Handyverbot an deutschen Schulen

So wie die Online-Ausgabe der "Zeit" berichtete, besitzen zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen in Deutschland seit 2019 ein Smartphone, bei den 16- bis 18-Jährigen sind es schon 94 Prozent. 

Apps wie Instagram, Snapchat, TikTok und Whatsapp rauben die Zeit der Schüler. Mehr als 100 000 Kinder sind einer Umfrage nach Social Media abhängig. Auch in der Schule wird das Smartphone eingesetzt, ob nun im Unterricht, unter dem Tisch oder auf dem Pausenhof. Bilder von Schülern oder auch Lehrern landen im Internet und verursachen Cybermobbing. 

Der Besitz der Handys ist wie ein Wettbewerb, am beliebtesten ist der, der das neueste und beste Smartphone besitzt. Das Benutzen des Handys beeinträchtigt die Konzentration und hat zur Folge, dass die Schülerinnen und Schüler schwächere Noten bekommen. 2015 ergab eine englische Studie, dass ein Verbot von Handys an Schulen, besonders bei leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern, zu einem größeren Lernerfolg führte. 

Auch an unserer Schule herrscht eigentlich ein Handyverbot, der Drang das Handy zu benutzen ist aber bei vielen Schülern und Schülerinnen so groß, dass die Schule kaum dagegen ankommt. Auch deswegen musste unser Schulleiter nun in einem Elternbrief noch einmal an das Verbot erinnern. 

In Bayern herrscht ein gesetzlich vorgeschriebenes Handyverbot an Schulen. Dies sollte auch in den anderen Bundesländern angedacht werden, um bundesweit die schulischen Leistungen zu verbessern.

von Lukas Lörx, 

Klasse 8c,

Edith-Stein-Realschule, 

Lippstadt