„Ein großartiger Teamsport

Marius Staude ist leidenschaftlicher Football-Fan

Lippstadt:  Football – was ist das? Interception, Fumble, Safety… was bedeutet das wohl? Das habe ich mich vor einem Jahr auch gefragt, als ich im Fernsehen meinen ersten Superbowl, also das Endspiel des American Football, gesehen habe. Vorher haben mich nur die Halftime-Shows begeistert.

Aber ab dem 50. Superbowl im vergangenen Jahr wurde ich Fan dieser Sportart. An diesem Abend wurde ich auch ein Anhänger der Carolina Panthers, die an diesem Tag den Superbowl leider verloren. Begeisterung zeigte schon mein Onkel 1996, als die Spiele noch in Düsseldorf stattgefunden haben. Die Heimstätte des dort ansässigen Teams Rhein Fire war das damalige Rheinstadion. Mein Interesse wurde geweckt, da diese Sportart ein wirklich großartiger und außergewöhnlicher Teamsport ist. Es muss jeder Jedem vertrauen, ansonsten gibt es keine Chance, zu gewinnen.

Football wird in Deutschland momentan immer mehr bekannt. In 2013 wurden 196 aktive Vereine registriert. In unserer Nähe gibt es die Lippstadt Eagles, die das Training bereits für Jugendliche ab 13 Jahren in Berge anbieten. Bislang bin ich nur der passive Spieler, aber das könnte sich bald ändern. Ich hoffe, dass der Verein in Kürze in das Waldschlösschen in Lippstadt umzieht.

Ein besonderes Ereignis war für mich ein Kurztrip in den Herbstferien nach London, um mir das Regular-Season-Spiel zwischen den Minnesota Vikings und den Cleveland Browns anzusehen. Das Spiel dauerte insgesamt 60 Minuten, wobei die Minnesota Vikings mit 33:16 gewannen. Alle Fans in Großbritannien sowie viele Fans auch aus Deutschland zeigten ihre Hingabe und Liebe zu dem Spiel. London ist eine tolle Stadt und die internationale Heimat der NFL (Anm. d. Red.: National Football League, US-amerikanische Profiliga). Es fanden in der laufenden Saison bereits drei NFL-Partien dort statt.

Ich freue mich schon auf die Übertragung des großen Endspiels der Saison 2017 am 4. Februar 2018: den 52. Superbowl. Der Sänger in der Halbzeitshow wird Justin Timberlake sein.

von Marius Staude,
Klasse 8b,
Evangelisches Gymnasium,
Lippstadt

 

Amerikas liebster Sport

Trainingsstunde bei den Ochmoneks: Baseball findet auch in Lippstadt immer mehr Anhänger

Lippstadt: Ein Besuch von Baseballtrainer Dirk Dziallas am Evangelischen Gymnasium (EG) weckte das Interesse von Henri Breulmann an Amerikas liebsten Sport – und er wollte unbedingt zu dem Verein der Ochmoneks gehören. Über eine Traingsstunde schreibt der Schüler im Folgenden.

Zu Beginn der Trainingszeiten muss sich jeder erst einmal warmlaufen. Dann schließen sich die Spieler zu Paaren zusammen und jede Paarung nimmt sich einen Ball und wirft sich ein. Ich persönlich habe Tage, da werfe ich richtig gut und an anderen Tagen wiederum richtig schlecht. Danach spielen wir, wenn genug Spieler da sind, ein Baseballspiel, oder wir machen Übungen mit dem Schläger.

Während der Winterzeit spielen wir in der Halle der Edith-Stein-Schule und während der Sommerzeit auf dem Baseballfeld des SCL am Kranenkasper. Im Sommer macht Baseball aber mehr Spaß, da wir dann mehr Platz zum Trainieren haben. Dass Baseball eine der kompliziertesten Ballsportarten ist, macht sich während eines Spiels bemerkbar, da so mancher Spieler Fehler macht und den Ball zur falschen Base wirft. Wenn dann mal jemand nicht aufpasst, kann das zu Verletzungen führen. Ich zum Beispiel habe mal erlebt, dass eine Mitspielerin einen geschlagenen Ball von oben ins Gesicht bekommen hat.

Im Grunde ist Baseball aber schnell zu lernen, wenn man als Team arbeitet und sich auf das Team einlässt.

von Henri Breulmann,
Klasse 8b,
Evangelisches Gymnasium,
Lippstadt