Bestellung per Mausklick

Im Netz oder vor Ort: Wie Online-Shopping das Kaufverhalten verändert

Geseke: Ob Bekleidung, Elektronik, Kosmetik oder Anderes – wir müssen es meistens kaufen. Doch kaufen wir es im Laden in der Stadt oder bestellen wir es im Internet? Jedes Jahr steigt die Anzahl an Käufern, die im Netz bestellen. Die Anzahl von Käufern in Läden vor Ort sinkt hingegen stetig. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit locken die Onlinehändler mit hohen Rabatten. Dies könnte bald für das Aus von Geschäften vor Ort sorgen.

„Online-Shopping ist bequem und einfach. Du ersparst dir das Anstehen und Hinfahren und kannst stattdessen einfach per Mausklick bestellen“, so eine 21-jährige Passantin, die während einer Umfrage der Klasse 8a des Gymnasiums Antoninanum in der Geseker Fußgängerzone zu ihrer Art des Einkaufens befragt wurde. Zusätzlich gebe es im Netz auch mehr Auswahl, ergänzte sie.

Eine Umfrage zum Kaufverhalten der Schüler am Antonianum ergab, dass etwa 75 Prozent der Schüler gerne im Internet einkaufen. Von 69 Prozent der Befragten wird Kleidung im Netz gekauft, doch auch Elektronik-Artikel werden von 58 Prozent der Befragten bestellt. Kosmetikprodukte werden jedoch nur von drei Prozent der Teilnehmer im Internet geordert.

Doch was ist mit den Nachteilen, die das Shoppen per Mausklick mit sich bringt, zum Beispiel den längeren Wartezeiten und den teilweise anfallenden Versandkosten? Die machen den meisten nichts aus, so eine 42-jährige Gesekerin: „Klar ist man manchmal ungeduldig und muss auf sein Paket warten. Aber es lohnt sich einfach.“

Doch der Trend zum Online-Shopping hat seine Schattenseiten: Er könnte das Aus des stationären Fachhandels bedeuten. Viele Händler vor Ort schließen ihre Geschäfte, Arbeitsplätze gehen verloren. Die Fachhändler vor Ort wissen um das Problem. „Die Konkurrenz im Netz ist wirklich groß und nicht zu unterschätzen“, berichten Ladenbesitzer in Lippstadt und Geseke. Doch anstatt aufzugeben, besinnen sich die Geschäftsbetreiber in den Einkaufszonen auf ihre Vorteile. Viele Einzelhändler bieten nun auch ihre Waren im Internet an, haben erweiterte Öffnungszeiten oder locken mit großen Rabatten.

Andere Möglichkeiten gegen diese große Onlinemacht anzukommen, gibt es meistens nicht, da der Einzelhandel vor Ort oft als „Schaufenster“ für das Internet genutzt wird. „Ich schaue mir viel in den Geschäften an und kaufe es dann online, da es dort etwas günstiger ist“, gibt eine 13-jährige Schülerin zu.

Trotz vieler verständlicher Vorteile hat das Online-Angebot einen weiteren Nachteil: Die großen Internet-Konzerne wie zum Beispiel Amazon oder Ebay zahlen oftmals keine oder sehr wenig Steuern in dem Land, in dem der Kauf getätigt wurde. So entgehen dem deutschen Staat wichtige Steuereinnahmen, die der Käufer später verdeckt ausgleichen muss, damit unsere Gemeinden und der Staat die Ausgaben decken können. Wenn immer mehr Händler ihre Geschäfte schließen müssen, dann ist es auch schwerer für die nächste Generationen, Praktikumsplätze, Ausbildungsplätze und Jobs zu finden. Zudem wurden viele Vereine früher von Firmen und dem Handel vor Ort unterstützt. Auch diese Verantwortung werden die großen Internetfirmen sicherlich nicht übernehmen. Ob es in Zukunft wirklich zum Aus von Läden in der Stadt kommt, werden wir sehen –in den Fußgängerzonen der Städte und Gemeinden.

von Chiara Klocke,
Miquel Ackermann,
Madita Vogt und
Leonie Huber, Klasse 8a,
Gymnasium Antonianum,
Geseke

 

Tanz zwischen Mensch und Tier

Kenzie Dysli trainiert Pferde auf besondere Art

Geseke:  Sporen und Trensen hat die 26-jährige Kenzie Dysli nicht nötig, um ihren Pferden zu sagen, wo es lang geht. Kenzie Dysli wuchs mit Pferden an ihrer Seite auf. Heute lebt die Pferdetrainerin in Spanien. Hier bietet sie unter anderem atemberaubende Vorstellungen an, bei denen die Pferde allein mithilfe ihrer Körpersprache im Kreis laufen, steigen und Dressurschritte vorführen lässt.

„Das erste Mal, dass ich von einem Fohlen gebissen wurde, war mit drei Jahren“, erzählt die Pferdetrainerin auf ihrem YouTube-Kanal. Von Geburt an habe sie mit den intelligenten Nutztieren zu tun. Deshalb könne sie sich diese nicht mehr aus ihrem Leben wegdenken. „Pferde sind mein Leben“, sagt sie. Für sie seien Pferde mehr als Nutztiere, erklärt sie in einem ihrer Videos. Sie habe sich mit den Vierbeinern vertraut gemacht und ihre Sprache erlernt. „So gelangte ich zur Freiheitsdressur“, beschreibt die 26-Jährige ihren Werdegang.

Freiheitsdressur lässt sich so verstehen, dass die Reiterin allein mit ihrer Körpersprache dem Pferd Anweisungen gibt, beschreibt Dysli. „Zwei gertenähnliche Stäbe dienen als Verlängerung meiner Arme, berühren das Pferd nie, weisen ihnen aber die Richtung“, sagt die Spanierin. Mithilfe von Körperhaltung und selten Lauten als Hilfestellung beginnt ein scheinbar freies Schauspiel, vergleichbar mit einem Tanz zwischen Mensch und Tier.

Berühmt wurde die Pferdetrainerin durch die Kinderfilmreihe „Ostwind“. Ihre Pferde James und Atila teilten sich die Hauptrolle des wilden Mustangs „Ostwind“. Als Double der nicht reiterfahrenen Hanna Binke („Mika“) ist Dysli ebenfalls in den Filmen zusehen. In „Ostwind 2“ und „Ostwind 3“ spielt sie jeweils eine kleine Rolle. „Heute wohne ich mit meiner Familie und natürlich vielen Pferde auf der Hacienda Buena Suerte in Andalusien“, verrät Kenzie Dysli.

In etwa dreiminütigen Videos auf ihrem YouTube-Kanal, dem derzeit 33 292 Pferdeliebhaber folgen, verrät sie viele Tipps und Tricks rund ums Pferd. Außerdem gibt es einen Lehrfilm mit dem Titel „Motiviere dein Pferd – Der Weg zur Freiheitsdressur und Zirzensik“ und das Buch „Kenzie Dysli und die Pferde“.

von Ida Kronmüller,
Klasse 8a,
Gymnasium Antonianum,
Geseke

 

Vegetarisch, vegan oder Paleo?

Rein pflanzlich oder essen wie in der Steinzeit: Die neusten Ernährungstrends im Vergleich

Geseke:  Heutzutage ernähren sich immer mehr Menschen alternativ. Doch wo liegen die Unterschiede? Die Schülerreporter des Gymnasiums Antonianum haben recherchiert, was es heißt, sich pflanzlich oder steinzeitlich zu ernähren und die Vor- und Nachteile herausgestellt.

Laut dem deutschem Vegetarierbund leben rund elf Prozent der deutschen Bevölkerung vegetarisch. Die vegetarische Ernährung ist hauptsächlich pflanzlich, jedoch essen Vegetarier alle tierischen Produkte mit Ausnahme natürlich von toten Tieren, wie etwa Fisch und Fleisch. Gründe für eine vegetarische Ernährung sind zum Beispiel religiöse Hintergründe, gesundheitliche Aspekte, sowie um den Tieren Leid zu ersparen.

Neben Vegetarismus ist eine der verbreitetsten alternativen Ernährungsformen der Veganismus. Bei dieser Form werde ausschließlich pflanzliche Produkte verzehrt.

Viele Veganer verzichten zudem im Alltag auf die Nutzung tierischer Substanzen, wie Kosmetikprodukte, die in Tierversuchen auf Verträglichkeit getestet wurden. Der Fruganismus ist eine fortgeschrittene Art des Veganismus. Frutarier wollen zusätzlich keine Pflanzen schädigen. Sie essen Obst, Gemüse, Nüsse und auch Getreide. Frutarier versuchen nur Obst zu essen, dass von selbst vom Baum gefallen ist.

Eine noch nicht so bekannte Form der alternativen Ernährung ist hingegen die Steinzeit-Ernährung, auch Paleo genannt. Bei dieser Art, ernähren sich die Anhänger wie unsere Vorfahren von Beeren, Samen, Nüssen, anderen wildwachsenden Früchten und rohem Fleisch.

Der allgemeine Vorteil einer alternativen Ernährung ist sicherlich, dass sie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben kann. Allerdings kann sie auch durch eine unausgewogene Zusammenstellung von Lebensmitteln zu Mangelerscheinungen wie Müdigkeit, Erschöpfung und Kreislaufbeschwerden führen. Darum gilt: Wer sich alternativ ernähren möchte, sollte sich im Vorhinein sorgfältig informieren.

von Angelina Lenze und
Franca Hettlage,
Klasse 8d,
Gymnasium Antonianum,
Geseke

 

Pferd und Mensch auf einem neuen Level

Kenzie Dysli begeistert mit Freiheitsdressur

Geseke: Wenn sich Pferd und Reiter im selben Takt nebeneinander bewegen, ist es ein traumhaftes Bild für jeden Pferdefan: Kenzie Dysli zeigt, wie es geht. Kenzie Dysli ist eine Pferdetrainerin und Reiterin, die in der Schweiz geboren wurde. Sie lebt mit ihrer Familie auf der Hacienda „Buena Suerte“ in Andalusien, wo sie mit vielen Pferden die Freiheitsdressur erlernt. Die sogenannte Freiheitsdressur ist eine ganz besondere Art der Dressur, bei der nur mit Gerte, Stimme und Handzeichen gearbeitet wird.

Kenzie Dysli erreichte ihren Bekanntheitsgrad durch die Kinofilme Ostwind, Ostwind 2 und Ostwind 3. In der bekannten Kinofilmreihe spielten die Pferde Atila, James und Sasou der 26-jährigen die vierbeinigen Helden. Sogar ihr Hund hat eine kleine Rolle als Hund von Fanny. Kenzie Dysli selbst schauspielert ebenfalls, in den Ostwind-Filmen konnte man sie als Double der Hauptdarstellerin Hanna Binke auf der Kinoleinwand sehen.

„Vertrauen und Freundschaft, feine Kommunikation und Fairness sind für mich ganz wichtige Prinzipien im täglichen Umgang mit meinen Pferden und mein Leitmotiv auf unserem gemeinsamen Weg hin zur Leichtigkeit der Freiheitsdressur und der perfekten Harmonie des Reitens“, schreibt die Pferdetrainerin auf ihrer Webseite ‘www.kenzie-dysli.de’. Ihr sei es wichtig, den Pferden ihre Ehrlichkeit zurückzugeben und mit den Pferden eine innige Freundschaft aufzubauen, damit das Pferd all seine Talente entfalten könne. Die Reiterin gibt Seminare zum Thema Freiheitsdressur in Deutschland und Andalusien.

Auf ihrem YouTube-Kanal ‘Kenzie Dysli’ erklärt die geborene Schweizerin alles rund ums Thema Freiheitsdressur: Von der Grunderziehung bishin zum Steigen auf Kommando und Reiten am Halsring ist alles dabei. Sie erklärt die kleinen Kunststücke in ihren Videos so, dass auch Reitanfänger es verstehen und veranschaulicht das Ganze, indem sie es mit ihren eigenen Pferden vorführt. Der vertrauensvolle Umgang von Kenzie und ihren Pferden ist schön anzusehen und die Talente ihrer Pferde, die sich bei der Freiheitsdressur entfalten, lassen jedes Reiterherz höher schlagen.

von Sophie Borghoff,
Klasse 8a,
Gymnasium Antonianum,
Geseke

 

FIFA 18- Das Spiel im Test

Bietet es alles was ein gutes Spiel bieten sollte

Geseke: Nachdem FIFA 18, eines der berühmtesten Spiele der Welt, von EA Sports zum Kauf freigegeben wurde, fragten sich vier Jugendliche, ob FIFA tatsächlich so gut ist , wie alle sagen oder ob dieses Spiel jedes mal dasselbe Spielerlebnis bietet. Zu diesem Thema haben diese vier Jugendliche eine Studie gemacht und stellen nun ihre Ergebnisse dazu vor.

„Was zuerst einmal gelobt werden muss, ist, dass man das Spiel individuell einstellen kann, was dem Spieler behilflich dabei sein kann, sich im Spiel besser zurechtzufinden oder das Spiel seinem Können anzupassen“, meinte Ruben F., einer der Spieletester dazu.

Natürlich war das nicht der einzige Punkt, der für FIFA spricht, denn es gibt noch etliche weitere Punkte, die dieses Programm zu einem der meistgekauften Spiele der Welt machen. Wie zum Beispiel die Ultimate-Team-Funktion in der man mithilfe von Booster-Packs und dem Verkaufen und Kaufen von Spielern sein Ultimatives Team zusammen-stellen kann. Mit diesem Team kann man online gegen andere Spieler spielen.

Eine große Neuerung in der FIFA-Reihe ist der Story-Modus, der erstmals in FIFA 17 im Spiel integriert war. Dieser Story-Modus handelt von dem britischen Fußballspieler Alex Hunter und dessen Karriere als Fußballstar, der in FIFA 18 fortgesetzt wird, wobei man in der neueren Version nicht nur Alex Hunter, sondern auch andere begabte Fußballtalente spielt.

Nachdem diese vier Jugendlichen dieses Programm nun gelobt haben, haben sie außer-dem Kritik angebracht: ,,80 Euro für ein Spiel! Das ist zu teuer, “und dieser Preis jedes Jahr für einen passionierten FIFA-Spieler.

Markus W. ein weiterer Tester meinte dazu: „Von 80 Euro könnte man sich zwei Spiele leisten, die genau so gut sind wie

FIFA 18“.

Das zweite Problem, welches die Jugendlichen bei FIFA sehen, ist die Pay-to-win Situation im Spielmodus Ultimate-Team. Das bedeutet, dass man Echtgeld mit in das Spiel mit einfließen lassen kann, was dazu führt, dass sich manche Spieler

mithilfe dieses Systems, im Spiel einen unfairen Vorteil verschaffen, was wiederum den Spielspaß bei Leuten, die ohne Echtgeld spielen, dämpft.

Von M. Werning,
L. Schröder,
R. Finke und
P. Hoffmann,
Klasse 8a,
Gymnasium Antonianum,
Geseke

 

“Ich bin ein Dorfkind und darauf bin ich stolz!”

Das Dorfleben in Scharmede erfüllt allen Altersklassen ihre Bedürfnisse

Geseke: Das Dorfleben war schon lange ein umstrittenes Thema, jetzt äußern die Scharmeder Dorfbewohner ihre Meinung. “Ja, ich fühle mich hier wohl”, war eine der häufigen Antworten der befragten Scharmeder,ob es ihnen in dem Dorf gefällt. Am Montag, den 06.11.2017, befragten fünf Jugendliche die Scharmeder Einwohner, ob sie sich in der Ortschaft wohlfühlen. Die meisten antworteten positiv, aber äußerten auch ihre Wünsche. Die Befragten meinten, Scharmede biete viele Angebote und Möglichkeiten, aber es fehle ihnen hier noch ein paar Geschäfte oder Essensmöglichkeiten.

“Ich fühle mich hier sehr wohl, weil ich viel zu spielen habe und alle meine Freunde hier wohnen”, so die 5-jährige Matilda Stöber. Für Kinder gibt es einen Kindergarten, viele Spielplätze, eine Grundschule und eine große Anzahl an Sportangeboten, z.B. Fußball, Tennis, Tanzen und Turnen. Zudem brauchen die Erwachsenen keine Angst zu haben, wenn sie ihre Kinder alleine rausschicken, da Scharmede ein sicherer Ort ist und jeder hier jedem vertrauen kann.

Jugendliche können es sich nicht vorstellen in einem anderen Dorf oder einer Stadt zu wohnen, da es in Scharmede viele Attraktionn gibt, wie z.B. die diesjährige Eröffnung eines neuen Spotplatzes wo eine riesige Feier stattfand oder der jedes Jahr stattfindene Karnevalsumzug, wo sich auch die anderen Dörfer beteiliegen. Zudem verfügt der Ort auch im Zentrum über kostenloses Wlan, ein Supermarkt und ein gute Verbindung zu den anderen Orten durch Bus und Bahn sowie eine Fahrschule.

“Ich bin zurückgekehrt, weil es mir hier so gut gefallen hat”, sagte die 30-jährige Sonja Stute, die früher in Scharmede wohnte, dann für ihr Studium weggezogen ist und nun wiederkam, weil sie schon als Kind später mal ein Haus in Scharmede haben wollte. Zudem erläuterte ein anderer Erwachsener, dass auch genug zum Thema Bildung in der Nähe ist, wie z.B. die Universität in Paderborn.

Auch Senioren fühlen sich in Scharmede wohl, da sie es sehr spannend finden, wie sich das Dorf und die Menschen entwickelen. Früher gab es z.B noch keinen Bahnhof und keinen Supermarkt.

Allerdings äußerten viele Bewohner auch noch einige Wünsche, die sie gerne an Scharmede ändern würden. Ein Beispiel dafür ist die Aussage von einem 12-jährigen, der sich eine Dönerbude wünscht. Wir stimmen zu!

Mehrere Leute äußerten auch ihren Wunsch für einen Drogeriemarkt, wie der Schlecker, der vor ein paar Jahren in Scharmede schloss.

Außerdem kam mehrmals der Wunsch nach einem großen Park auf. Das erläuterte auch Sonja Stute: “Ich wünschte es gäbe in Scharmede auch noch einen groß angelegten Park.”. Vieleicht wird die Stadt ja einen Wunsch in der Zukunft erfüllen.

von Elisa Dreisbusch,
Tabea Santüns,
Tim Gläser und
Finja Stöber,
Klasse 8a,
Gymnasium Antonianum,
Geseke