Kein frei am Festtag

Umfrage: Wenn Eltern Weihnachten arbeiten

Lippstadt:   „Ich fände es total doof, wenn meine Eltern an Heiligabend arbeiten müssten“ , sagt Lia Krikun (10). Wahrscheinlich würden alle Kinder so reagieren, wenn ihnen jemand sagt, dass ihre Eltern an Weihnachten arbeiten müssten. Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Sonntag. Es wurde lange diskutiert, ob Supermärkte öffnen dürfen. Schlussendlich haben sich viele Geschäfte darauf festgelegt, nur bis mittags zu öffnen – falls jemand noch schnell eine Kleinigkeit kaufen muss.

Die Schülerreporter haben Julian Seppel (10) gefragt, wie er es finden würde. Er meint: „Ich fände es schade, dass ich nicht mit meinen Eltern zusammen feiern könnte, aber ich fände es super, dass man noch schnell etwas einkaufen könnte.“ Man merkt also, dass die Kinder von der Vorstellung, dass ihre Eltern an Heiligabend arbeiten müssen, nicht begeistert sind.

von Leonie Seppel
und Maya Krikun,
Klasse 8d,
Ostendorf-Gymnasium,
Lippstadt

 

G8 oder doch lieber G9?

Diskussionen um die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren halten an

Lippstadt:  In der vierten Koalitionsrunde der schwarz-gelben Koalition sind CDU und FDP in Düsseldorf zu dem Ergebnis gekommen, dass sie G8 durch G9 in Nordrhein-Westfalen ersetzen wollen. Die Schülerreporter des Ostendorf-Gymnasiums interviewten darum die drei beteiligten Personengruppen – Lehrkräfte, Eltern und Schüler – und fragten sie nach ihrer Meinung: G8 oder G9?

Das sagen die Schüler: Die meisten Schüler sind der Meinung, dass G9 ihnen mehr Zeit zum Lernen verschafft. Aufgrund dessen nehmen sie gerne dieses zusätzliche Jahr in Kauf. Denn durch das 13. Schuljahr haben sie weniger Stress, mehr Zeit zum Lernen und zusätzlich mehr Freizeit.

Das sagen die Eltern: Die befragten Elternteile vertreten – wie auch die Schüler – die Meinung, dass G9 besser sei. Sie finden es vorteilhaft, dass ihr Kind ein Jahr länger in der Schule bleibt. Denn dann ist das Kind reifer und erwachsener und nimmt die Schule auch ernster, sodass der Abschluss voraussichtlich erfolgreicher wird. Auch, weil durch das zusätzliche Jahr der Schulstoff besser verteilt und anschließend von den Schülern intensiver verarbeitet werden kann. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Einstieg ins Berufsleben leichter fällt. Außerdem sind die erfolgreichen Abiturienten in der Regel erwachsen und können so zum Beispiel Miet- oder Ausbildungsverträge ohne die Eltern unterzeichnen und auch rechtlich selbständig agieren.

Das sagen die Lehrer: Auch die von den Schülerreportern befragte Lehrkraft denkt, dass G9 besser wäre, weil man nach Abschluss des Abiturs volljährig ist. Schwächere Schüler könnten durch das Zusatzjahr den Stoff besser verinnerlichen und so das Abitur besser meistern. Jedoch ist durch G9 die Stundenzahl der Tage nicht geringer, weshalb die Schüler nicht viel mehr Freizeit haben, sodass G8 ebenfalls Vorteile hat.

Aber durch das 13. Schuljahr könne man die Pubertät besser überstehen, weil man so nach der Pubertät nicht sofort berufstätig werden muss.

Fazit: Nach der Befragung der beteiligten Personengruppen am Ostendorf-Gymnasium hat die Schulform G9 eindeutig die Umfrage für sich entschieden, da sowohl die befragten Lehrkräfte, Schüler als auch die Eltern für die Rückkehr zu G9 stimmen. Jedoch entscheiden immer noch die Koalitionspartner CDU und FDP über das Schicksal des Schulsystems.

von Lillyen Kratzke und
Luca Tschirschke,
Klasse 8d,
Ostendorf-Gymnasium,
Lippstadt

American Football ist wieder In

Lippstadt:  In Deutschland gibt es in den letzten Jahren immer mehr Footballbegeisterte. Nach der wirtschaftlichen Krise zwischen 1995 und 2000 hat sich der amerikanische Sport super entwickelt. Beim Super Bowl (Anm. d. Red: Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga) 2013 gab es gerade mal etwa 950 000 Zuschauer in Deutschland. 2016 gab es ganze 1,78 Millionen Zuschauer aus Deutschland – und das um 1 Uhr in der Nacht.

Aber nicht nur in Amerika gibt es Möglichkeiten für Football Fans: Neben dem Super Bowl gibt es in Deutschland auch den German Ball. Seit 1979 wird die deutsche Herren-Meisterschaft im American Football ausgetragen. Denn der Sport kann sich auch über die große Zahl bestehender Teams in Deutschland nicht beschweren. Alleine in der NRW-West-Liga gibt es fünf Teams für Football-Liebhaber. Auch in der Jugendabteilung gibt es genug Nachwuchs.

Der Sport spricht die Menschen in Deutschland immer mehr an. Football wird einfach immer interessanter.

von Robin von Holtz,
Torben Lehmann,
Maik Sprick und
Petar Drakula,
Klasse 8d,
Ostendorf-Gymnasium,
Lippstadt

 

Eismassen schmelzen immer weiter dahin

Die Gletscher und Landeismassen in der Antarktis schmelzen immer weiter – es sind bereits riesige Eisberge abgebrochen. Anfang März wird es normalerweise so kalt, dass sich neues Eis bildet, doch 2017 ist das nur an der Ostseite der Antarktis eingetreten. Die Schülerreporter des Ostendorf-Gymnasiums haben nach den Ursachen geforscht. Das Schmelzen der Eismassen hat schwere Folgen für Tiere und Menschen. Auch der Meeresspiegel steigt weiter an. Dafür verantwortlich sind vor allem Treibhausgase. Würde die Menschheit alle bekannten Rohstoffe im Boden verbrauchen, würde der antarktische Eispanzer nahezu vollständig abtauen und die Wassermassen würden alle Küstenstädte unter sich begraben. Das wiederum würde riesige Völkerwanderungen auslösen, da fast jeder zweite Mensch näher als 150 Kilometer zum Meer lebt.

Als Gegenmaßnahmen werden zum Beispiel Schutzgebiete angelegt oder die Förderung von Rohstoffen verboten. Aber auch die Vermeidung von Treibhausgasen kann helfen.

von Finn Preugschat,
Marius Pieper,
Joshua Köneke und
Ramy Fares,
Klasse 8d,
Ostendorf-Gymnasium,
Lippstadt

 

Wasser ist eine Lebensgrundlage

Zustand der Umwelt verschlechtert sich weiter

Lippstadt:  Der Begriff Umweltverschmutzung bezeichnet die allgemeine Verschmutzung des natürlichen Lebensumfeldes. Im Vordergrund steht hierbei die Umweltbelastung mit Abfällen bzw. Emissionen stofflicher und nicht stofflicher Art.

Laut Weltorganisation (WHO) hatten rund 783 Millionen Menschen im Jahr 2012 nicht ausreichend Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Erde ist zu etwa zwei Dritteln mit Wasser bedeckt, doch nur ein kleiner Teil ist für den Menschen verwendbar. In ärmeren Ländern dieser Welt ist das Wasser oft so stark verschmutzt, dass der Verzehr lebensgefährlich ist. Deshalb sind viele Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht.

Obwohl die erste internationale Konferenz gegen Umweltverschmutzung 1913 in Bern stattfand, verschlechterte sich der Zustand der Umwelt. Jedoch sind aufgrund jahrzehntelanger Mahnungen von Umweltschützern und Wasserexperten viele europäische Flüsse, wie zum Beispiel der Rhein oder die Elbe, dank moderner Kläranlagen wieder sauber.

Die Verschmutzung des Wassers beruht auf mangelndem Umweltbewusstsein, Korruption und der Notwendigkeit, so billig wie möglich zu produzieren, um auf dem Weltmarkt mithalten zu können.

Dies hat zur Folge, dass die Flüsse stetig verschmutzt werden. Aufgrund dieser Voraussetzungen kann man den Umgang mit Wasser nicht als nachhaltig bezeichnen. Auch die Begradigung von Flüssen schadet dem Ökosystem enorm. Ebenso schadet der Umwelt, Wasser durch künstliche Leitungssysteme zu pumpen und dadurch trockene Böden als Ackerland zu benutzen. So geschieht es, dass zum Beispiel der Aralsee und das Tote Meer langsam austrocknen.

von Martina Zecher und
Sven Walgenbach,
Klasse 8d,
Ostendorf-Gymnasium,
Lippstadt