Gegner entweder durch Knock-out, durch Aufgabe oder nach Punkten zu besiegen. Gefragt sind Konzentration, Reaktion und Schnelligkeit. In drei Runden je zwei Minuten versuchen die Athleten, den Gegner so oft wie möglich am Kopf oder Oberkörper mit dem Fuß oder mit der Faust zu treffen. Als Kampfform blickt Taekwondo auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Taekwondo ist aber erst seit Mitte des vorigen Jahrhunderts als Sportart anerkannt. Eine olympische Disziplin ist Taekwondo seit 2000. Wie würde man jedoch in einer Angriffssituation vorgehen? Erst mal ohne den Einsatz der Kampfkunst. Der Angreifer könnte durch eine ungewöhnliche Aktion irritiert werden. So könnte man beispielsweise ein leeres Portemonnaie auf den Boden werfen, den Angreifer durch diese unerwartete Aktion ablenken und die Zeit nutzen um wegzulaufen. Man könnte sich bei einem Angriff notfalls aber auch verteidigen. So gibt es Techniken, die es ermöglichen, einen Gegenstand aus der Hand des Angreifers zu entfernen. Trainiert wird mit Attrappen. Der Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel. Nach und nach werden verschiedene Gürtel vergeben. Um beispielsweise den weiß-gelben Gürtel zu erhalten, muss der Taekwondo-Schüler 24 Stempel (Trainingseinheiten) vorweisen. Er wird geprüft, indem er eine einfache Taekwondo-Form zeigt und Fragen beantwortet. Die Schüler erhalten nach jeder erfolgreichen Gürtelprüfung einen neuen Gürtel. Insgesamt sind es zehn Gürtel und einige Jahre Training bis zum schwarzen Gürtel....

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Lippstadt – Seit circa einem Jahr trainiert die Hobbyleichtathletikgruppe vom LTV Lippstadt einmal wöchentlich, jeden Freitag von 17.30 bis 19 Uhr. Nina S. (24), die neue Trainerin der Hobbyleichtathletikgruppe, hat unsere Fragen beantwortet.

Wer kann teilnehmen
und was wird trainiert?

Nina: An der Hobbygruppe kann man ab einem Alter von 14 Jahren teilnehmen. Beim Training machen wir einzelne Übungen aus dem Lauf-ABC, Sprint-/Schnelligkeitsübungen und Sprünge. Außerdem lernen wir Techniken der verschiedenen Disziplinen und verbessern unsere Ausdauer. Jetzt zum Winter hin werden wir auch regelmäßig Krafttraining machen.

Gibt es ein
bestimmtes Motto?

Nina: Ein Motto gibt es für die Hobbygruppe nicht. Mir ist es wichtig, dass die Athleten in erster Linie Spaß an dem Sport haben und interessiert sind, die Techniken bei den unterschiedlichen Disziplinen auszuprobieren. Ein Motto könnte dennoch zum Beispiel sein: ,,Ich trainiere, weil das Gefühl...

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Lippstadt – Im Rahmen des Zeitungsprojektes sind die Schüler der BPS-A der Don-Bosco-Schule, Förderschule geistige Entwicklung, auch auf einen Artikel zu Tina Turners 80. Geburtstag aufmerksam geworden und haben diesen kommentiert, denn viele kennen sie und ihre Musik noch von ihren Eltern.

„Die Musik, die sie macht ist einfach nur toll. Ich wünsche ihr nur das Beste und dass sie noch ganz lange am Leben bleibt und uns mit ihrer Musik begeistert,“ heißt es da. Jacqueline meint: „Die Musik von Tina Turner ist richtig gut und wird von Großeltern wie Jugendlichen und Rentnern gehört. Ich mag die Musik von ihr sehr gerne. Und sie singt sehr, sehr gut die Musik und ich mag sie sehr und sie sieht immer noch gut aus.“ Daniel sagt derweil: „Tina Turner ist 80 Jahre. Ein stolzes Alter, um in Rente zu gehen und nach meiner Meinung könnte sie ruhig noch bis 90 auf der Bühne stehen. Das hätten einige Fans bestimmt gefeiert, aber mit 80 ist man alt und da kann man es danach...

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Lippstadt – Menschen, Tiere, die Umwelt, der Planet auf dem wir leben. Wir alle und alles um uns herum wird durch eine Sache gefährdet: Plastik. Den meisten von uns ist gar nicht bewusst, welche Auswirkungen Plastik auf uns und unsere Umwelt hat. Vor allem den jungen Leuten sind die Auswirkungen nicht klar. Und ich muss zugeben, dass es mir selbst auch nicht bewusst war, bis wir dieses Thema im Unterricht bearbeitet haben.

Durch unseren täglichen Gebrauch von Plastik gelangt dieses in unseren Körper: von Flaschen, aus denen wir trinken, das Essen, das in Plastik eingepackt ist oder auch Cremes, die wir auf unsere Haut auftragen. Das Spielzeug unserer nächsten Generation – aus Plastik. Somit werden Kinder auch von Beginn an diesem Problem ausgesetzt. Nach einer WWF-Studie nimmt ein Mensch bis zu fünf Gramm pro Woche Plastik auf – das entspricht einer Kreditkarte.

Und was passiert mit dem Plastik, wenn wir es nicht mehr benötigen? Es landet in unserer Umwelt,...

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Erwitte – Vier Schüler sitzen konzentriert um einen Tisch, um eine funktionierende Murmelbahn aus Klebeband und Papier zu konstruieren. Acht Aufgaben sind es insgesamt, welche die 20 Schüler der 8a des Städtischen Gymnasium Erwitte zu meistern haben. Sie nehmen diesen Morgen an der „Potenzialanalyse“ teil, die den Schülern helfen soll, ihre Stärken und Fähigkeiten herauszufinden.

Die Potenzialanalyse findet im Fachwerkhaus des bfw (Berufsförderungswerk) in Erwitte statt. Einen ganzen Schultag lang werden die Schüler bei den Übungen von sogenannten „Teamern“ beobachtet. Übungen sind zum Beispiel, dass man alleine ein kleines Modellflugzeug zusammenschrauben oder auch in einer Gruppe von vier Leuten eine Klassenfahrt mit einem vorgegebenen Budget planen muss.

Nach jeder Übung geben die Teamer eine praxisorientierte Fremdeinschätzung ab. Das heißt, dass sie nur das bewerten können, was sie an diesen Tag von den Schülern sehen. Auch die Schüler schätzen sich im...

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Lippstadt – Im Rahmen des Schulprojektes Zeitung macht Schule am Stift Cappel Berufskolleg konnten wir einen Tag lang die ehrenamtliche Arbeit des Vereins „Mit uns durchs Leben“ der in Geiststraße 4, Lippstadt seinen Sitz hat erleben.

„Mensch, ist das gemütlich hier, das ist ja fast ein großes Wohnzimmer. Diesen Satz hören wir oft“, erzählt uns Dieter Dreier, einer der Gründer und langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins, im Gespräch. Und wirklich, der Raum wirkt wie ein Wohnzimmer. Hier treffen sich Menschen, die einsam sind und die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst kochen können. Es sind Menschen ohne festen Wohnsitz, Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Menschen mit Gesprächsbedarf.

Was uns erstaunt hat, ist, dass der Verein eine eigene Familiengruppe hat, die einmal im Jahr nach fast einem Jahr Vorbereitung gemeinsam in eine Familienfreizeit startet. „Das sind Alleinerziehende, die ansonsten nicht die Möglichkeit haben, an einem...

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Lippstadt – Meine Eltern kommen aus dem Libanon. Sie haben mir viele Geschichten aus ihrer Heimat erzählt. Und wie es dort mit der Schule läuft, möchte ich nun erklären.

Wenn man im Libanon lernen möchte, muss man viel Geld besitzen, da man für private Schulen – 70 Prozent der Kinder besuchen eine privaten Schule – etwa 700 Euro im Monat zahlen muss. Das ganze Geld wird für die Unterrichtsstunden bezahlt. Wenn man in der Schule essen möchte, muss man extra zahlen.

Auch für die Schuluniformen muss man zahlen. Es ist verboten, seine eigene Kleidung zu tragen. Man bekommt von der Schule eine Uniform und man muss diese tragen. Die Schuhe müssen schwarz oder weiß sein, schöne, farbige Turnschuhe wie wir sie in Deutschland anziehen können, sind nicht erlaubt.

In libanesischen Schulen werden Mathematik, Englisch, Arabisch, Französisch, Physik, Chemie und noch viele weitere Fächer unterrichtet. Außerdem haben es dort die Schüler nicht leicht, wenn man zum...

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Lippstadt – Eine Umfrage in Lippstadt hat ergeben: Bereits sieben von zehn Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren haben schon einmal eine pornografische Darstellung angesehen, fünf davon schon mehr als einmal und vier schauen fast wöchentlich Pornos. An diesen Ergebnissen kann man erkennen, dass das Internet viel zu unsicher für die Jugendlichen ist. Sie haben sich bereits an so etwas gewöhnt, verheimlichen dies aber gern. Eine mögliche Vorgehensweise dagegen wäre, dass die Eltern regelmäßig die Handys kontrollieren oder mit ihren Kindern gemeinsam im Internet surfen. Diese Ergebnisse betreffen hauptsächlich Jungs. Bei Mädchen sind deutliche Unterschiede erkennbar. Nur zwei von zehn Mädchen haben bereits einen Porno gesehen.

von Paul Kühn

und Adrian Sam,

Klasse 8b,

Ostendorf-Gymnasium

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Cappel – Das Mädchenhaus Monika (MH) ist eine Sozialeinrichtung für junge Mädchen, die nicht mehr Zuhause leben können. Die Mädchen haben immer einen Ansprechpartner – die Betreuerinnen und Betreuer – und das rund um die Uhr. Im Rahmen des Schulprojektes Zeitung macht Schule befragte ich als Schülerin der Höheren Berufsfachschule des Stift Cappel Berufskollegs eine Betreuerin, die in dieser Einrichtung in Teilzeit arbeitet und für das sogenannte SBW, das Selbstständige Betreute Wohnen, zuständig ist.

Blick in die Zukunft

Um in einer Sozialeinrichtung arbeiten zu können, muss man entweder Erzieher/in sein oder Sozialpädagogik studiert haben, um dann als Sozialarbeiter/in arbeiten zu können. Frau F. ist Diplom Sozialarbeiterin, systemische Therapeutin und Supervisorin und arbeitet seit 1995 mit Jugendlichen zusammen. Da aktuell viele Jugendliche in sozialen Einrichtungen leben, stellt sich die Frage, ob in Zukunft mehr oder weniger Sozialarbeiter benötigt...

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Lippstadt – Laut einer Umfrage unter zehn- bis 14-jährigen Schülern werden Streaming-Dienste immer beliebter. Aber: Immer weniger der Befragten (ein Drittel) schauen täglich Fernsehen. Dabei fiel auf, dass nur noch etwa ein Viertel der zehn- bis elf-jährigen regelmäßig Nachrichten im Fernsehen gucken, bei den 13-bis 14-jährigen ist es etwa die Hälfte. Nachrichten werden heute immer mehr über das Internet gelesen. Von den Jugendlichen schauen etwa 60 Prozent lieber Filme, etwas weniger schauen Serien. Dabei wird Netflix von 32 Prozent genutzt, genau wie Amazon Prime. von Olivia und Cécile,

Klasse 8b,

Ostendorf-Gymnasium

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Kreis Soest – Seit Mitte der 60er-Jahre gibt es in NRW – und somit auch im Kreis Soest – das Angebot Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU). Ziel ist es, verschiedene Sprachen wie zum Beispiel Arabisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch oder Türkisch den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen eins bis zehn beizubringen. Dies ist rechtlich und gesetzlich geregelt, wird vom Regierungsbezirk Arnsberg organisiert und von Schulämtern überprüft. In den letzten Jahren hat die Nachfrage dieses Unterrichts stark zugenommen und daher wird HSU an immer mehr und mehr Standorten unterrichtet.

Eine besondere Ausbreitung erhielt der Unterricht der russischen Sprache. Dies wird an zehn Schulen im Kreis unterrichtet. Gefolgt wird die Liste vom Türkisch mit acht und Italienisch und Arabisch mit jeweils sechs Schulen von insgesamt 23 Standorten. „Ich unterrichte selbst erst seit einem Jahr Russisch.“, erklärte Viktoria Melnarowicz. „Ich bin eine von drei...

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