„Wir sind es, die die Welt verändern müssen“

Frühjahrsputz und neues Konzept: Geseker Sekundarschüler beschäftigen sich mit dem Thema Umweltschutz

Geseke:  Die Umweltverschmutzung ist ein Problem, seit es die ersten Städte gibt. Schuld daran sind die Menschen – denn sie sind die einzigen Lebewesen, die die Umwelt verändern.

An der Geseker Sekundarschule haben die Schülerreporter zu diesem Thema eine Umfrage gestartet. Die Mehrzahl der Schüler war der Meinung, dass sich am Umweltbewusstsein etwas verbessern sollte. Auf die Frage, ob unsere Schüler umweltbewusst handeln, antwortet der Großteil mit einem klarem Nein. „Es wird alles in einen Mülleimer geschmissen, egal ob Papier oder Bio“, hieß es. Im Schülercafé Westschool-Lounge bleibt nach der Pause laut einiger Mitarbeiter nur wenig Müll liegen, doch in der Mensa, die nur in der Mittagspause geöffnet ist, blieben Unmengen liegen. Der Müll wird auch in die Ecken geworfen – daran muss sich unbedingt etwas ändern.

Dabei haben die Schüler der Sekundarschule bereits oft bewiesen, dass sie durchaus sehr umweltbewusst handeln können. Einmal im Jahr findet in Geseke der Frühjahrsputz statt, woran auch die Sekundarschule seit drei Jahren teilnimmt. Ziel ist es, die Stadt von Müll und Unrat zu befreien. Das letzte Mal nahm die Schule im März mit 247 Schülern und 16 Lehrkräften teil.

Die Schüler der Sekundarschule möchten, dass dieser Erfolg auch auf dem Schulhof sichtbar ist und planen, mit der Schüler-Vertretung ein Konzept zu erarbeiten. Es könnten zum Beispiel mehr Mülltonnen auf dem Schulhof aufgestellt oder ältere Schüler in der Mensa als Aufpasser für die Tische eingesetzt werden. „Wir sind es, die die Welt verändern müssen“, meinen die Schüler.

von Vivien Braun,
Melina Maas,
Sophia Schmitz und
Paula Wohlgemuth,
Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

Geseker Schüler fliegen nach Spanien

Sekundarschule plant einen einwöchigen Austausch für die 8. und 9. Klassen mit dem Colegio Lestonac in Tarragona

Geseke: Die Schüler der 8. und 9. Klasse der Sekundarschule Geseke werden im März nächsten Jahres nach Tarragona fliegen. Die Idee kam von den Spanischlehrerinnen Alexandra Eickler und Manuela Aslan. Der Schüleraustausch wurde Anfang des Schuljahres geplant und steht seit Oktober 2017 fest.

Die Spanischlehrerinnen schrieben die Schule in Spanien zunächst über E-Mail an und stellten so den Kontakt her. Sobald es feststand, wurde ein Elternabend organisiert und die Eltern wurden über den Austausch und die Ausflüge in Spanien informiert: Wenn die Schüler in Spanien angekommen sind, lernen diese erstmal ihre Gastfamilien kennen. Während der Woche werden sich die Schüler dann mit der Stadtgeschichte beschäftigen, einen Tagesausflug nach Barcelona unternehmen, sportlich betätigen und die Schule Colegio Lestonac Tarragona kennenlernen. Die Schüler mussten im Vorfeld Steckbriefe ausfüllen, die nach Spanien geschickt wurden, um zu prüfen, wer zu welchem spanischen Schüler passt.

Die meisten Jugendlichen aus dem Spanischkurs freuen sich schon sehr auf diesen Austausch. Melissa Mattenklotz aus der 8. Spanischklasse sagt: „Ich freue mich sehr auf den Austausch, auf das Land und auf die Schüler in Spanien.“ Lisa Mozol meint: „Das ist mal etwas Neues, weil wir das noch nie in der Schule hatten.“ Und Verena Lodato findet, dass man während des Austausches viel lernen könne. „Man hat die Möglichkeiten, sein Spanisch zu verbessern und selbstbewusster zu werden“, sagt sie. Doch manche Schüler sind auch sehr aufgeregt, wie Leonie Bal: „Ich freue mich auf Spanien, aber ich habe auch Angst vor dem Flug“.

Die Schüler werden in der Zeit in einer Gastfamilie wohnen und die Lehrerinnen im Hotel oder bei den spanischen Lehrerinnen. Die Spanischlehrerin Alexandra Eickler war selbst schon in Tarragona und hat während ihres Studiums ein Jahr in Spanien verbracht. Das Ziel der Sekundarschule ist es, den Austausch in Zukunft jedes Jahr durchzuführen und eine dauerhafte Schulpartnerschaft zwischen der Sekundarschule Geseke und dem Colegio Lestonac Tarragona herzustellen.

von Leonie Bal und
Melissa Mattenklotz,
Klasse 8b,
und Anna Ehricke, Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

Fidget-Spinner, Einhorn und Co.

Das waren die Trends des Jahres 2017

Geseke: Auch 2017 gab es wieder neue Trends, die vor allem bei Jugendlichen eingeschlagen haben. Die Schülerreporter der Geseker Sekundarschule haben zusammengetragen, was in diesem Jahr besonders angesagt war.

Allem voran der Einhorn-Trend. Es gab viele verschiedene Dinge von und mit Einhörnern, zum Beispiel Einhorn-Handyhüllen, Pyjamas und Hausschuhe – sogar Einhorn-Bodylotion gab es Mitte des Jahres in den Drogeriemärkten zu kaufen. Nicht nur jüngere Mädchen lieben die kitschigen, bunten Fabelwesen, sondern auch die großen Mädchen tragen zum Beispiel kuschelige Einhorn-Pantoffeln an ihren Füßen.

Ein weiterer Trend Mitte dieses Jahres war der sogenannte Fidget-Spinner. Dies ist ein kleines Spielzeug, das hauptsächlich von sieben bis zwölfjährigen Kindern gespielt wurde. Was eigentlich für ADHS-Kinder gedacht war, wurde zum Trend. Der Fidget-Spinner sieht aus wie ein Wurfstern, man hält ihn mit Daumen und Zeigefinger fest und dreht ihn im Kreis. Angeblich soll so eine beruhigende Wirkung erzeugt werden. Laut einer Umfrage kam allerdings heraus, dass viele Schüler ihn für unnötig und langweilig halten.

Außerdem war das Levis-T-Shirt und die speziell am Knie zerrissenen Jeans ein beliebter Trend bei Teenagern. Das Levis-T-Shirt ist ein meist weißes Shirt mit einem roten Logo, das eher etwas weiter getragen wird.

Im Modetrend lagen auch spezielle LED-Schuhe, die bei den jungen Leuten sehr In waren. Die Schuhsohle leuchtet beim Gehen in verschiedenen Farben und sie fallen am besten bei Dunkelheit auf. Es gab sie auch in schwarz, aber bevorzugt wurden sie als weiße Sneaker getragen.

Das Jugendwort des Jahres 2017 lautet übrigens „I Bims“. Woher dieser Begriff kommt? Er ist abgeleitet vom Ausdruck „Ich bins“ und bewusst falsch geschrieben. Auch bekannte Teenager, wie etwa der Youtuber Phil Laude, nutzen diesen Ausdruck, um Fans im Video zu begrüßen.

von Aileen Stemmler und
Theresa Sievers,
Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

 

Kronkorken für den guten Zweck

Geseke:  Kronkorken kennt jedes Kind und sie sind von keiner öffentlichen Veranstaltung oder privaten Feier wegzudenken. Oftmals landen sie im Dreck, werden in Eimern gesammelt oder in den Müll geworfen. Aber es gibt eine Alternative: Der Kronkorken-Verein sammelt die Verschlüsse für den guten Zweck. Der Verein wurde von Franz Josef Melcher, Dieter Dömer, Jürgen Böhmer, Bernhard Horsthemke, Josef Falke und Heinz Dömer gegründet. Die Gründer haben sich ein Vorbild an den Waderslohern genommen, die zuvor 16,5 Millionen Kronkorken sammelten. Die metallischen Flaschenverschlüsse werden eingeschmolzen und haben danach einen gewissen Wert. Aktuell bekommt man für ein Kilogramm Altmetall 0,13 Euro. Eine Tonne kommt dabei schnell zusammen. Das Geld wird für heimische Vereine, Schulen, Kindergärten und andere heimische Vereine gespendet. Es gibt 62 Sammelstellen in Geseke, die zum Beispiel in den Supermärkten verteilt sind.

von Dominik Sievers
und Jonas Wiehen,
Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

 

Spielerisch durch die Mittagspause

Von Wackelturm bis Wikingerschach: Neues Angebot an der Geseker Sekundarschule

Geseke:  Jahrelang benutzten die Schüler der Sekundarschule Geseke die Aula, den Spielplatz und die Tischtennisplatte, um sich in der Pause zu beschäftigen. Das Angebot der Schule wurde in diesem Jahr erweitert: Seit Mitte September gibt es an ein Mittagspausen-Angebot für die Schüler.

Die Idee hatte Sport- und Mathelehrer Daniel Lieneke, weil viele Schüler oft mit dem Handy beschäftigt waren oder Langweile hatten. Das neue Angebot umfasst ein breites Spektrum an Spielmöglichkeiten. Man kann sich Spiele ausleihen, wie zum Beispiel Ballspiele, diverse Rückschlagspiele, Jonglage, einen Wackelturm, Leitergolf, Wikingerschach und vieles mehr.

Benjamin Born, der ebenfalls schon des Öfteren die Ausleihe in Anspruch genommen hat, findet das neue Mittagspausen-Angebot super, da „man dann keine Spiele von zuhause mitnehmen muss“, wie er sagt. Gesponsert wurden die Materialien durch den Förderverein (Fösk) der Schule. Die Spiele wurden gekauft, um den Kindern mehr Möglichkeiten zum Spielen zu geben.

Bei schlechtem Wetter besteht außerdem die Möglichkeit, die ausgeliehen Spielzeuge in der Sporthalle auszuprobieren. Momentan kann man die Ausleihe „nur“ einmal in der Woche nutzen, das soll aber vor den Weihnachtsferien auf dreimal die Woche erhöht werden. Die 17 Sporthelfer der 8. und 9. Klassen wechseln sich zu dritt in der Mittagspause ab.

von Benjamin Born,
Besar Beciri und
Abufasel Ebrahimi,
Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

 

Vielfältige Angebote für Schüler

Geseke:  In der Sekundarschule Geseke (SKG) gibt es aktuell einige interessante Aktionen. Beispiele sind das Mittagspausen-Angebot (wir berichteten) oder der Schoko-Nikolaus-Verkauf. Alle Jahre wieder kann man in der Weihnachtszeit seine Freunde überraschen, denn mit der Aktion am Nikolaus-Tag, macht man jedem eine Freude machen.

Die Schülerreporter haben zwei Mitschülerinnen aus der 8. Klasse befragt. Aileen (8a) sagte ihnen ihre Meinung über das Essens- und Pausenangebot: „Die Angebote des Schülercafés sind gut, es gibt vielfältiges Essen, die Aula könnte öfter in der Mittagspause geöffnet sein.“ Außerdem wurde Mylene, ebenfalls aus der Klasse 8a, gefragt, was noch verbessert werden könnte. Sie erzählte, dass die Preise im Schülercafé ein bisschen niedriger sein könnten.

Darüber hinaus bietet die Schule vielfältige AGs am Nachmittag an, etwa Fußball, Garten AG, Sozialgenial, Englischtheater und vieles mehr.

von Angelika Filatow und
Victoria Kasdorf,
Klasse 8a,
Sekundarschule Geseke

 

Vom Basketballer zum Lehrer

Nach der Karriere im Profisport unterrichtet Daniel Lieneke an der Geseker Sekundarschule

Geseke:  Daniel Lieneke wurde 1981 in Salzkotten geboren. Er fing mit sechs Jahren im Fußballverein an und spielte dazu noch parallel Tischtennis. Mit 16 Jahren hörte er dann mit Fußball auf und ging zum Basketball. Mit 16 Jahren fing er beim TV Salzkotten an und spielte schon mit 17 Jahren in der 2. Liga.

Als Profibasketballer hatte er laut eigener Aussage nur noch wenig Freizeit, und wenn er mal Freizeit hatte, hat er sie mit seinen Freunden genutzt und ist mit ihnen dann zum Beispiel ins Kino gegangen. Basketball machte ihm schon immer Spaß, weil er den Teamsport mit anderen Sportlern mochte und gerne im Wettkampf gegen andere antrat. Bis 2002 spielte er beim TV 1864 Salzkotten, danach bis 2007 bei den Paderborner Baskets. Daraufhin kehrte er wieder zu seinem Heimatverein in Salzkotten zurück und spielte dort von 2007 bis 2009. Er wechselte 2009 wieder zu den Paderborner Baskets, 2012 ging er wieder zum TV 1864 Salzkotten, dort spielte er bis 2016.

Herr Lieneke, so wird er natürlich von seinen Schülern in der Sekundarschule Geseke genannt, war auch U16-Trainer bei den Finke Baskets Paderborn. Daniel Lieneke hat mit 34 Jahren im Jahre 2016 gesagt: „Jetzt ist Schluss. Die Knochen machen nicht mehr mit“. Lieneke hatte zu der Zeit Probleme mit der Leiste und der Achillessehne. 2016 wurde er von der Stadt Salzkotten durch Bürgermeister Ulrich Berger zum Sportler des Jahres gekürt.

Im Februar 2015 kam Daniel Lieneke als Lehrer an die Sekundarschule Geseke. Laut einer Umfrage in der Schule ist Herr Lieneke bei den Schülern recht beliebt und sein Sportunterricht ebenfalls. Offensichtlich hat seine vorherige Sportkarriere aus ihm einen super Sportlehrer gemacht.

von Tyler Budeus,
Till Meyer und
Leo Schmidt,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Einstimmung auf den Advent

Geseke:  Der Dezember ist da, der erste Schnee kündigt sich an und die Weihnachtszeit steht bereits vor der Tür. Eine schöne Einstimmung gab der Geseker Weihnachtsmarkt.

Dieser öffnete vom 1. bis zum 3. Dezember seine Pforten. Es gab 24 verschiedene Hütten, wo man Artikel wie Dekoration oder Schmuck erwerben konnte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, denn Leckereien wie Waffeln, Spiralkartoffeln, Erbsensuppe oder gebrannte Mandeln wurden dort angeboten. Viele Menschen gehen vor allem am Freitag gerne zum Weihnachtsmarkt, da dort „traditionell die Weihnachtsbäume mit den Kindern der Kindergärten und Schulen geschmückt werden“, so Frau Schulte, die sich ebenfalls am Freitag auf den Weg dorthin gemacht hat. Zum Abschluss gab es auf der Bühne des Marktplatzes eine Adventsverlosung.

von Vitali Aliev,
Mariama Bah,
Dennis Ardysev und
Fabian Pollok,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Abschied von Chantal, Danger und Co.

Letzter Teil der Komödie „Fack ju Göthe“ im Kino

Geseke:  Chantal, Danger und Zeki Müller sind wieder da: Für den dritten und letzten Teil der erfolgreichen Komödie „Fack ju Göhte“ wurden keine Mühen gescheut und in verschiedenen Schulen in und um München gedreht. Der Film hatte seine Premiere Ende Oktober 2017 in den deutschen Kinos. Beim Kinostart wurde der Rekord von über 1,7 Millionen Besuchern gebrochen und er gilt daher als meist besuchter Film dieses Jahres.

„Fack ju Göhte 3“ ist eine deutsche Teenagerkomödie ab 12 Jahren. Produzent Bora Dagtekin ist für den Erfolg der ersten beiden Teile verantwortlich und hatte sich vorgenommen, an die Erfolgsserie anzuknüpfen, indem er einen dritten und damit letzten Teil dreht. Hauptdarsteller und beliebtester Lehrer des Films Elyas M‘Barek (im Film: Zeki Müller) bestätigte gegenüber der Zeitschrift „Merkur“ das Ende der Reihe: „Es ist der Finalfack und es kommt keiner mehr.“

Die Handlung schließt an den zweiten Teil an: Die Teenager Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Gröben), Zeynep (Gizem Emre) und andere Schüler der Goethe-Gesamtschule stehen kurz vor dem Abitur, aber die ehemaligen Problemschüler sind nicht wirklich motiviert. So ist erst wieder Frustration, Eskalation und Leistungsverweigerung angesagt. Auf die Hilfe von der Schulleiterin kann der Möchtegern-Lehrer sich dabei nicht verlassen, denn diese hat mit dem Bildungsministerium genug Stress. So muss der Schülerliebling Müller schauen, wie er seine Rasselbande durchs Abitur bekommt.

Man ist gespannt, ob auch dieser Film an die Auszeichnungen der ersten Teile anknüpfen kann – denn hier gingen bereits 2014 unter anderem der Bambi, der Deutsche Comedypreis und der Publikumspreis des Bayrischen Filmpreises an die deutsche Teeniekomödie.

von Sejla Adrovic,
Sevala Tulumovic und
Leyla Dogan,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Von Schamoni zu Vivet-Ihre Mediziner

Gründung, Namensänderung und Neueröffnung von Tierarztpraxis Schamoni

Geseke:  Im März 2016 zog die Tierarztpraxis Schamoni in ein neues Gebäude. Dr. Heinz Schamoni gründete zusammen mit Frau Martina Schamoni im Juli 1981 die Tierarztpraxis Schamoni in Geseke.

Im März 2016 zog die Tierarztpraxis und das gesamte Team um, vom Hellweg 54 in den Kahrweg 33. Der Umzug war dringend nötig, sodass sie ein neues Gebäude bauen mussten. Dabei haben sie sich überlegt, dass sie zu der Neueröffnung direkt einen neuen Namen erfinden und so kamen sie von Schamoni zu Vivet-Ihre Tiermedizin.

Die neue Tierarztpraxis Vivet ist viel größer als die alte Tierarztpraxis „Schamoni“. In der neuen Praxis gibt es viel größere Abteile. Es gibt ein Abteil für die Innere Medizin, dort gibt es viele neue Räume, zum Beispiel einen Röntgenraum oder einen Ultraschallraum. Es gibt noch zwei weitere Abteile, die Chirurgie und die Gynäkologie, die haben zum Beispiel Räume für die Knochenchirurgie und Geburtshilfen für die Tiere. In der Tierarztpraxis untersucht und behandelt man Reptilien, Geflügel und Kleintiere, zum Beispiel Hunde oder Katzen, Schweine, Nutztiere und Vögel. Die neue Tierarztpraxis  hat auch einen neuen Hundeweg und auch einen Hundegarten.

Dr. Heinz Schamonis Schwerpunkte liegen im Bereich der Inneren Medizin, Unfall- und Abdominal- Chirugie, bildgebende Diagnostik und Gynäkologie.

Das Lieblingszitat von Dr. Schamoni lautet: „Ein Hund kann weder gehorsam, noch ungehorsam sein!“

Eine Tierarzthelferin berichtet, dass sie den Job sehr spannend findet, besonders wenn man Tiere mag. Die Helferin arbeitet schon seit 12 Jahren dort, an einem Tag arbeiten die Tierspezialisten insgesamt etwa zehn  Stunden und 30 Minuten. Die Ausbildungsdauer dauert bis zu drei Jahre, aber die Tierarzthelferin verrät: „Wenn man schlau ist, kann man die Ausbildung verkürzen“. Wichtige Unterrichtsfächer sind hier Mathe, zum Beispiel, um Spritzen abzumessen, Deutsch für die Büroarbeit, Englisch zum Übersetzen und Biologie, weil man das Verdauungssystem der Tiere kennen sollte.

von Nele Aufermann,
Niamh Cooney und  
Melanie Reiswich,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Geschichte in Film gebannt

Sturm auf Geseke“ begeistert Zuschauer

Geseke:  Der Film „Sturm auf Geseke“, der am 14. Juli 2017 erschienen ist, handelt vom „tollen Christian“. Dieser hat vor vielen Jahren die Städte Lippstadt, Soest und Paderborn eingenommen. Geseke ist die einzige Stadt, die Christian nicht erobern konnte. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde der Kampf zwischen den Geseker Bürgern und dem „tollen Christian“ verfilmt.

Die Schauspieler stammen alle aus Geseke. Der Filmdreh hat 20 Tage gedauert und begann im März. Die Kostüme und Requisiten wurden Wochen vorher von James Law skizziert, denn er war der Zeichner des Teams. Die Orte für die Szenen waren passend gewählt, zum Beispiel wurde das Geseker Museum innerhalb einer Stunde in einen Waffenkeller umgewandelt. Alexander Schuster war Regisseur, Kameramann und Produzent. Am dritten Drehtag kam ein Sturm auf: Mehrere Männer mussten ein Zelt festhalten, weil der Sturm es wegwehen würde. Es war schwer durch das Wasser, das sich auf dem Zelt sammelte.

von Dana Bolatzky,
Lea Könke und
Jennifer Brunmeier,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Zentrum von Himmlers Größenwahn

Bewegte Geschichte der Wewelsburg zur Zeit des Nationalsozialismus

Geseke: Die Wewelsburg bei Büren hat eine wechselhafte Geschichte. Wie diese insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus aussah, haben die Schülerreporter der Sekundarschule recherchiert.

Der SS-Führer Heinrich Himmler baute 1933 die Wewelsburg um. Die größte Arbeit mussten dabei knapp 4000 KZ-Häftlinge machen. Die Burg diente danach als Kult und Versammlungsstätte für Himmlers Machenschaften. Er wählte die Wewelsburg als Hauptsitz des schwarzen Ordens, weil sie mitten im geschichtsträchtigen Ost-Westfalen liegt – genau da, wo man rund um die Burg germanische Kultstätten und ein Denkmal für den Sieg des germanischen Fürsten Arminus gegen das römische Heer findet.

Himmlers Ziel war es, von der Wewelsburg aus die Ostkolonisation voranzubringen. Er wollte in der Burg eine SS-Schule und einen Forschungsbetrieb aufbauen. Für den Bau der neuen Gebäude wurde das KZ Niederhagen aufgebaut. Himmler nutzte einen Raum namens Gruft, in dem gefallene SS-Offiziere gefeiert wurden. Weiterhin gab es einen zweiten Raum, der sogenannte Obergruppensaal. Dieser Raum war sehr groß, denn dort fanden Treffen und Zeremonien statt.

Heute kann man die Wewelsburg und das Museum besichtigen und in einer Jugendherberge übernachten. Im Jahr 2016 hatte die Wewelsburg einen Rekord von 108 282 Besuchern. Außerdem ist die Wewelsburg die einzige Dreiecksburg in Deutschland, die noch eine geschlossene Bauweise besitzt. Schulklassen können übrigens während einer Führung durch die komplette Wewelsburg Arbeitsblätter bearbeiten.

von Tiago Almeida,
Eman Langen,
Waldemar Rehl und
Calvin Sure,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

 

Offene Türen und Ohren

Geseker Sekundarschule stellt sich den Grundschülern vor

Geseke:  Die Sekundarschule öffnete nun ihre Türen für die Schüler der jetzigen vierten Klassen der Grundschulen. Sie hatten die Möglichkeit, einmal in ihre neue potenzielle Schule reinzuschnuppern und sich durch sogenannte Schülerguides bzw. Lehrerguides die Schule zeigen zu lassen.

Die Sekundarschüler erklärten, was es eigentlich mit dem Wochenplan auf sich hat, wo das Schülercafé zu finden ist und vieles mehr. Den Eltern und den Kindern wurden verschiedene Stationen und Bereiche vorgestellt, wie zum Beispiel in den Fächern Chemie, Englisch, Darstellen und Gestalten (DG). Für den kleinen Hunger gab es in der Mensa Kaffee und Kuchen. Außerdem konnte man sich im „Sprachenbereich“ am Französischstand Crêpes kaufen. Die stellvertretende Schulleiterin Sabine Welz äußerte sich zufrieden: „Ich habe mich über so viele Eltern gefreut, die gekommen sind und dass so viele Eltern aus den 6er und 7er Klassen so viel Kuchen für die Mensa gebacken haben. Außerdem bin ich stolz auf alle Schüler, die mitgeholfen haben.“

von Leon Unruh und
Justin Weigel,
Klasse 8b,
Sekundarschule Geseke

Unterwegs auf Rädern

Schüler im Selbstversuch: Wie ist es als Rollstuhlfahrer an der Sekundarschule?

Geseke: Der Zwölfjährige Schüler Florian wurde in Düsseldorf geboren, wo im Alter von drei Jahren feststand, dass er im Rollstuhl sitzen muss. Seine Mitschüler an der Sekundarschule Geseke wollten herausfinden, wie ein Alltag als Rollstuhlfahrer verläuft. Daher starteten sie einen Selbstversuch – mit der Unterstützung der Malteser, die die Rollstühle bereitstellten.

Für uns war der Tag im Rollstuhl eine Erfahrung, die uns vieles gelehrt hat. Wir finden, dass es viele Nachteile als integrierter Rollstuhlfahrer an einer Regelschule gibt. Als wir beispielsweise versucht haben, ins zweite Stockwerk zu gelangen, hatten wir viele Probleme beim Treppensteigen. Daher erklärte uns unser Deutschlehrer Andreas Kummer, wie man am leichtesten die Treppe mit Hilfe von anderen hochkommt. Er war Zivildienstleistender und musste dies selbst lernen. Außerdem gab es Probleme bei den Haupttüren. Das Gedrängel und die engen Türen waren nur einige der Sachen, die uns sehr viele Probleme bereitet haben. Die Türen in der Toilette beispielsweise waren zu eng um dort hindurch zu passen, weshalb wir nicht auf die Toilette konnten.

Der Schulweg wurde von uns auch mit den Rollstühlen bestritten. Wir haben 35 Minuten statt normalerweise 15 Minuten für den Schulweg gebraucht. Uns fehlte einfach die Kondition und die Kraft in Händen und Armen.

Bei unserem Versuch bekamen wir sehr viel Aufmerksamkeit, uns wurde auch ständig Hilfe angeboten – was manchmal sogar nervte.

Unser Fazit: Rollstuhlfahrer gehören zu unserem Alltag. Es sollte an jeder Schule die Möglichkeit geben, sich in die Rolle des Rollstuhlfahrers hineinzuversetzen und die Schwierigkeiten kennen zu lernen. Rollstuhlfahrer sollten bei Umbaumaßnahmen von Schulen nicht vergessen werden.

von Verena Lodato,
Arthur Blehm,
Lukas Christmann und
Leon Otto,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

Mädchen sind mehr betroffen

Umfrage: Mobbing an Schulen großes Thema

Geseke:  Heutzutage ist das Wort Mobbing für einen Schüler nicht mehr aus dem Alltag rauszudenken. Geht man durch die Schule, hört man oft von Mitschülern die Äußerung „Der hat mich gemobbt!“. Nur – was ist an dieser Äußerung dran? Was ist Mobbing?

Laut der Internet-Enzyklopädie Wikipedia steht Mobben im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Im weiteren Sinne bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen. Wir Schüler der Sekundarschule Geseke (Jahrgang 8), haben uns mit diesem schwierigen Thema näher beschäftigt. Oft geschieht Mobbing an Schulen, also haben wir es dort in den Fokus genommen und eine Umfrage in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 gemacht. Die Umfrage war freiwillig und anonym.

Schlussendlich haben 166 Schüler teilgenommen. Davon haben 84 weibliche und 82 männliche mitgemacht. Von den Schülern haben jeweils 18 weibliche und 14 männliche selbst mindestens einmal gemobbt. Bei der Umfrage ist rausgekommen, dass jeweils 43 weibliche und 31 männliche Teilnehmer schon mal gemobbt worden sind. Das zeigt, dass Mädchen mehr von Mobbing betroffen sind. Bei der Umfrage ist uns aufgefallen, dass die meisten Schüler bei der Frage „Wie wurdest du gemobbt?“ geschrieben haben, dass sie bedroht oder sogar geschlagen worden sind.

Was uns stark berührt und erschrocken hat, ist, dass es manchen Schülern egal ist, ob es Personen in ihren Klassen gibt, die gemobbt werden, eher machen diese sich darüber witzig.

Wir denken, dass die meisten Mobber gar nicht erst merken, wie sehr sie die Gemobbten damit schaden oder auch eigene Probleme verdrängen wollen, weil sie sich durch den „Mobbing-Erfolg“ stärker fühlen. Wir wollen dieses Thema genauer in der nächsten SV-Sitzung ansprechen und dazu aufrufen, dass gegen Mobbing schnellstens was getan werden sollte und wir uns zusammen ernsthaft klarmachen, was die Mobber da überhaupt mit der Schülerschaft machen.

von Janina Flick,
Emely Müller und
Hanna Schwarzer,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

 

Funkelnde Kinderaugen

Schüler packen Weihnachtsgeschenke für arme Familien in Osteuropa

Geseke:  Wie bereits in den vergangenen Jahren startete auch wieder in diesem Jahr die Aktion „Weihnachtspäckchen“ an der Geseker Sekundarschule – und es wurden wieder zahlreiche Geschenke für arme Familien verpackt und verschickt.

Die Pakete wurden nach Osteuropa verschickt. Die Aktion lief von August bis November. Die Schule hatte dieses Jahr insgesamt 102 Pakete gesammelt, im letzten Jahr waren es hingegen „nur“ 60 Geschenke, die sich auf die lange Reise gemacht haben. Die Aktion wurde von den Lehrern Rebecca Rinne und Daniel Lieneke geleitet. Die Pakete wurden mit Lkw nach Osteuropa verfrachtet und dort an die einzelnen Familien abgegeben. Viele Schüler der Sekundarschule unterstützten diese Aktion, weil sie damit arme Familien in Osteuropa glücklich machen konnten und vor allem den Kindern dort zu funkelnden Augen verhelfen konnten.

Auf die Frage, was in die Päckchen gepackt werden dürfe, antwortete Rebecca Rinne: „Man kann Spielzeuge, neue Anziehsachen und Schulmaterial reinpacken.“ Diese Aktion startete dieses Jahr schon zum dritten Mal. „Insgesamt wurden mehr Geschenke für Mädchen verschickt als für Jungen“, so Rinne.

Die Menschen, die die Pakete verschickten, erhofften sich, dass die armen Familien sich über die Geschenke freuen, es ihnen hilft und die Kinder somit ein schönes Weihnachtsfest feiern können. Die Familien sollen in ihrem Leben auch mal den Alltagsstress vergessen können.

von Justin Bovekamp,
Delaja Kaffine,
Marcel und Jonas Wilhelm,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

 

Proben sind das A und O

Illusionist Jannick Holste ist einer der jüngsten Nachwuchsmagier Deutschlands

Geseke:  Der Geseker Jannick Holste ist mit seinen 15 Jahren einer der jüngsten Zauberer Deutschlands. Mit den Nachwuchsreportern der Geseker Sekundarschule sprach er über den Anfang seiner Karriere und die Nervosität vor den Auftritten.

Jannick Holste entdeckte im Alter von zehn Jahren sein Talent zum Zaubern, als er zu Weihnachten einen Zauberkasten geschenkt bekam. Doch bevor er mit dem Zaubern so richtig begann, machte er vier Jahre jeweils eine Woche im Jahr im Mitmachzirkus mit. Danach ist er sogar ein halbes Jahr erfolgreich mit dem Zirkus herumgereist. Daraufhin ging er auf eine Zauberschule und machte seinen Lehrgang zum Zauberer. Nach seiner bestandenen Prüfung auf der Zauberschule hatte Jannick seinen Zauberzirkel und somit konnte er auch jetzt richtig mit dem Zaubern loslegen.

Heute ist Jannick einer der jüngsten Zauberer Deutschlands und tritt mit seinen Tricks und Illusionen schon auf großen Bühnen auf. Etwa 50 Auftritte pro Jahr meistert Jannick mit seinen Assistentinnen Michelle Folmer (14), Lara Sofie Engels (13), Silena Heimann (14) und Alina Heimann (16).

Doch wie finanziert Jannick bloß die großen Illusionen? „Bei vielen Illusionen wurde ich von meiner Familie unterstützt“, sagt Jannick. Dem 15-Jährigen macht es nach eigenen Aussagen nach über fünf Jahren immer wieder Spaß, auf der Bühne zu stehen, und er ist auch immer noch sehr aufgeregt vor seinem Auftritt. „Das gehört dazu“, sagt er. „Doch wenn ich auf der Bühne stehe, ist die Nervosität weg.“ Auf die Frage wie es sei, einer der jüngsten Zauberer Deutschlands zu sein, antwortet er: „Für mich ist es immer wieder was Besonderes.“

Die Probezeiten sind bei Jannick das A und O, er trainiert jeden Tag alleine und mit den Assistentinnen zwei Mal pro Woche mindestens zwei Stunden mit seinen Assistentinnen sowohl Illusionen als auch Tanz und Entertainment. Die Orte und Anlässe der Auftritte sind ganz verschieden: Ob auf Stadtfesten, Geburtstagen oder Feiern – Jannick ist überall. Und auch die Altersklassen sind verschieden.

Der junge Zauberer ist nebenbei natürlich auch noch in der Schule, aber wie schafft es der 15-Jährige, Schule und Zaubern auseinander zu halten? „Da meine Schule eine Halbtagsschule ist, ist es eigentlich relativ einfach und möglich“, erklärt er. Nebenbei hat Jannick übrigens auch noch Hobbys, wie etwa das Hip-Hop-Tanzen, das ihm sehr viel Spaß bereitet.

von Michelle Folmer und
Lara Sofie Engels,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

 

Von Lateinunterricht bis zu Sprachreisen

Sekundarschüler befragen ihre Lehrer, wie sie zur Fremdsprache kamen

Geseke: Fremdsprachen zu lernen ist gut und wichtig. Auch an der Sekundarschule haben die Schüler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Sprachen zu wählen. Doch wie haben die Lehrer eigentlich zu ihrer Fremdsprache gefunden? Und wann haben sie damit angefangen? Diese und viele weitere Fragen stellten die Schülerreporter der Sekundarschule den Lehrerinnen Alexandra Eickler (Spanisch) und Lucia Grömmer (Französisch).

In der zweiten Schulstunde haben die Schülerreporter mit der Spanischlehrerin Alexandra Eickler gesprochen. Sie haben sie unter anderem gefragt, warum sie Spanisch studiert habe. Eickler antwortete, dass sie diese Sprache schon damals in der Schule toll fand und sie mehr mit der Sprache zu tun haben wollte – also studierte sie diese. In ihrer Familie spreche aber sonst niemand Spanisch. Einzig ihre Schwester habe in der Schule ebenfalls Spanischunterricht gehabt. Sie spreche bereits seit etwa 16 Jahren Spanisch, außerdem versuche sie zur Zeit, Polnisch zu lernen und könne auch ein paar Worte in anderen Sprachen sagen, erzählte die Lehrerin.

Sie erzählte auch, dass sie damals in der Schule Latein gelernt habe. Latein ist eine sehr alte Sprache. Heute wird diese Sprache nicht mehr gesprochen. Dennoch bieten heute einige Schulen Lateinunterricht an.

Auch die Französischlehrerin Lucia Grömmer wurde von den Nachwuchsreportern befragt. Auf die Frage, warum sie Französisch studiert habe, antwortete sie, dass sie in der 7. Klasse angefangen habe, Französisch zu lernen. Besonders die französische Literatur habe ihr gefallen, erklärte sie. Sie spricht seit 2012, also seit ungefähr fünf Jahren, richtig Französisch.

Vor dem Studium habe sie die Sprache aber nicht so gut beherrscht, da man im Unterricht so gut wie nie Französisch gesprochen habe. Mittlerweile sei das an den Schulen aber anders, erklärte Grömmer. Die Schüler interessierten sich auch dafür, ob Grömmer noch andere Fremdsprachen beherrscht. Sie könne nebenbei auch noch Spanisch, Englisch und etwas Italienisch sprechen, sagte sie. Auf die Frage, ob sie schon einmal in Frankreich war, antwortete sie, dass sie als Kind jeden Sommer nach Frankreich geflogen sei. Während des Studiums sei sie sogar sechs Wochen am Stück nach Frankreich gereist, um dort Deutsch zu unterrichten. Jetzt sei sie aber nur noch einmal im Jahr dort, um ihre Mitbewohner und Kollegen zu besuchen.

von Lea Schmidt,
Jasmin Seifert und
Lisa Mozol,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

 

Mehr Platz für mehr Schüler

Eine Umfrage zum Neubau an der Geseker Sekundarschule haben die Schülerreporter gemacht. Dabei haben sie viele neue Informationen über das neue Gebäude herausgefunden: Wann der Bau angefangen hat, wie viel er gekostet hat oder auch, wer den Bau finanziert hat. Die beteiligten Personen, die sie befragt haben, waren Hausmeister Manfred Marx und Lehrer Oliver Düsterhöfft. Ihnen zufolge wurde mit dem Bau im Winter 2015 begonnen und er von der Stadt Geseke mit 2,1 Millionen Euro finanziert. Das neue Schulgebäude wurde gebaut, um mehr Schüler aufnehmen zu können. Unter anderem auch, weil die Räume größer sind. Ein Raum im Neubau ist 75 Quadratmeter groß – im Altbau ist ein Raum 60 Quadratmeter groß. Momentan befinden sich etwa 200 bis 250 Schüler im Neubau, pro Klasse sind es zwischen 23 und 25 Schüler. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Neubau zehn Klassenräume, vier Toiletten und zwei Technikräume hat.

von Marc Hofmann,
Justin Zeiser und
Alecs Tews ,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

 

Nur die Hälfte trainiert im Verein

Umfrage: Immer weniger Kinder im Sportverein

Geseke: Während der Pause ist den Schülerreportern der Geseker Sekundarschule aufgefallen, dass es auf dem Schulhof viele Diskussionen über Vereine in Geseke gibt. Ihnen zufolge haben die Sportvereine ein Problem – es melden sich immer weniger Kinder und auch Erwachsene zum Sport an.

Dafür gibt es verschiedene Gründe: Ein Grund ist, dass viele Menschen das nötige Geld für den Verein und die Utensilien wie Sportschuhe und Sportbekleidung nicht haben. Ein anderer Grund ist, dass Ganztagsschulen bis in den Nachmittag Unterricht haben und viele Schüler dadurch keine Zeit für den Sportverein haben. Die Schülerreporter starteten eine Umfrage in den Klassen 7 und 8. Bei dieser Umfrage von 72 Befragten kam heraus, dass nur 34 Schüler in einem Verein aktiv sind. Die Mehrheit von ihnen spielt in einem Fußballverein. Die anderen sind zum Beispiel beim Kickboxen, Tennis oder Volleyball.

Bei der Umfrage waren Schüler bis 14 Jahre häufiger im Verein, als Schüler über 14. Das könnte damit zusammenhängen, dass das Interesse an Sport im Verein während und nach der Pubertät nachlässt. In Geseke und in der Umgebung gibt es laut Internetrecherche 49 Sportvereine. Darunter sind beispielsweise Fußballvereine, Tennisvereine, Golfvereine, Volleyballvereine sowie mehrere Schützenvereine.

Es war für die Schüler schockierend, dass von den 72 befragten Schülern nicht einmal die Hälfte in einem Sportverein angemeldet ist. Obwohl ein Sportverein viele Vorteile bietet, wie zum Beispiel sportliche Aktivität, Teamwork, Kampfgeist, körperliche Selbstkontrolle, Spaß, Durchsetzungsvermögen und Geschicklichkeit. Mit diesem Bericht wollten die Schüler darauf aufmerksam machen, dass ein Teil der Geseker Sportvereine zu wenig Mitglieder haben.

von Lukas Schulte,
Fabian Bünker,
Leo Nissen und
Benjamin Sievers,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke

Proben für den Ernstfall

Geseker Jugendfeuerwehr bereitet Jugendliche auf die Arbeit der Einsatzkräfte vor

Geseke:  Die Feuerwehr Geseke rückt im Jahr etwa 220 Mal aus, um Brände zu löschen, Ölspuren zu entfernen oder um die Straßen bei Verkehrsunfällen abzusperren. Damit diese hilfreiche und notwendige Arbeit auch zukünftig bestehen kann, gibt es bereits seit vielen Jahren in den Löschzügen der Feuerwehr junge Feuerwehr-Anwärter: die Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Geseke besteht aus Kindern im Alter von zehn bis 17 Jahren und trifft sich jeden Dienstag in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Feuerwehrwache in Mönninghausen. Dort erlernen die Jungendlichen viele verschiedene Sachen, die sie im späteren Leben eines Freiwilligen Feuerwehrmannes benötigen. Es besuchen zur Zeit 33 Jugendliche die Jugendfeuerwehr. Auf die Frage, warum sich die Jugendlichen für die Feuerwehr entschieden haben, antwortet zum Beispiel Yvonne Fara, es mache ihr viel Spaß, weil man Leuten helfen und auch neue kennenlernen könne.

Die Jugendfeuerwehr unterteilt sich in folgende Gruppen: Mit zehn Jahren kommt man in die Gruppe D. Dort hat man die Chance, die Jugendflamme 1 (Anm. d. Red.: Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wird in 3 Stufen gegliedert.) zu machen. Wenn man älter geworden ist, kommt man in die Gruppe C, da kann man die Leistungsflamme 2 machen, an der alle Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Soest teilnehmen. Die Ältesten der angehenden Feuerwehrkräfte sind in Gruppe B und können nach Erreichen der Leistungsflamme 2 die Nächsthöhere absolvieren. Einmal im Jahr treffen sich alle Feuerwehren aus den Ortsteilen von Geseke und die Jugendfeuerwehr.

Wenn man alles bestanden hat, kommt man mit 18 Jahren in die „richtige“ Feuerwehr. Bei Bestehen des Grundlehrgangs sind die Mitglieder der Jugendfeuerwehr berechtigt, an künftigen Einsätzen der Löschzüge teilzunehmen und ihr Gelerntes in der Praxis anzuwenden. Yvonne Fara: „Es werden alle Jugendlichen geehrt, die die Leistungsflamme geschafft haben.“ Jeder, der bestanden habe, bekomme eine Urkunde und einen Anstecker.

Die Jugendfeuerwehr nimmt jedes Jahr an einem Pfingstzeltlager teil. „Man macht verschiedene Wettkämpfe und es gibt auch eine Lagerdisco“, so Fara. Dieses Zeltlager mache allen Beteiligten sehr viel Spaß.

von Yvonne Fara,
Marvin Schade,
Marius Seyfahrt und
Sarah Stüker,
Klasse 8c,
Sekundarschule Geseke