Von der Meldung bis zur Drucklegung

Besuch beim Patriot: Schüler blicken hinter Kulissen der Zeitungsproduktion

Lippstadt   –   Einen Blick hinter die Kulissen der Zeitung hat die Klasse 8a der Rüthener Maximilian-Kolbe-Schule geworfen und das Verlagshaus in Lippstadt besucht. Was die Schüler erlebt haben, schildern sie in diesem Bericht. Nun haben wir uns schon fünf Wochen mit den Zeitungsmachern und den täglichen Morgenausgaben des Patriot beschäftigt. Aber was ist eigentlich da los, wo alles seinen Anfang nimmt? Das endgültige Produkt, mit seinem vorweihnachtlichen Werbehype, liegt ja jeden Morgen druckfrisch vor uns.
Im Rahmen des Projekts „Zeitung macht Schule“ standen wir dann am Dienstag, 26. November, in bitterer Kälte vor dem Zeitungsverlag Laumanns in Lippstadt. Wir wurden auch sofort begrüßt vom Verleger und Boss, Dr. Reinhard Laumanns, der uns im Eingangsbereich einige historische Maschinen, wie die erste Druckerpresse aus dem Jahr 1848, dem Gründungsjahr der Zeitung, erklärte. Außerdem erfuhren wir etwas über den geschichtlichen Hintergrund der Namensgebung.
In der Cafeteria, gleichzeitig Filmraum, angekommen, stellte man uns die Entstehungsabläufe von der Meldung bis zur Drucklegung vor – auch im anschließenden Film, der sehr aktuell und auch anschaulich war, gespickt mit aktuellen Meldungen und unserem Klassenfoto.
Interessant war auch, dass 110 Mitarbeiter im Medienhaus Laumanns beschäftigt sind, davon zehn Auszubildende (zum Beispiel Medienkaufleute und Redaktionsvolontäre), 22 Redakteure und viele freie Mitarbeiter – besonders für Außentermine an den Wochenenden.
Der Verlag ist außerdem noch als EDV-Dienstleister für Geschäftskunden tätig und an Hellweg-Radio beteiligt. In Hamm wird die Zeitung gedruckt (eine Rolle wiegt 1,3 Tonnen, Geschwindigkeit der Rotation: 30 km/h, 500 Zeitungen pro Minute).
Die nächsten Stationen waren die Redaktionsräume (wegen Redaktionssitzung leider nicht in Funktion) und der zeitungstechnische Bereich. Der Abteilungsleiter Klaus Tewes berichtete über die Technik des Offsetdrucks und stellte uns mögliche Ausbildungsberufe, wie zum Beispiel den des Mediengestalters – der frühere Schriftsetzer – vor. Anschließend informierte er uns an seinem Computer anhand einer eigengestalteten Annonce eingehend über das Aufgabengebiet eines Mediengestalters.
Nach dem Besuch war uns vieles in der Schule Gelerntes natürlich vor Ort viel klarer geworden und wir können manche Abläufe besser in Zusammenhänge bringen. Wir können einen Besuch nur weiterempfehlen. Beim Verlassen des Verlagshauses haben wir dann noch ein Klassenfoto geschossen.

Schüler der Klasse 8a, Maximilian-Kolbe-Schule, Rüthen

Die erste Druckerpresse von 1848

Die erste Druckerpresse von 1848

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entwicklung des Lebens

Nach den Herbstferien wurde an der Maximilian-Kolbe-Schule in Rüthen eine außergewöhnliche Ausstellung in der Mensa installiert – „Entwicklung des Lebens“. Zusammengestellt als Wanderausstellung von Gerd Flaig vom Stadtmarketingverband Warstein umfasst sie 21 Themen rund um die Entwicklung des Lebens auf Stellwänden, animiert mit Videoclips, Bildern und Animationen auf PCs und einer Vitrine mit Fossilien. Die Ausstellung ist auch für andere Schulen und Nichtschüler an Schultagen von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Mehr Infos rund um die Ausstellung gibt es auch auf der Internetseite der Maximilian-Kolbe-Schule: www.mkschule-ruethen.de.

Celina vom Lehn, Olivia Tomys, Lutz Henze, Klasse 8a, Maximilian-Kolbe-Schule, Rüthen

Ausstellung: Entwicklung des Lebens

Ausstellung: Entwicklung des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für guten Zweck gebacken

Rüthen – Am 7. und 8. Dezember fand in Rüthen der Weihnachtsmarkt statt. Schüler des Wahlpflichtunterrichts der Maximilian-Kolbe-Schule haben in Haus Buuck selbst gemachte Tassenkekse und Marzipangeschenke verkauft. Sie wurden von Vivienne Kannengießer, sie machte Muffins, und ihrer Lehrerin Uta Falkenstein unterstützt. Angeboten wurden auch Kaffee, Tee und Kakao. Das eingenommene Geld, u.a. vom Waffelbacken am Elternsprechtag, ca. 200 Euro, spenden die Schüler dem Mehrgenerationengarten vom Haus Buuck und dem Jugendtreff. Es werden Pflastersteine gekauft, die die Jugendlichen selber gestalten können. Die Steine werden in den Boden als Gehweg oder Stellfläche eingelassen.

Niklas Henze, Sophie Töpfer, Helena Minten, Imke Rieck, Max Kellermann , Jonas Bolzenius, Klasse 8a, Maximilian-Kolbe-Schule, Rüthen