Hände hoch, Zeitung her: Das ist ein Überfall

Geseke – Am vergangenen Mittwoch, 13. November, wurde die Redaktion der Geseker Zeitung von 27 maskierten, mit Zeitungswaffen bewaffneten Personen gestürmt. Die Täter kidnappten die komplette Redaktion und schossen mehr als fünf Fotos, bevor sie den Tatort verließen. Als Grund gaben die Kidnapper an, sie wollten lediglich ein Klassenfoto für das Projekt Zeitung macht Schule erstellen.

Benedikt Schröder-Schlüter, Gymnasium Antonianum, Klasse 8d

Geseke – 27 maskierte Schülerinnen und Schüler stürmten am Mittwoch, 13. November,  die Geseker Redaktion. Sie waren mit aus Zeitungspapier selbst gebastelten Waffen und Masken bewaffnet. Der Grund für diesen Überfall war ein Klassenfoto, mit dem sie an dem Projekt „Zeitung macht Schule“ teilnehmen.

Michelle Probst, Gymnasium Antonianum, Klasse 8d

Geseke – Am Mittwoch,  13.November, wurde die Redaktion der Geseker Zeitung von 27 13-14-jährigen Schülerinnen und Schülern des,,Gymnasium Antonianum“ überfallen. Als die Jugendlichen in die Bäckstraße kamen, wussten die Redakteure jedoch schon Bescheid. Der Überfall wurde für das Projekt ,,Zeitung macht Schule“ erfolgreich inszeniert und die Klasse 8D hat ein schönes Klassenfoto.

Nadine Papenkordt, Gymnasium Antonianum, Klasse 8d

Gymnasium Antonianum, Klasse 8d

Überfall fürs Klassenfoto: Gymnasium Antonianum, Klasse 8d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfrage: Schockbilder auf Zigarettenschachteln?

Bilder von Raucherlungen auf Zigarettenschachteln – zukünftig sollen Raucher damit abgeschreckt werden. Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Nadine, Antonia und Marla haben sich in der Geseker Innenstadt umgehört und bei Passanten nachgefragt, was sie davon halten. Bilder von Raucherlungen schockieren doch einige Geseker, dies stellte sich bei einer kleinen Befragung heraus. Auf die Frage, was sie bei einem Bild von einer Raucherlunge denken, waren einige Geseker am Samstag, 16. November, schockiert. Wirklich wirkt es scheinbar aber dennoch nicht. Vereinzelte Geseker Bürgerinnen und Bürger antworteten auf die vorgezeigten Bilder, dass es „krank“ und „erschreckend“ aussehe. Die wenigsten Leute halten es jedoch für sinnvoll, diese Schockbilder auf Zigarettenpackungen zu drucken. Eine 33-jährige Frau, die seit 20 Jahren raucht, sagte, es schrecke keine richtigen Raucher ab. Ähnlicher Meinung war auch ein 35-jähriger Mann, der nicht raucht. Er behauptete, dass er nicht wisse, ob es wirklich sinnvoll sei. Eine ältere Dame hielt es jedoch für sinnvoll, weil jeder der raucht, wissen solle, wie seine Lunge sich verändert, und man vielleicht auch Lungenkrebs bekomme, wie eine 33 Jahre junge Raucherin argumentierte.  n  Foto: Krumat

Nadine Papenkordt, Antonia Wester, Marla Daldrup, Klasse 8d , Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir benötigen eine perfekte Rückserie“

SV Lippstadt: Trainer Daniel Farke über Niederlagen, Konkurrenz und sein Team

Lippstadt  –  Im Interview mit dem 37-jährigen Trainer des SV Lippstadt 08, Daniel Farke, haben wir, fünf Schüler(innen) der Klasse 8d des Gymnasium Antonianum Geseke, einige Fragen zu den Niederlagen und zu seinem Beruf gestellt.
Luca-Marie: Welches war für Sie der schönste bzw. wichtigste Sieg in der aktuellen Saison und warum?
Daniel Farke: Ganz bestimmt unser 2:0 Sieg gegen Aachen. Es war der erste Regionalligasieg in der Vereinsgeschichte. Dazu noch in einem Heimspiel unter Flutlicht vor über 3000 Zuschauern an einem herrlichen Spätsommerabend. Mit ganz euphorischer Stimmung und toller Atmosphäre gegen solch einen Traditionsverein verdient zu gewinnen war schon sehr besonders für uns.
Florian: Welche Hoffnung hatten Sie, als der Aufstieg in die Regionalliga klar war?
Farke: Die Hoffnung, dass wir zum einen, trotz unserer kaum konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen, dennoch unsere Idee vom Fußball auch in der Regionalliga würden durchbringen können. Und zum anderen die Hoffnung, dass unser Verein – trotz der großen Verlockung, auf diesem Niveau konkurrenzfähig sein zu wollen – seine Philosophie weiter verfolgen und die Identität nicht verlieren werde.
Jona: Wie erklären Sie sich die Niederlagen der letzten Wochen?
Farke: Wir spielen jede Woche gegen Mannschaften, die von der Qualität und den Rahmenbedingungen deutlich bessere Möglichkeiten haben als der SV Lippstadt 08. Da ist es fast schon Normalität, Spiele in dieser Liga zu verlieren. Wenn dann noch größere Verletzungsprobleme hinzukommen, wir daher gezwungen sind viel zu wechseln und wir nicht unser absolutes Top-Leistungsniveau erreichen, sind solche Phasen absolut logisch –auch wenn man sich natürlich lieber andere Serien wünscht.
Dominik: Liegt es eventuell auch an mangelnder Konzentration in den letzten Spielminuten bei den Spielern?
Farke: Grundsätzlich kommt es im Fußball immer auf konzentriertes Arbeiten an. Aber wir haben gerade in den letzten Spielen unsere besten Phasen jeweils in den Schlussminuten gehabt und in diesen selbst auch einige Tore erzielt. Deshalb lässt sich ein besonderer Konzentrationsmangel in den Schlussminuten meiner Meinung nach nicht ausmachen.
Jan Luca: Kann es vielleicht auch daran liegen, dass Ihr Mittelfeldspieler Moritz Kickermann verletzt ist?
Farke: Moritz ist natürlich ein ganz wichtiger und zentraler Spieler für uns. Wenn so ein Stützpfeiler über eine ganze Halbserie hinweg ausfällt, ist das selbstverständlich immer ein Problem. Gerade weil er als einer der wenigen seine Qualität in der Regionalliga bereits unter Beweis gestellt hat. Verletzungssorgen sind allerdings für jeden Verein leider auch Normalität. Deshalb muss man auch damit umgehen können. Aber natürlich fehlt uns Moritz sehr.
Luca Marie: Wie sieht es mit René Wessels aus? Wann ist er wieder spielbereit?
Farke: Wir hoffen, dass er zum Beginn der Rückrundenvorbereitung wieder voll belastbar ist.
Florian: Sind Sie insgesamt mit Ihrem derzeitigen Kader zufrieden oder denken Sie an eine Veränderung in der Winterpause?
Farke: Nein – wir sind absolut überzeugt von unseren Spielern und werden auch mit ihnen in die Rückrunde gehen. Wir werden weiter mit ihnen arbeiten und versuchen, ihre Entwicklung voranzutreiben. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass evtl. ein junger Perspektivspieler mit dazukommt. Aber nur, wenn er uns auch langfristig und nachhaltig weiterbringt. Größere Kaderveränderungen wird es jedenfalls nicht geben. Wenn, dann würden wir eher den einen oder anderen Spieler, der aktuell nicht so zum Zuge kommt, vielleicht noch abgeben um noch konzentrierter und fokussierter arbeiten zu können.
Jona: Denken Sie, dass Ihre Mannschaft trotz des aktuellen Tabellenplatzes noch den Klassenerhalt schafft?
Farke: Der Klassenerhalt wäre mit unseren Rahmenbedingungen eine absolute Sensation und eine Riesensache für den ganzen Verein. Dafür benötigen wir eine perfekte Rückserie. Ich bin aber absolut überzeugt davon, dass wir das Potenzial dazu haben und es schaffen können.
Dominik: Das nächste Heimspiel gegen Viktoria Köln findet erst Ende November statt: Wie sehen Ihre Erwartungen aus? Wird es Veränderungen bei der Aufstellung geben?
Farke: Viktoria Köln ist der absolute Topfavorit in unserer Liga. Mit den finanziellen Möglichkeiten ist ihnen ein Durchmarsch bis in die 2. Liga absolut zuzutrauen. Wir sind in der Begegnung nur krasser Außenseiter. Aber auch in diesem Spiel werden wir versuchen unsere Idee vom Fußball durchzubringen und natürlich auch das bestmögliche Ergebnis einzufahren. Ob es Veränderungen in der Aufstellung geben wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.
Jan Luca: Wir haben erfahren, dass Sie zurzeit eine Ausbildung zum Fußballlehrer machen. Was sind Ihre persönlichen Ziele?
Farke: Ich möchte gerne im März meine Ausbildung zum Fußball-Lehrer erfolgreich abschließen. Neben der damit verbundenen Möglichkeit, auch auf absolutem Spitzenniveau arbeiten zu dürfen, sind mir dabei insbesondere die erworbenen Kenntnisse, Inhalte, Kontakte und Erfahrungen sehr wichtig. Ich habe persönlich für mich aber keinen konkreten Karriereplan, den ich irgendwie abarbeiten müsste. Ob ich langfristig wirklich als Trainer im Fußball arbeiten werde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.
Wir bedanken uns herzlich für Ihre umfangreichen Antworten.
Luca-Marie, Jan Luca, Dominik, Jona, Florian, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

„Schulen werden von dem Umbau profitieren“

Schüler sprachen mit Michael Kolle über die Erstellung eines Sportzentrums Rabenfittich

Geseke  –   Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Lennard, Jannik, Jan und Benedikt haben mit Michael Kolle, Fußballabteilungsleiter des SV 03 Geseke, gesprochen und ihm Fragen rund um den Umbau des Rabenfittichs in Geseke gestellt.

Jannik Bessel: Warum wird das Stadion Kreuzbreite abgerissen?
Michael Kolle: Die Stadt Geseke wollte den Pachtvertrag mit dem SV 03 Geseke nicht verlängern. Die Stadt möchte vor dem Hintergrund leerer Kassen keine doppelten Kosten für den Unterhalt des Rabenfittichs und der Kreuzbreite. Um die Umbaukosten für die Erstellung eines Sportzentrums am Rabenfittich zu senken, werden auf der Kreuzbreite Bauplätze entstehen müssen.
Jan Dönni: Wie viel kostet der Umbau des Rabenfittichs?
Kolle: Die Stadt Geseke hat für das Fünfjahresprojekt 1,1 Millionen eingeplant. Wenn 2017 das Sportzentrum am Rabenfittich erstellt ist, wird die Stadt Geseke durch die Umwandlung der Kreuzbreite in Bauplätze, eine erhebliche Summe wieder reinholen.
Jan Dönni: Von wem wird der Umbau finanziert?
Kolle: Der Umbau wird von der Stadt Geseke finanziert.
Lennard Koslowsky: Was halten sie vom Umbau des Rabenfittichs?
Kolle: Grundsätzlich macht es Sinn das Sportgeschehen in der Stadt Geseke an einen zentralen Ort zu verlegen. Profitieren werden die Schulen, da sie ideale Sportmöglichkeiten (evtl. für das Sportabitur) vorfinden. Die Leichtathleten finden Top-Bedingungen vor. Um auch für die Fußballer ideale Bedingungen zu schaffen, müsste der Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Aber für dieses Vorhaben fehlen der Stadt Geseke die finanziellen Mittel. Das Angebot des Vereins, evtl. über Sponsoren und/oder Eigenfinanzierung doch noch einen Kunstrasenplatz zu realisieren, wurde von der Stadt Geseke abgelehnt.
Benedikt Schröder-Schlüter: Kann sich der Umbau des Rabenfittichs noch verlängern?
Kolle: Der Umbau des Rabenfittichs kann sich nur verlängern, wenn der Stadt die finanziellen Mittel in den nächsten Jahren ausgehen!
Jannik Bessel: Was wird alles verändert?
Kolle: Es gibt fünf verschiedene Bauabschnitte für den Umbau des Rabenfittichs. 1. Bauabschnitt, 2013: Bau einer Kunststoff-Rundumlaufbahn mit Leichtathletiksegmenten und Bau einer Flutlichtanlage auf dem Hauptplatz am Rabenfittich. 2. Bauabschnitt, 2014: Umbau des Tennenplatzes (Asche) in einen Naturrasenplatz. 3. Bauabschnitt, 2015: Grundsanierung des alten Rabenfittichs und Aufstellung von zwei Fußballtoren auf der Rasenfläche hinter dem alten Rabenfittich. 4. Bauabschnitt, 2016: Sanierung des vorhandenen Hauptumkleidegebäudes. 5. Bauabschnitt, 2017: Neubau eines Vereinsheimes.
Benedikt Schröder-Schlüter: Wo kommt das neue Vereinsheim hin?
Kolle: Das Vereinsheim kommt zwischen Tribüne und Umkleidegebäude, dort wo jetzt der Verkaufsstand für Würstchen und Getränke steht.
Lennard Koslowsky: Wer und warum kam zu dem Entschluss den Rabenfittich umzubauen, da die Kreuzbreite noch gut in Schuss ist?
Kolle: Joschi Kleine von der BG brachte den Stein ins Rollen, er beantragte in einer Stadtratssitzung den Pachtvertrag mit dem SV 03 Geseke zu kündigen. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Stadt Geseke Gespräche mit dem SV 03 Geseke auf.

Das war das Interview mit Michael Kolle. „Hoffentlich hat die Stadt Geseke genug Geld für den Umbau des Stadions und hoffentlich wird der Preis des Stadions nicht teurer als 1,1 Millionen Euro“, so die Schüler.

Lennard Koslowsky, Jannik Bessel, Jan Dönni, Benedikt Schröder-Schlüter, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Wird der Geseker Bach zur Mülldeponie?

Werfen Sie auch Müll in den Bach? Viele Bewohner der Stadt Geseke werfen scheinbar täglich ihren Müll in den Bach, anstatt in den Mülleimer. Die „Zeitung amcht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Anna und Marina haben einen einen Blick in den Bach von Geseke geworfen und viel Müll gesehen. Man findet zum Beispiel alte Fahrradschlösser, Fahrradkörbe, Plastiktüten, Konservendosen, CDs sowie Pfand- und Glasflaschen. Zurzeit weist das Wasser noch eine gute Qualität auf. Doch wenn Menschen weiterhin ihren Müll im Bach entsorgen, wird die Wasserqualität schlechter und die Tiere des Baches sterben. Dabei sollte man auch an Kinder denken, die sich im Sommer möglicherweise im Bach abkühlen. Wenn die Kinder durch den Bach laufen, treten sie wohlmöglich in die Glasscherben, an denen sie sich verletzen können. Deshalb wollen wir die unachtsamen Geseker Bewohner auffordern, ihren Müll nicht mehr in den Bach zu werfen, sondern in die Mülleimer.

Anna Niggemeier, Marina Rotgeri, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchstaben und Zahlen im Tanzschritt

Fitnesssport Bokwa boomt weltweit

Geseke  –  Erwachsene, Jugendliche und Kinder versammeln sich jede Woche in Bokwa-Kursen. Bokwa ist ein Tanz, der aus Boxelementen und dem traditionellen afrikanischen Tanz Kwaito besteht.
Aus dieser Mischung werden Buchstaben und Zahlen auf dem Boden nachgetanzt. Diese werden von den Trainern mit den Händen angezeigt, jeder Buchstabe und jede Zahl hat eine eigene Abbildung, die angezeigt und getanzt wird. Da es keine bestimmte Choreografie und Zählschritte gibt, ist es für 4- bis 70-Jährige leicht zu lernen und somit auch gut geeignet.
Bokwa tanzt man meistens zu aktueller populärer Musik, die auch in den Charts zu hören ist. Fast alle Lieder werden mit afrikanischen Melodien und Rhythmen gemischt. Dazu kommt, dass in jeder Altersgruppe die gleiche Musik abgespielt wird. Das Gute an Bokwa ist, dass man viel Spaß hat und sogar bis zu 1200 Kalorien pro Stunde verbrennen kann, ohne sich zu quälen, denn jeder kann sein Tempo selber bestimmen. Es fördert sowohl Herz und Kreislauf als auch Koordination und Beweglichkeit. Bokwa wurde von Paul Mavi erfunden und entwickelt, er ist eine internationale Fitnesspersönlichkeit und seine neue Trendsportart hat sich schon auf der ganzen Welt verbreitet. Auf jeden Fall sollte man es einmal mitgemacht haben.

Liliane Lanfranca, Greta Ganick, Lena Henksmeier, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

Bokwa-Battle

Bokwa-Battle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CabrioLi unter der Lupe

Umfrage: Wie gut gefällt das Kombibad?

Lippstadt  –  Im Mai 2013 wurde in Lippstadt das neue Kombibad CabrioLi eröffnet. Es ist umstritten, ob es wirklich sinnvoll war ein neues Schwimmbad zu bauen. Deshalb haben die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Till und Anton Besucher des Bades und Passanten gefragt, wie ihnen das neue Bad gefällt.
Das CabrioLi wurde so benannt, weil es sein Dach auffahren kann. Es kann also im Sommer sehr angenehm sein und im Winter gut als Hallenbad genutzt werden. Doch es kam immer neue Kritik wegen dem Bau des Schwimmbades auf, weshalb wir ein Interview mit dem Ortsunionsvorsitzenden der CDU Lippstadt, Alfred Thorwesten, geführt haben. Er sagte, dass die Sanierungskosten des alten Jakob-Koenen Hallenbades zu hoch gewesen seien. Also ist es ökonomisch sinnvoller gewesen, das neue Bad zu errichten.
Aufgrund dessen konfrontierten wir Passanten in der Lippe-Galerie mit Fragen wie „Gefallen Ihnen die Attraktionen im CabrioLi?“ oder „Wie finden Sie das Personal?“. Als Erstes ist aufgefallen, dass scheinbar viele Lippstädter noch gar nicht in ihrem Schwimmbad waren. Deshalb haben wir auch eine Umfrage am Schwimmbad selbst durchgeführt.
Die Hälfte der befragten Besucher kam aus Lippstadt und die andere Hälfte kam aus näher oder weiter entfernten Städten. Ein Drittel meinte, das „CabrioLi“ leide unter Platzmangel. Mit dem Personal waren mehr als 70 Prozent der befragten Personen sehr zufrieden. Die Sauberkeit im Schwimmbad wurde auch sehr gut bewertet. Nicht alle der befragten Personen haben schon einmal im Restaurant gegessen, dennoch wurde das Restaurant ebenfalls sehr gut bewertet. Allerdings wurden die Attraktionen im CabrioLi eher im mittelmäßigen Bereich bewertet.
„Abschließend lässt sich sagen, dass es natürlich immer Kritiker gibt, jedoch unter einer Berücksichtigung einer Kosten-Nutzen-Rechnung wurden mit dem Bau des CabrioLi die Bedürfnisse der Bürger am besten erfüllt“, so Alfred Thorwesten.

Till Iseken, Anton Moritz, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

Sprudelndes Quellwasser in der Fußgängerzone?

Bachoffenlegung könnte für langfristige Attraktivitätssteigerung sorgen

Geseke  –  „Mama, ich möchte heute nach Geseke. Dort gibt es Wasser in der Fußgängerzone und ich kann spielen!“ So oder ähnlich wünschen es sich manche Geseker Politiker für die Zukunft. Sie wollen für mehr Attraktivität in der Fußgängerzone sorgen, indem das Quellwasser aus dem Spring entlang der Fußgängerzone offengelegt werden soll. Hierbei wäre zu überlegen, ob die Offenlegung maximal oder nur teilweise erfolgen soll.
Doch es gibt dazu einige Probleme: Zum einen stellt sich die Frage, ob überhaupt genug Wasser der Quelle entspringt. In einem Interview sagten Dr. Remco van der Velden und Hermann-Josef Wulf mir gegenüber, dass eine Durchflussmengenmessung installiert worden sei, um zu sehen, ob die Wassermengen ausreichen. Diese schwanken zurzeit zwischen 20 und 800 Litern pro Sekunde. Ob diese Mengen ausreichen, müssen noch Erfahrungswerte der nächsten Jahre zeigen.
Das zweite große Problem ist die Finanzierung dieser Maßnahme. Da mehrere Großprojekte, wie die neue Stadtverwaltung und die Sekundarschule anstehen und nicht alle Projekte gleichzeitig realisiert werden können, muss nach Dringlichkeit entschieden werden. Eine Kanalsanierung der Bachstraße ist auf jeden Fall notwendig und es sei zu überlegen, ob die Offenlegung in diesem Zusammenhang erfolgen solle. Berücksichtigt werden müssten u.a. auch Folgekosten, zum Beispiel für die Reinigung (Algenbildung), die Anlieferungswege für die dort ansässigen Geschäfte und ausreichend Platz für Feuerwehr und Feste, wie die Gösselkirmes. Während der Baumaßnahmen müsse gewährleistet sein, dass die Geschäfte gut erreichbar bleiben, um den Umsatz nicht zu beeinträchtigen.
Eine positive Auswirkung hätte nach Meinung der beiden Ansprechpartner die langfristige Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone, da Wasserspielgeräte, wie Pumpen oder Schleusen für die Kinder angeschafft werden könnten. Somit würden wieder mehr Personen aus den umliegenden Gemeinden nach Geseke zum Einkaufen fahren und die Umsätze steigen.
In unserem Gespräch betonten Hermann-Josef Wulf und Dr. Remco van der Velden, darauf zu achten, dass egal wie großflächig die Bachstraße geöffnet werden soll, die Einzelhändler so wenig wie möglich belastet werden und auf die Meinungen der Bürger Rücksicht genommen werde. Als positives Vorbild wies Wulf auf die Stadt Meschede hin, die erst in diesem Jahr ein ähnliches Vorhaben realisiert habe und schon positiven Nutzen daraus gewinnen konnte.

Carolin Rump, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Laut, beengt, überfüllt

Viele Schulbusse sind oft zu voll

Geseke  –  Laut, beengt und überfüllt – so sieht es häufig in Schulbussen aus. Wir, eine Schülergruppe aus der Klasse 8e des Gymnasiums Antonianum in Geseke, haben uns auf die Suche gemacht und Hintergründe und immer wieder gestellte Fragen geklärt.
Morgens heißt es immer wieder aufstehen und mit dem Bus zur Schule fahren. Genau der gleiche Ablauf nachmittags. Doch wer bezahlt das alles? Eine Frage, die sich nur die wenigsten stellen. Uns wurde erklärt, dass die Stadt pro Schüler einen bestimmten Betrag bezahlt und dass das Busunternehmen die Busse nach der Schüleranzahl einteilt.
Rucksäcke und Co. nehmen Platz weg
Aber warum sind Busse trotzdem immer noch oft überfüllt? Dadurch, dass Schüler immer Rucksäcke und Taschen bei sich haben, wird der Platz eingeschränkt. Bei einigen Linien fahren vormittags auch mehrere Busse. „Der Erste ist oft nur halb voll, während der Zweite überfüllt ist, obwohl er nur kurze Zeit später fährt“, erklärte uns Herr Grewe vom Busverkehrsbetrieb BahnBus Hochstift GmbH (BBH). Außerdem kommt es häufiger zum Ausfall von Stunden, wie zum Beispiel dem Nachmittagsunterricht, wodurch die sonst angegebene Schüleranzahl oft überschritten wird.
Schüler müssen befördert werden
Dies führt manchmal dazu, dass Schüler stehen gelassen werden. Aber ist das überhaupt erlaubt? Nein, generell dürfen keine Schüler stehengelassen werden. Es sei denn, es fährt noch ein Ersatzbus, der die restlichen Schüler mitnimmt. Die Aussage von einigen Eltern und Schülern, dass sich die Stadt und die Schule nicht genug um die Busfahrten kümmert, ist also falsch. So erfuhren wir von Frau Hoffmeier, die in der Schulverwaltung des Gymnasiums Antonianum tätig und dort unter anderem für die Buskoordination verantwortlich ist, dass versucht wird, die Bussituation noch weiter zu optimieren.

Madeleine, Anna-Lena, Jasmin, Anja, Marina, Johanna, Klasse 8e, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

Zeigt her eure Hände: Alles im Lack?!

Gepflegte Nägel: Ein Risiko oder ungefährlicher Trend?

Geseke  –  Gerade in letzter Zeit sind modellierte Nägel im Trend. Auch bunter Nagellack gehört dazu. Jedoch sollte man sich über Risiken bewusst sein und sich in einem Nagelstudio informieren. Der Preis sollte aber nicht für die Wahl des Nagelstudios ausschlaggebend sein, da es häufig vorkommt, dass teurere Modellagen hochwertiger sind.
Allein in Geseke findet man eine Handvoll Nagelstudios, die Nagelmodellage anbieten. Doch welche Gefahren gibt es, haben wir die Nageldesignerin des Kosmetikstudios „Zeitlos“ gefragt. Sie sagte, dass es eigentlich keine Risiken gibt und man nur auf die Hygienezustände des Studios achten sollte, da schlechte Hygiene zu Nagelpilz führen kann. Um dies zu verhindern, muss darauf geachtet werden, dass die Designerin Handschuhe trägt und alle Geräte desinfiziert sind.
Außerdem beantwortete sie die Frage, von den Kosten eines Nagelstudiobesuchs. Die Preisspanne zieht sich von 13 Euro für eine einfache Maniküre, bis hin zu einer Modellage im French-Look für 50 Euro. Für eine normale Maniküre sollte man eine halbe Stunde und für die French-Look Modellage eine ganze Stunde einplanen.
Allgemein sollte man seine Nägel mit einer Sandblattfeile, nicht mit einer Metallfeile, in eine Richtung feilen, um den Nagel vor dem Ausfransen zu schützen. Ebenfalls sollte die Nagelhaut nicht vernachlässigt werden, da sie der natürliche Schutz des Nagels ist. Deshalb sollte sie nicht geschnitten werden, sondern mit einem Nagelöl gepflegt werden. Bei Garten- oder Haushaltsarbeiten, wie z.B. Spülen, sollten grundsätzlich Handschuhe getragen werden, um den Nägeln nicht die Feuchtigkeit zu entziehen. Wer im Trend liegen will, trägt neuerdings die Nägel kurz, aber dafür gepflegt. – Foto: Krumat
Sophie Rotgeri, Hannah Walter, Klasse 8b, Gymnasium Antonianum, Geseke    

 

 

 

 

 

 

 

Modetrend Magersucht?

Eine Essstörung ist eine ernstzunehmende Krankheit

Kreis Soest  –  Die Krankheit Anorexia Nervosa, besser bekannt als Magersucht, ist eine zum Teil psychisch bedingte Störung des Essverhaltens, bei der Betroffene extrem hungern. Auch wenn Essstörungen in jüngerer Zeit stark zugenommen haben, sind sie keinesfalls eine Modeerscheinung, sondern ernst zu nehmende Krankheiten. Häufig sind auch Jugendliche – insbesondere Mädchen – davon betroffen.
Oft bleiben Schäden der inneren Organe, Störungen der Herzfunktion und Depressionen zurück. In manchen Fällen führt Magersucht sogar bis zum Tod. Medizinisch gesehen ist eine Person magersüchtig, wenn ihr Body-Mass-Index (BMI) unter 17,5 liegt. Doch dies gilt nur bei Erwachsenen, da Kinder und Jugendliche noch im Wachstum sind. Andere Anzeichen sind aber auch ein Körpergewicht von mind. 15 Prozent unterhalb des Normalgewichts, starke Angst vor Gewichtszunahme und fehlende Krankheitseinsicht.
Magersüchtige nehmen in relativ kurzer Zeit sehr stark ab. Dies wird meist durch eine extrem eingeschränkte und kontrollierte Nahrungsaufnahme, durch übertriebene Aktivität oder auch Abführmittel selbst herbeigeführt. Magersucht tritt häufig zusammen mit selbstverletzendem Verhalten (SVV) und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) auf.
Laut dem Deutschen Institut für Ernährungsmedizin (DIET) gibt es in Deutschland über 100 000 Erkrankte. Besonders betroffen sind Frauen zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr, aber auch Männer erkranken immer mehr. Ein erhöhtes Risiko gilt auch für Berufstätige in Berufen, in denen die Figur eine bestimmte Rolle spielt, wie z.B. Models oder Balletttänzerinnen. Außerdem erkranken Leistungssportler sehr häufig. Denn besonders in ästhetischen Sportarten, Ausdauersportarten und Sportarten mit Gewichtsklassen, stehen Sportler unter großem Druck dünn zu sein.
Für Magersucht gibt es nicht „die eine“ Ursache, sondern es spielen verschiedene Faktoren zusammen und nur die Kombination macht aus, ob man erkrankt. Es gibt verschiedene Einflüsse: Die biologischen Einflüsse sind noch nicht bewiesen, aber es wird vermutet, dass bei Magersüchtigen eine Störung der Hirnregion vorliegt, die für die Steuerung des Essverhaltens zuständig ist.
Die psychologischen und gesellschaftlichen Einflüsse sind unter anderem ein ausgeprägtes Schlankheitsideal in Phasen der Pubertät. Dies resultiert daraus, dass Übergewicht insbesondere bei Frauen sehr negativ bewertet wird und durch Werbung und Filme wird vermittelt, dass nur schlanke Frauen erfolgreich sein können. Während der Pubertät werden junge Frauen, die häufig erst noch ein Gefühl für ihren Körper entwickeln müssen, dadurch stark verunsichert. Oft kommen sie auch nicht mit den Veränderungen ihres Körpers klar. Über die Kontrolle des Körpergewichts entsteht dann ein Gefühl von Sicherheit.
Erkrankte können nicht einfach durch Gewichtszunahme geheilt werden, da es tieferliegende Probleme gibt. Hilfe bekommen Magersüchtige durch eine Therapie, in der sie lernen sich gesund zu ernähren und Selbstvertrauen aufzubauen. Während dieser Zeit brauchen Betroffene viel Rückhalt in der Familie und von Freunden.

Lea Szielasko, Lucy Röwekamp, Klasse 8e, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

Fliegende Arme, tanzende Beine

Eine Zumba-Stunde im Selbstversuch

Kreis Soest  –  Anu, unsere Zumba-Lehrerin, macht das erste Lied an, fängt an zu tanzen und alle in der Halle schließen sich ihr an. Auch wir tanzen mit viel Freude das erste Zumba-Lied mit. Da hätten wir schon ahnen können, dass das, was auf uns zu kommt, mehr als nur einfaches Tanzen ist.
Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Man folgt dem Fluss der Musik. Diese kommt aus den unterschiedlichsten Musikstilen, wie zum Beispiel Salsa, Cha-Cha-Cha, Tango, Bauchtanz und Hip-Hop.
6O Minuten lang wollten wir das anspruchsvolle Ganzkörpertraining miterleben. Schon die ersten zehn Minuten waren ganz schön schweißtreibend. Vorher hatten wir schon erfahren, dass man pro Stunde ca. 500 Kalorien verbrennt, das konnten wir uns ab diesem Zeitpunkt sehr gut vorstellen.
Aus Lautsprecherboxen ertönen laute Zumba-Songs. Anu steht mit dem Gesicht zu uns und tanzt uns die Schritte spiegelverkehrt vor. Sehr schnell zur Seite, nach hinten und wieder zur Seite, Arme und Beine fliegen in alle Richtungen, man dreht sich nach links und rechts und wackelt mit der Hüfte und dem Po. Vor dem nächsten Lied wird uns ein neuer Tanzschritt erklärt, der ziemlich kompliziert ist. Nachdem wir ihn ein paar Mal getanzt haben, klappt er auch bei uns. Aber damit er so einfach und locker aussieht wie bei Anu, müssen wir noch sehr viel üben. Sie tanzt mit so viel Freude und Begeisterung, dass der Funke auch auf uns überspringt und wir genau so begeistert bei der Sache sind wie Anu.
Anu tanzt schon seit vielen Jahren und ist seit einem Jahr Zumba-Lehrerin. Um Zumba-Lehrerin zu werden, muss man eine Ausbildung machen, die ein Wochenende dauert. Bei der Ausbildung werden einem die Tänze zu den verschiedenen Liedern beigebracht und nachher, wenn man Zumba-Lehrerin ist, muss man eigene Choreografien zu neuen Liedern entwickeln.
Nach ein paar Liedern sind wir froh, eine Pause machen zu können. Kurz einen Schluck getrunken, geht es auch schon sofort weiter mit Zumba. Zumba ist übrigens der eingetragene Markenname für ein Fitness-Konzept, welches vom Tänzer Alberto Perez in den 1990er Jahren kreiert wurde. Eine Stunde lang haben wir das anspruchsvolle Ganzkörpertraining durchgehalten und es hat uns viel Spaß bereitet. Zumba macht Spaß, ist einfach zu erlernen, bringt einen zum Schwitzen und ganz nebenbei verhilft es zum Wohlbefinden und zur Gesundheit.
Lea Blömeke, Laura Berg, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

„Der Job ist aufregend und abwechslungsreich“

Heinz-Ulrich Sternberg sprach mit Schülern über seine Arbeit bei der Flughafenfeuerwehr

Lippstadt/Ahden   –  Am 10. Dezember 2013 sind die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Daniel, Nick, Jonas und Burak vom Gymnasium Antonianum in Geseke zum Paderborn-Lippstadt Airport nach Büren-Ahden gefahren, um die Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr zu interviewen. Empfangen wurden sie vom diensthabenden Wachleiter der Flughafenfeuerwehr, Heinz-Ulrich Sternberg, der ihre Fragen beantwortet hat.
Warum gibt es eine Flughafenfeuerwehr?
Sternberg: Flughäfen, die im Pauschal- und Touristikverkehr Flüge anbieten, sind verpflichtet, eine Flughafenfeuerwehr vorzuhalten. Die Größe und Stärke der Flughafenfeuerwehr richtet sich nach den Flugzeugmustern, die den Flughafen anfliegen. Flughäfen werden nach ICAO (International Civil Aviation Organization) in Brandschutzkategorien von eins bis zehn eingeteilt. Der Paderborn-Lippstadt Airport ist der Brandschutzkategorie sieben zugeordnet. Aus dieser Zuordnung ergibt sich die Stärke der Feuerwehrmänner und die Anzahl der vorzuhaltenden Löschfahrzeuge. Am Paderborn-Lippstadt Airport sind rund um die Uhr sieben Feuerwehrleute im Dienst. An Fahrzeugen müssen zwei Flugfeldlöschfahrzeuge vorgehalten werden. Hinzu kommen noch weitere Fahrzeuge, wie z.B. Hilfeleistungslöschfahrzeuge, Einsatzleitwagen und diverse andere Geräte und Fahrzeuge.
Wie lange arbeitet man in der Woche?
Sternberg: Wir arbeiten zurzeit in einem sogenannten 24-Stunden-Dienst. Dieser Dienst gliedert sich in Arbeitszeit, Bereitschaftszeit und Ruhezeit. Der Gesetzgeber schreibt eine Wochenarbeitszeit von 48 Stunden vor. Der Dienstrhythmus ergibt sich aus 24 Stunden Dienst und 48 Stunden Freizeit.
Was haben Sie für Aufgaben, wenn die Feuerwehr nicht im Einsatz ist?
Sternberg: Ganz wichtig sind regelmäßige Schulungen und Übungen, die abgehalten werden sowie Pflege und Wartung der Einsatzfahrzeuge. Zu weiteren Aufgabengebieten gehört die Wartung der Feuerlöscher und Wandhydranten, die zur Brandbekämpfung in den verschiedenen Objekten bereitstehen. Ebenfalls zum Aufgabengebiet gehört die regelmäßige Überprüfung der brandschutztechnischen Einrichtung.
Wie sind Sie zur Flughafenfeuerwehr gekommen?
Sternberg: Als meine Bundeswehrzeit anstand, habe ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr Geseke für zehn Jahre verpflichtet, um dort meinen Wehrersatzdienst zu leisten. Vor meiner Zeit bei der Feuerwehr war ich aktives Mitglied beim Malteser Hilfsdienst in Geseke. Unter anderem haben mich Flughäfen schon immer interessiert. Ich bin oft in meiner Freizeit zum Paderborn-Lippstadt Airport nach Büren-Ahden gefahren, um das rege Treiben auf dem Vorfeld zu beobachten. Nach 22 Jahren im Heizungsbau bekam ich 1996 nach einer sehr langen Wartezeit die Zusage vom Flughafen, um dort meine Tätigkeit im Bereich der Bodenverkehrsdienste aufzunehmen. Da ich bereits bei der Feuerwehr Geseke seit Jahren aktiv war, konnte ich somit mein Hobby mit meiner beruflichen Laufbahn verbinden. Heute bin ich Wachleiter und verantwortlich für einen reibungslosen Einsatzablauf bei einer eventuellen Notfallsituation.
Was mögen Sie an ihrer Arbeit bei der Flughafenfeuerwehr?
Sternberg: Der Job am Flughafen ist aufregend und abwechslungsreich, weil immer wieder neue Situationen entstehen, die abgearbeitet werden müssen.
Wie lange arbeiten Sie schon bei der Flughafenfeuerwehr?
Sternberg: Wie schon erwähnt, kam ich 1996 zum Flughafen. Durch die stetige Entwicklung und erhöhte Sicherheitsanforderungen bin ich seit 2002 im Bereich des Flughafenbrandschutzes tätig.
Würden Sie ihren Beruf weiterempfehlen?
Sternberg: Sicherlich ist der Job bei einer Flughafenfeuerwehr nicht immer angenehm, aber wer die Herausforderung nach etwas Besonderem sucht, ist bei uns gut aufgehoben.
Haben Sie Spaß an ihrem Beruf?
Sternberg: Ich weiß nicht, ob Spaß der richtige Ausdruck ist, aber mein Beruf gefällt mir sehr gut, weil ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe.
Wie viele Mitarbeiter hat die Flughafenfeuerwehr?
Sternberg: Zurzeit verfügen wir über 54 Feuerwehrmänner, die hervorragend ausgebildet sind und in verschiedenen Bereichen ihre Arbeit verrichten.

Daniel Bobb, Nick Krasel, Jonas Stenberg, Burak Sünger, Klasse 8c, Gymnasium Antonianum, Geseke

„Spielerfahrung gesammelt“

Turnier in Elsen: Geseker Tischtennisspieler kommen nicht in die nächste Runde

Kreis Paderborn/ Geseke  –  Das Tischtennisturnier im Kreis Paderborn ging für die drei Geseker Spieler Maxim, Gerlando und Timo nicht sehr gut aus. Sie haben sich nicht für die nächste Runde qualifizieren können. Das Turnier fand am 7. Dezember in der Dionysiusschule in Paderborn-Elsen statt. Es nahmen Spieler von den Vereinen TTV Salzkotten, TV Geseke, ESV TuS Altenbeken, TuRa Elsen, TSV Schloß Neuhaus sowie vom TTV Hövelhof am Turnier teil.
Die ersten drei Spieler jeder Gruppe erreichten die nächste Runde. Das Startgeld wurde von dem Verein übernommen. Maxim, Gerlando und Timo kamen bei dem Tischtennisturnier in Elsen leider nicht in die nächste Runde. Das Turnier war so strukturiert, dass es drei Gruppen gab, in die die Spieler der Vereine willkürlich zugeteilt wurden. In jeder Gruppe wurden vier Spiele gemacht. Die Qualifikation erfolgt nach dem Prinzip jeder gegen jeden. Dadurch ergaben sich spannende Spiele, wie zum Beispiel bei Gerlando.
In den fünf gespielten Sätzen ging es sehr spannend hin und her. Den ersten Satz gewann Gerlando, den Zweiten der Gegner und so ging es weiter bis Gerlando zum Schluss noch das Spiel gewann. Leider trug das nicht zum Einzug in die nächste Runde bei.
„Es war eigentlich schon klar, dass wir nicht in die nächste Runde kommen, jedoch sind wir nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren. Durch das Turnier haben wir viel Spielerfahrung gesammelt“, sagt Timo.
Es gab auch eine Freistellung von Spielern bis zur Endrunde: TV Geseke: Luca, TTV Salzkotten: Fabio, TSV Schloß Neuhaus: Marco, Freistellung zum Bezirk: TTV Salzkotten: Niklas.

Timo Kelbach, Klasse 8c, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Erstmals eine Mädchenmannschaft

Erfolgreiche Jugendarbeit bei VFB Salzkotten

Salzkotten  –  In den letzten Jahren hat sich der Jugendbereich vom VFB Salzkotten deutlich erweitert. Neben mehreren Jungen-Mannschaften ist in dieser Saison eine neue Mädchen-Mannschaft in der Fußballabteilung hinzugekommen.
Der jetzige Trainer der C-Jugend Jungen, Marcel Jost (19), ist sehr stolz auf die Leistungen des Vereins. Er teilt mit: „Meine Mannschaft ist zurzeit auf einer Art Höhenflug. Sie wird nächstes Jahr eine Liga höher antreten und hat auch dort große Aussichten oben mitzuspielen.“ Weiterhin sagte er den „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Steffen und Mohammad, dass es ebenfalls Fortschritte in der neuen Mädchen-Mannschaft gibt. Sie haben ihr erstes Spiel der Saison in der Kreisliga deutlich gewonnen. Trainiert wird die Mannschaft von Hans-Jürgen Volke, der vorher viele Jahre die C-Jugend-Mannschaft der Jungen aufgebaut hat.
Nicht nur die Abteilung Fußball wird beim VFB großgeschrieben, sondern auch die Abteilungen Leichtathletik und Turnen haben sich durch eine kontinuierliche Jugendarbeit weiterentwickelt. So erreichten in diesem Jahr soviele Jungen und Mädchen wie noch nie das Sportabzeichen.

Steffen Karnine, Mohammad Anwari, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

“G-Town” im Lichterglanz

Platziert: Die schönste Weihnachtsbeleuchtung

Geseke  –  Da die Weihnachtszeit begonnen hat, haben sich die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Charlotte, Ann-Sophie, Laura und Marla auf die Suche nach den schönsten Weihnachtsbeleuchtungen in G-Town – Geseke – gemacht. Man kann sich dort dezente bis hin zu sehr ausgefallenen Beleuchtungen ansehen. Sie haben die ihrer Meinung nach drei schönsten Beleuchtungen für die Leser herausgesucht.
Der dritte Platz wird an eine Beleuchtung in einem Neubaugebiet vergeben. Diese Beleuchtung ist den Schülerinnen aufgefallen, da sie einem durch ihre Helligkeit direkt ins Auge sticht. Die Besitzer erzählten, dass sie die Weihnachtsbeleuchtung in einem Fachgeschäft in Holland gekauft haben. Das Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung dauert ca. zwei Stunden, dafür planen sie kein traditionelles Datum, an dem sie die Lichter anbringen. Die Beleuchtung wird angebracht, wenn sie Zeit haben. Sie erzählten außerdem, dass ihre Beleuchtung wenig Strom verbraucht, da sie LED-Leuchten verwenden.
Mit dem zweiten Platz prämieren die Schülerinnen die Beleuchtung des Friseursalons „Haupt sache Haar“ in der Viehstraße. Der Besitzer des Salons, Josef Otto, hat verraten, dass er seine Weihnachtsbeleuchtung seit Jahren in einem großen Geschäft in Lippstadt erwirbt. Außerdem ist es ihm wichtig, dass die Beleuchtungen, die er in diesem Jahr angebracht hat, weniger verbrauchen als die in den vorherigen Jahren, da es LED-Lichter sind. Jedes Jahr, eine Woche vor dem ersten Advent, bringt er mit fünf bis sechs Personen in ungefähr vier Stunden die Beleuchtung und die Dekoration an. Dass sich der Aufwand lohnt, erzählte er auch, denn er wird oft von Passanten, Kunden und Nachbarn auf die Beleuchtung angesprochen. Doch leider gibt es immer wieder Unbekannte, die Kugeln kaputtmachen oder die Beleuchtung zerstören. Dieses findet er sehr bedauerlich da jedes Jahr sehr viel Geld und Mühe investiert wird.
Den ersten Platz haben die Schülerinnen an die Beleuchtung in der Straße „Bei der Störmeder Linde“ vergeben. Sie haben diese Beleuchtung auf Platz eins gewählt, da es für sie das auffälligste vorweihnachtlich geschmückte Haus in Geseke ist. Die farbenfrohen Dekorationen sieht man schon aus großer Entfernung. Die Beleuchtungen sind teilweise 15 Jahre alt und wurden von den Besitzern in Holland gekauft. Außerdem sind die meisten Lichter inzwischen LED-Leuchten, daher gibt es nur wenig Stromkosten. Die Besitzer sind der Meinung, dass es sich lohnt, das Haus so auffällig zu schmücken, da es für die Kinder schön ist, viele dadurch ein Wohlfühl-Gefühl bekommen und es eine tolle Einstimmung auf die Weihnachtszeit ist.

Charlotte Kellerhoff, Ann-Sophie Scheld, Laura Schade, Marla Stephan, Klasse 8c, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Talente fit machen

Paderborner Volleyball überzeugt mit leistungsorientierter Jugendarbeit

Kreis Paderborn  –  Aus dem Winterschlaf erwacht ist nach zwölf Jahren der Paderborner Volleyball. Ein Grund dafür ist der erst vor sieben Jahren gegründete Verein, VoR (Volleyball Regionalkader). Dieses Jahr wurde er in der Jahrgangsklasse 2002 und jünger Meister von Nordrhein-Westfalen. Mit seiner intensiven und leistungsorientierten Jugendarbeit, vor allem im Mädchen-Volleyball, überzeugte er den Westdeutschen Volleyballverband, der ihn deshalb zum Landesleistungsstützpunkt kürte. In die Auswahl der 18 besten Spielerinnen NRWs
schickt Paderborn in den Jahrgängen 2000 und 2001 fünf Spielerinnen, davon kamen drei vom VoR: Anna Leweling, Christin Mailo und Kim Jana Linke. Kein Verein bringt mehr Spielerinnen in den Kader ein.
Im August 2013 konnte der VoR auch einen bedeutenden Zuwachs im Trainer-Team verzeichnen: Die Co-Trainerin des Landeskaders (NRW), Susanna Turner, reist nun zwei- bis dreimal wöchentlich aus Halle nach Paderborn an, nur um junge Volleyballtalente fit zu machen und sie in ihrer Spielweise und vor allem Technik weiterzubilden. Sie erzählt im Interview: „Ich habe mich nach Ablauf der vergangenen Saison dazu entschieden, mich mehr im Jugendvolleyball zu engagieren, daher war VoR für mich eine logische Entscheidung. In OWL gibt es keine bessere Adresse für Jugendvolleyball als VoR.“
Für den Verein ist sie als hauptamtliche Trainerin eine große Bereicherung, da sie neben ihrer Trainingsarbeit im WVV-Kader auch für Münster in der zweiten Bundesliga als Co-Trainerin coacht und sogar die Jugendnationalmannschaft zu Turnieren begleitet.
In den nächsten Jahren möchte der VoR natürlich noch weitere Titel erspielen und auch mit Mannschaften der älteren Jahrgänge zur deutschen Meisterschaft gelangen. Der Verein hat erkannt, wie wichtig dafür, auch im Volleyball, die frühe Talentsichtung und Talentförderung ist. Deswegen werden mittlerweile an zehn Grundschulen im Kreis Paderborn Volleyball-AGs angeboten, dazu gehören auch Grundschulen in Salzkotten und Büren. Über 300 Kinder lernen auf diese Weise den Volleyballsport kennen und haben die Möglichkeit, ihr in den AGs gelerntes Können im Verein weiterzubilden und zu intensivieren. Denn die Jugend ist schließlich unsere Zukunft.

Kim Jana Linke, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Ohne Handy geht’s nicht

90 Prozent der Schüler nutzen ein Smartphone

Geseke  –  Jugendliche und Smartphones – eine ziemlich normale Beziehung? Bunt, witzig und cool – das Smartphone gehört bei den meisten Jugendlichen zur Grundausstattung für den Alltag. Ob als Kommunikationsmittel, als Nachschlagewerk oder einfach als Spielgerät, das Smartphone ist sehr beliebt. Diesem forschte eine achte Klasse nach. Die Schüler der Klasse 8a haben rund 240 Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren ihrer Schule, dem Antonianum Geseke, zu ihrem Umgang mit Smartphones befragt.
90 Prozent aller befragten Schüler besitzen ein Handy und nutzen es täglich höchstens vier Stunden. Die Meisten sind ständig erreichbar. Das Smartphone dieser jugendlichen Nutzer kostet zwischen 150 Euro und 400 Euro. Doch in den meisten Fällen ist noch eine Internet-Flat auf die Kosten der Eltern dazu gebucht worden, diese kostet im Schnitt zehn Euro.
Das Smartphone ist für viele eine multifunktionale Plattform, die individuell an die jeweiligen Bedürfnisse eines Menschen angepasst werden kann. Das Smartphone verfügt neben Apps noch über andere Nutzungsmöglichkeiten, wie Musik hören, Fotos machen oder über das Telefonieren oder Schreiben von SMS mit anderen Menschen zu kommunizieren.
Die beliebteste und preiswerteste Alternative zur SMS, mit nur 89 Cent pro Jahr, ist die App „Whats App Massenger“. Die ermöglicht das Versenden von Textnachrichten, Sprachnachrichten, Videos und Fotos. Jugendliche sind ständig durch ihr Smartphone in Kontakt, doch dadurch wird das persönliche Gespräch vernachlässigt. Das Smartphone wird aber auch als Lernmittel oder als Langeweilevertreib genutzt. Ein Leben ohne Smartphone ist für viele in dieser modernen Welt unvorstellbar.

Vera Schnitzmeyer, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

 

Tablet/Handy ersetzt Taschenrechner

 Umfrage: Welches Gerät würdest du benutzen?

GesekeWir, fünf Schülerinnen der Klasse 8d des Gymnasiums Antonianum, haben eine Umfrage zum Thema „Sind Tablets/Handys ein guter Ersatz für Taschenrechner?“ gemacht. Befragt wurden ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 bis 9, damit auch deren Meinung berücksichtigt wird. Bei der Recherche haben wir erfahren, dass es weltweit mehrere Schulen gibt, die auch schon ein Tablet/Handy anstatt eines Taschenrechners benutzen, wie zum Beispiel Schulen in Deutschland, Japan, Amerika, China und in weiteren Ländern. In Deutschland haben bereits schon 160 Schulen ein Tablet/Handy zur Verfügung. Daher kam uns die Idee, eine Umfrage in unserer Schule zu starten. Uns persönlich haben die Antworten auf die Frage „Welches Gerät würdest du benutzen?“ sehr überrascht, da wir erwartet hätten, dass die meisten Schüler ein Tablet benutzen möchten. Erstaunlich war auch, dass viele Schülerinnen und Schüler eher zum Taschenrechner greifen würden, anstatt zu einem Smartphone. Außerdem war es interessant zu erfahren, dass ungefähr ein Fünftel aller Befragten schon ein Tablet und ein Handy besitzen. Die genauen Ergebnisse finden Sie in der folgenden Grafik.

Annalena Beklas, Michelle Probst, Johanna Thiele, Sarah Ernst, Leonie Bochnig, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

 

 

 

 

 

Ein gutes Weihnachtsgeschenk

Spiel Fifa 14 im Test

Ende September ist das Spiel Fifa14 für die Ps3, Xbox360 und den PC herausgekommen, kürzlich erschien das digitale Fußballspiel auch für die restlichen Konsolen. Das Spieleteam der Klasse 8c überprüfte, ob es als Weihnachtsgeschenk taugt.  Die “Zeitung macht Schule”-Nachwuchsjournalisten Jan, Nina und Hannah sehen Fifa14 als gelungen an, auch wenn nicht viel erneuert wurde. Aber die eingebauten Veränderungen sind sehr nützlich, zum Beispiel haben die Spieler neue Laufwege und Schritte. Außerdem wurde die Grafik verändert, die Spieler sehen nun wie normale Fußballspieler aus. Weil es zudem einfach sehr viel Spaß macht, es zu spielen, ist Fifa14 unserer Meinung nach gut als Weihnachtsgeschenk geeignet.

Jan Braune, Nina Thorand,  Hannah Greuel, Klasse 8c, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Unterhaltsam

Filmkritik: “Der Lieferheld – Unverhofft kommt oft”

Die “Zeitung macht Schule”-Nachwuchsjournalisten Lisa, Gary, Miriam, Phaidon, Maxi und Sarah haben sich entspannt im Lippstädter Kino zurückgelehnt und sich den Film “Der Lieferheld- Unverhofft kommt oft” angesehen. Der erste Einruck wirkte überzeugend: spannende Story, gut umgesetzt und sowohl lustig als auch unterhaltend. Der Auslieferer einer Metzgerei, David Wozniack (Vince Vaughn), erfährt urplötzlich von seiner Samenspender-Vergangenheit. Aber die Anzahl seiner Kinder ist sehr atemberaubend und bescherte schon manchem ein kräftiges Lachen, denn er ist der biologische Vater von 533 Kindern. Da 142 seiner Kinder nun ihren wirklichen Vater kennenlernen wollen, beschließt er anonym auf seinen Nachwuchs aufzupassen. Die Meinungen der anderen Kinobesucher waren ebenfalls sehr positiv. Eine Gruppe von Jugendlichen erklärte uns, dass es einfach nur lustig ist und dass sie  den Film empfehlen würden. Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Film, wobei man sagen muss, dass er ruhig ein paar mehr Spannungskurven vertragen könnte.

Lias, Gary, Miriam, Phaidon, Maxi, Sarah, Klasse 8c, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

Macht nicht so ein Theater!

Über Hintergründe und die Geschichte des Theater- und Karnevalvereins Upsprunge

Vor fast 50 Jahren gab es in Upsprunge das Laientheater. Als diese Tradition aber verloren ging, wusste noch niemand, dass es so etwas später noch einmal in Form des Theater- und Karnevalvereins, kurz TKV, geben wird.Vor drei Jahren, im Dorf Upsprunge, war sich  eine Gruppe von Leuten sicher, dass die Tradition des Laientheaters nicht verloren gehen dürfe. So gründeten sie den Theater- und Karnevalsverein Upsprunge. Der Hintergrund des Vereins ist, dass damals im Laientheater  Leute mitmachten, welche weder speziell ausgebildet waren oder bezahlt wurden. Sie machten es aus Spaß am Theaterspielen. Doch irgendwann ging diese Tradition verloren und damit das nicht wieder passiert, führt der Verein jetzt regelmäßig neue Theaterstücke auf. Der Verein wurde in drei Gruppen aufgeteilt: Theatergruppe, Karnevalsgruppe und Jugendgruppe. Schon kurz nach der Gründung sind dem Verein 40 Leute beigetreten. Doch der Verein suchte neben Darstellern auch viele helfende Hände, zum Beispiel für Licht, Ton und Schminke. Hochbetrieb herrscht  zur Advents-, Weihnachts- und Karnevalszeit. Doch auch auf einigen Versammlungen und Festen tritt der Verein auf. Gespielt wird alles, aber vorwiegend Komödien.  Der Verein ist offen für neue Mitglieder. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.tkv-upsprunge.de

 Patryk Watola, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

Sechs Jahre nach dem großen Brand

Es kostete ein Pony das Leben: ein Großbrand auf dem Lübbenhof in Delbrück. Die Renovierungs-, Heu-und Futterkosten lagen bei 500 000 Euro. Wie ist es jetzt und wie war es damals? Vor etwa sechs Jahren ereignete sich auf dem Lübbenhof in Delbrück ein Großbrand, bei dem das gesamte Stroh- und Futterlager mit rund 700 Strohballen durch Selbstentzündung abbrannte. Durch einen Knall erwachten die Geschwister Jutta und Bernd Westerhorstmann, sahen die Flammen, rannten in den Stall und ließen die Pferde raus, doch für das Pony Nelson kam jegliche Hilfe zu spät. Es ist unklar, ob er erstickte oder verbrannte. „Das brennende Pferd zu sehen war das Schrecklichste, was ich je gesehen habe“, so Jutta Westerhorstmann, die beim Retten der Pferde eine Rauchvergiftung erlitt. Doch sie hatten Glück im Unglück, denn der Wind stand günstig und so sprangen die Flammen nicht auf andere Gebäude über, wodurch die 40 Ferienkinder, die ihre Ferien einen Tag früher beenden mussten, im Haupthaus sicher waren. Die Löscharbeiten dauerten bis zum nächsten Nachmittag, doch die Feuerwehr hielt noch drei Tage Wache, da das Stroh noch immer glomm. Durch die Hitze-, und Rauchschäden mussten die Pferde enger zusammenrücken und sich Boxen teilen. Für das Futter, das sie für den ganzen Winter neu kaufen mussten, kam die Versicherung auf. Damit so etwas Dramatisches nicht mehr passiert gibt es zusätzliche Feuerlöscher und das Stroh wird eingewickelt und nicht mehr so nah bei den Pferden gelagert. Heute erstrahlt der Lübbenhof wieder in neuem Glanz und beherbergt rund 120 Pferde und Ponys.

Annelie Bakalara, Alina Hillmer, Rahel Dehlinger, Emina Mustafic, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

Immer häufiger Mobbing an Schulen

Schikanen und Handgreiflichkeiten bestimmen den Alltag von vielen Schülern

Auch an Schulen wird Mobbing zu einem zunehmenden Problem. Für die Betroffenen hat es oft schwerwiegende Folgen. Deshalb ist am Gymnasium Antonianum in Geseke ein Schulsozialarbeiter als Ansprechpartner für betroffene Schüler da.  Der Begriff „Mobbing“ wird heute oft überstrapaziert, weil viele Menschen gar nicht wissen, was genau das Wort überhaupt bedeutet. Mobbing heißt, dass jemand zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der Schulklasse systematisch und über einen längeren Zeitraum schikaniert, gedemütigt oder ausgegrenzt wird. Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz hat den Begriff „Mobbing“ als Verhalten einer Gruppe von Tieren definiert, die sich auf Eindringlinge stürzen.  Mobbing-Übergriffe in der Schule können sehr verschieden aussehen – beispielsweise durch das Auslachen, Beleidigungen oder Beschimpfungen, Verbreitungen von Unwahrheiten, Verstecken von Gegenständen, Zerstörung von persönlichem Eigentum, Erniedrigungen, Ausschließen: Schwerwiegende psychische und psychosomatische Folgen, wie Schlafstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Schulangst oder Suchtverhalten  können die Folge sein. Am Antonianum Gymnasium in Geseke steht deshalb der Schulsozialarbeiter F. Hunold, den Schülern bei Mobbing-Problemen unparteiisch zur Seite.

 Luca Kleibohm, Denise Harke, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke

 

 

Ein Leben ohne Handys? Für Jugendliche unvorstellbar!

Das Smartphone ist für die große Mehrheit aller Jugendlichen in Deutschland ein fester Bestandteil des Alltags. Bei einer Umfrage am Gymnasium Antonianum in Geseke stellte sich heraus, dass der Handy-Konsum im Alter zwischen 10 und 15 Jahren drastisch ansteigt. Die meisten Jugendlichen dächten, ein Handy zu haben, heiße gleichzeitig ein Teil einer Gruppe zu sein, dieses sei ein wichtiges Gefühl, besonders für junge Menschen, so berichten Experten. Der Handy-Konsum sei in den letzten Jahren extrem gewachsen und diese Entwicklung sei bis heute nicht abgeschlossen. Immerhin 97 Prozent aller Jugendlichen besäßen ein oder sogar mehrere Handys, zeigt eine JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs). Bei einer weiteren Umfrage stellte sich heraus, dass es bestimmte Apps gibt, die Jugendliche am meisten und liebsten nutzten, dazu gehöre die Chat-App „Whatsapp“. Diese habe einer Untersuchung zufolge erstmals „Facebook“ als beliebteste App abgelöst. Mehr als 70 Prozent der befragten 12- bis 19-Jährigen hätten „Whatsapp“ installiert. Auch als Musikplayer werde das Handy von 71 Prozent häufig genutzt. Insgesamt nutzten mehr als 60 Prozent  das Internet mehrmals pro Woche. Es stellte sich heraus, dass das Handy die Alltagskommunikation verändere. Zum Beispiel würde man sich weniger unterhalten und man mache weniger feste Termine, um sich mehrere Möglichkeiten offen zu halten, so ein Jugendschutzexperte. Kinder müssten den Umgang mit einem Handy lernen, um richtig damit umgehen zu können. Außerdem sollten sich Eltern von ihren Kindern regelmäßig zeigen und erklären lassen, was ihre Kinder mit ihrem Handy machen. Dabei müsse jedoch beachtet werden, dass es nicht darum gehen dürfe, Kinder zu kontrollieren, sondern offen für ihre Interessen zu sein. Ohne Zweifel ist das Smartphone als modernes Kommunikationsmittel nicht mehr aus dem Alltag Jugendlicher wegzudenken. Es darf dabei aber nicht aus dem Blick geraten, dass es den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann und ein übertriebener Konsum gefährlich für die Entwicklung sein kann.

Hannah Bauer, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke