Immer auf dem neusten Stand

Soziale Netzwerke und ihre Vor- und Nachteile

Lippstadt  –  Fast jeder kennt sie, fast jeder nutzt sie: Die sozialen Netzwerke. Facebook, Instagram und Twitter sind die bekanntesten und beliebtesten. Eigentlich sind sie alle gleich aufgebaut: chatten, liken oder Herzen vergeben, kommentieren und Bilder hochladen. Nur durch individuelle Dinge unterscheiden sie sich. Instagram spezialisiert sich mehr auf Bilder, Facebook und Twitter auf soziale Kommunikation, Freunde oder Follower und Statusmeldungen. Man hat einen Username, einen so genannten Benutzernamen, und kann Informationen auf seinem Profil preisgeben. Die Gefahren sind den meisten bekannt: Cybermobbing, Fakeprofile, etc.
Es gibt aber auch ein paar positive Aspekte: Die eigene Meinung kann man gut veröffentlichen, indem man Statusmeldungen, Bilder oder Beiträge liked, teilt oder persönlich kommentiert. Das schnelle Erreichen oder Suchen anderer Nutzer gehört nicht mehr zu den Alltagsproblemen. Man kann neue Freunde gewinnen oder alte wiederfinden und kontaktieren. Man ist immer auf dem neusten Stand und verpasst nie einen Beitrag. Außerdem kann man jederzeit selber auf Aktionen und interessante Neuigkeiten hinweisen oder seine eigene Werbung präsentieren. Anschließend kann man sich mit den verschiedensten Leuten über die jeweilige Meinung unterhalten.
Die Gefahr des Cybermobbings gibt es in jedem sozialen Netzwerk, keiner ist davor sicher. Wie dieses entstehen kann, weiß mittlerweile jeder. Da die positive Seite überwiegt, nutzen es Millionen von Menschen. Daher sind Facebook, Twitter, Instagram und Co. ein wichtiger Punkt der sozialen Kommunikation in der heutigen Gesellschaft.

Naomi Kiehl, Julia Heins, Tami Rarbach, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

Hinter dem Profil: In sozialen Netzwerken kann die eigene Person präsentiert werden.

Hinter dem Profil: In sozialen Netzwerken kann die eigene Person präsentiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sache mit dem Glück kommt auf die Bühne

Bökenförder Tanzformationen präsentiert neues Tanz-Theater-Stück

Bökenförde   –   Stimmengewirr und laute Musik dringen aus der Sporthalle des FC Alemannia Bökenförde. Kein Zweifel, hier findet gerade eine weitere Probe zum anstehenden Musical „Die Sache mit dem Glück“ statt. Diese am Sonntag, 22. Dezember, stattfindende Aufführung ist bereits das fünfte Tanz-Theater-Stück der Bökenförder Tanzformationen.
Seit einem Jahr bereiten sich die mittlerweile acht Gruppen im Alter von 6 bis 23 Jahren auf den großen Tag der Aufführung vor. Neben dem Einstudieren der Tanzchoreografien standen in den vergangenen Monaten auch regelmäßige Gesangs- und Textproben auf dem Trainingsplan.
Besonders die jüngsten Tänzerinnen, mit gerade mal sechs Jahren, sind stolz und aufgeregt, auf der großen Bühne des Lippstädter Stadttheater stehen zu dürfen. Aber auch alle anderen Gruppen freuen sich natürlich schon darauf, ihr Können zu zeigen.
Unter der Leitung von Birgit Urban waren bereits die vergangenen Aufführungen ein voller Erfolg und die Eintrittskarten innerhalb kürzester Zeit verkauft. Auch die wunderschönen Kostüme, genäht von Dagmar Bäumker, trugen zu den jeweiligen Erfolgen bei. Aber natürlich werden für so eine große Aufführung hinter den Kulissen noch viele weitere helfende Hände benötigt. Und so schminken und frisieren zahlreiche Mütter die insgesamt 150 Kinder und Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder im Akkord.
Alle Mitwirkenden sind sich sicher, dass die Aufführungen auch diesmal wieder ein unvergessliches Erlebnis sein werden.

Lena Röhrs, Alina Urban, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

„Rapgod“ist wieder zurück

Eminem veröffentlicht achtes Studioalbum

Er ist unter vielen Namen bekannt: „B Rabbit“ oder „Slim Shady“: Eminem. Seinen großen Durchbruch und seinen Ruhm hat er dem 46 Jahre alten US-amerikanischen Rapper Dr. Dre zu verdanken, der ihn unter Vertrag nahm und mit ihm das Album „The Slim Shady EP“ herausbrachte. Seit dem letzten Album „Recovery“ aus dem Jahre 2009 ist schon viel Zeit vergangen. Der nun 41 Jahre alte Rapper ist wieder zurück und hat Anfang November sein nun achtes Album „MMLP2“ veröffentlicht, das sich innerhalb kürzester Zeit mehr als eine Million mal verkauft hat und mit Platin ausgezeichnet wurde.
Auf dem neuen Album-Cover ist sein altes Elternhaus zu sehen. Das Blockhaus in der Dresden Street 19946 steht in einer verlassenen Gegend in Detroit und soll zurzeit wieder versteigert werden. Das Gebäude stand schon im vergangenen Jahrzehnt mindestens zweimal unter Zwangsvollstreckung. Das ist auch Eminems Grund, weswegen er das Haus verkaufen will, in dem seine Teenagerzeit verbracht hat.
Das Album besteht aus 21 Liedern, bei dem der Künstler unter anderem mit Sängern, wie Rihanna und Skylar Grey, zusammengearbeitet hat. Die wahrscheinlich vielversprechendsten Lieder seines neuen Albums sind „Berzerk“, „Survival“, „Rapgod“, „Headlights“ und „Monster“. In seinem Lied „Survival“ zieht er als Graffiti-Sprayer durch die Straßen. In seinem Lied „Rapgod“ beeindruckt er seine Zuhörer mit seiner rasanten Rap-Kunst, indem er es schafft, 110 Wörter in 16 Sekunden zu rappen. In „Headlights“ entschuldigt sich Marshall Bruce Mathers III, so sein wahrer Name, bei seiner Mutter Debbie Nelson für seine zahlreichen öffentlichen Beleidigungen.
Eminem hat bei den MTV European Music Awards 2013 in Amsterdam abgeräumt: Der Detroiter Rapper wurde für seinen Einfluss auf die Musikgeschichte seit nunmehr über 14 Jahren mit dem „Global Icon“-Award geehrt. Nach seiner Performance von „Berzerk“ nahm Eminem den Award mit den Worten: „I love award“ entgegen.

Joshua Tillmann, Maurizio Cavallo, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

 

Das Beste im ganzen Jahr

Eine Herbstwochen-Bilanz aus Schülersicht

Lippstadt  –   Laute Musik, viele Menschen, große mit Spaß verbundene Karussells. Das ist die Lippstädter Herbstwoche. Von uns auch gerne „beste Veranstaltung im Jahr“ genannt.
Jedes Jahr ist es kaum vorstellbar, dass sich in der Innenstadt vor kurzer Zeit noch ein Markt und ein Parkplatz befanden. Auf die jährliche Kirmes freuen sich so ziemlich alle Lippstädter und da der Lippstädter Verkehrsverein in diesem Jahr 100 Jahre besteht, musste dies natürlich auch gefeiert werden. Der erste Tag begann mit einer Attraktion „100 Jahre -– 100 Cent“. Alle Karussellfahrten ein Euro, so war es geplant, doch das gelang nicht immer. Dass statt eines Euros sogar drei Euro kassiert wurden, obwohl der normale Fahrpreis 2,50 Euro beträgt, fanden wir eine Frechheit. Doch insgesamt war dieser Tag ein gelungener Auftakt. Dieses Jahr ging die Herbstwoche einen Tag länger als die letzten Jahre. Sie begann nämlich schon am Freitag, passend zum Ferienbeginn, was wir sehr gut fanden.
Am Dienstag um 19.30 Uhr startete die wunderschöne Lampion-Fahrt sowie das Spiel der Wasserorgel. Die Menschen versammelten sich entlang der Lippe und schauten den Booten zu. Um 20 begann dann das Feuerwerk. Die Musik der Karussells wurde ausgeschaltet und alle schauten in den Himmel. Viele Farben, lautes Knallen und überall ein „Ah“ und „Oh“: Da vergisst man schnell die Kälte und den Wind, der uns ins Gesicht weht. Doch nach zehn Minuten war das Feuerwerk schon wieder vorbei, die Musik wurde wieder angeschaltet und es ging weiter.
Einen Tag später, um 14 Uhr, hieß es wieder „Happy Hour – Einmal zahlen, zweimal fahren“. Da machte uns das Geldausgeben sprichwörtlich doppelt so viel Spaß. Die dazu benötigten Gutscheine gab es im Patriot. Wie jedes Jahr waren die beiden Sonntage verkaufsoffen. Die Musik der Karussells verleitete einen dazu, nach dem Bummeln in der Stadt auch noch auf die Kirmes zu gehen.
Auf dieser Herbstwoche gab es mehrere neue Karussells bzw. neue Stände. Am meisten Spaß gemacht hat uns „Artistico“. Für den über 40 Meter hohen Spaß fanden wir den Fahrpreis von fünf Euro angemessen. Man hatte einen richtig guten Überblick über die Kirmes, aber der Gedanke, wenn der Gurt sich löst, dass wir dann 40 Meter in die Tiefe fallen würden, bereitete uns ein mulmiges Gefühl. Auch die anderen Karussells, wie z. B. „Booster“ oder „Intoxx“ haben uns sehr gut gefallen.
Doch auch die schönste Veranstaltung im Jahr geht einmal zu Ende. Wir können abschließend sagen, es hat, wie jedes Jahr, richtig viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Herbstwoche.

Nele Raßmus, Nina Reker, Kathrin Brys, Julia Hagen, Isabel Sterzer, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

 Jo napot Budapest – Hallo Budapest

Beim Schüleraustausch die Hauptstadt Ungarns entdeckt

Lippstadt  –  Gespannte Gesichter, alle halten Ausschau nach ihren Austauschpartnern. Angespanntes Lächeln auf den Lippen der Lehrerinnen, sie sind glücklich, dass alles geklappt hat. Alle haben den Flug nach Budapest gut überstanden. Endlich ist es so weit, die Schülerinnen und Schüler der achten bis elften Jahrgangsstufen des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt sind im September zu einem Schüleraustausch nach Budapest, der Hauptstadt von Ungarn, aufgebrochen.
Um 14 Uhr trafen sich die zwölf Schüler aufgeregt am Lippstädter Bahnhof, um die Reise anzutreten. In Budapest angekommen, nahmen die ungarischen Austauschschüler mit ihren Familien die Schüler und Schülerinnen der Lippstädter Schule mit viel Freude in Empfang. Nach einigen Kennenlernspielen in der Schule am darauf folgenden Tag, erkundeten sie gemeinsam das Stadtzentrum von Budapest und die Margareteninsel. Sie befindet sich im Stadtzentrum, zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest.
In den nächsten Tagen unternahm die Gruppe Aktionen wie eine Wanderung in den Buda-Bergen, einen Besuch des Széchenyi-Heilbades und die Besichtigung eines Felsenkrankenhauses, dessen Eingang sich im Budaer Berg befindet. Das mehrstöckige Krankenhaus hat verschiedene Höhen und liegt 18 bis 30 Meter unter der Erde. Für die Allgemeinheit ist das ehemals strenggeheime Militärkrankenhaus inzwischen geöffnet, es beinhaltet ein Stück lebendige Geschichte. Die 308 Meter hohen Buda-Berge bilden das bergige Umland im Westen der Hauptstadt und sind durch eine Zahnradbahn erreichbar.
Eines der schönsten Thermalbäder in Budapest ist das Széchenyi-Heilbad. Das Bad erinnert von außen eher an ein gewaltiges Barockschloss. In Europa ist es das größte seiner Art und bietet ca. 5000 Gästen Platz. Aus unterirdischen Quellen, die mehr als 1000 Meter tief sind, kommt das Thermalwasser nach oben. Dieses herrlich warme Wasser kann man in prächtiger Umgebung genießen!
Wie bei uns ist der Sonntag Familientag, sodass jeder etwas mit seinem Austauschschüler und der Gastfamilie unternahm. Bei den Familien waren Zoobesuche, Parlamentsgebäude-Besichtigungen und andere Sehenswürdigkeiten von Budapest Programm. Diese Vorschläge wurden von den Schülern mit Freude angenommen. Die Tage vergingen wie im Flug.
Als die Schüler und Schülerinnen das geplante Programm für Montag sahen, waren sie begeistert. Zuerst ging die Gruppe in ein Tropicarium, das einen Teil der Tiefseewelt und des Regenwaldes, sowie das in Europa größte Meeresaquarium beinhaltet. Danach brachen sie zur Fahrt mit einer Bobbahn auf – diese zu finden, war jedoch erst einmal schwierig, da die Gruppe nur ungenau wusste, wo sie liegt. Dort angekommen waren alle glücklich, endlich mit der Bobbahn fahren zu können.
Der Abschied kam näher, es stand noch ein Besuch in der Pálvolgyi Höhle an. Das längste Höhlensystem der Budaer Gebirge ist reich an Tropfstein. Später gab es ein gemeinsames Abendessen in der Schule, bei dem die Geselligkeit im Vordergrund stand. Dann, am Tag der Abreise, waren alle traurig, dass dies der letzte Tag sein sollte. Eine Schülerin sagte: „Am liebsten würde ich noch unendlich lange hierbleiben, hier ist es so toll!“
Am Vormittag unternahm die Gruppe noch eine letzte Aktion, sie machten eine Schiffsrundfahrt auf der Donau. Anschließend hatten sie noch Zeit zum Koffer packen, und am Abend versammelten sie sich alle am Flughafen. Es gab einen tränenreichen Abschied. In Deutschland angekommen, war es ungewohnt, die eigene Landessprache wieder zu benutzen. Um zwei Uhr nachts kamen die Lippstädter erschöpft und müde wieder am Evangelischen Gymnasium an, wo die Familien sie glücklich in die Arme schlossen.

Nina Budde, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

Kettenbrücke

Kettenbrücke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Kuschelkurs mit Nasenbär

Allesfresser haben im Kurort Zuhause gefunden

Bad Waldliesborn   –   Plötzlich ein lautes Gequieke, man hört, dass sie sich freuen. Sie gehören zwar zur Gattung der Kleinbären, machen aber Lärm wie eine Herde Braunbären: Nasenbären. Zu hören sind sie schon von Weitem. Wir befinden uns im Kurort Bad Waldliesborn in einer privaten Halle. Als wir in die Halle hineinkommen, wird es auf einmal ganz still. Gespannt schauen uns die Augen der vier Nasenbären an und warten darauf, was jetzt passiert. Dann erkennen sie uns und das fröhliche Gequieke geht von Neuem los.
An dem Verhalten erkennt man sofort, dass sie weder aggressiv noch gefährlich sind. Sondern eher verspielt und verkuschelt. Wenn man an das Gehege geht, stupsen sie einen gern an. Woran man bei dem Wort Nasenbär überhaupt nicht denkt. Für den Besitzer sind es keine wilden Tiere, eher zutrauliche und verspielte Freunde.
Normalerweise leben die Tiere in Süd- sowie in Mittelamerika in der Wildnis. Sie sind am Tag aktiv und nachts schlafen sie in Nestern hoch in den Bäumen. Der Unterschied, zu den eher bekannten Waschbären, ist der lange und bewegliche Rüssel sowie ihre Geselligkeit. Die Ernährung ist einfach, denn sie sind Allesfresser. Das Gewicht beträgt zwischen drei und sieben Kilo und die Lebenserwartung liegt zwischen 14 und 18 Jahren.
Angefangen hat alles bei einem Besuch in der größten Zoohandlung der Welt in Oberhausen vor vier Jahren. Da wurde der erste Nasenbär Bruno entdeckt und nach Bad Waldliesborn umgesiedelt. Durch die intensive Betreuung mittels einer Tierpflegerin sowie auch eines Arztes in der Eingewöhnungsphase, wurde schnell klar: Bruno braucht eine Begleiterin.
Durch Zufall entdeckte man eine private Züchterin in Weslarn. Diese hatte mehrere Nasenbären aufgezogen und schon wieder Nachwuchs. So kam Dori, der zweite Nasenbär, zu seinem Zuhause. Das Interesse bestand jetzt umso mehr, auch kleine Nasenbären aufzuziehen, und so holte man den Nachwuchs ebenfalls aus Weslarn. Das waren dann Elvis und Ronja, die Bären Nummer drei und vier. Das Gehege wurde nochmals vergrößert und dem neuen Zuwachs angepasst.
Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass selbst Tiere aus freier Natur sich in einem kleinen Ort wohlfühlen können.

Lara Staude, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

Druckverband im Unterricht

22 Schulsanitäter am EG für Schüler im Einsatz

Lippstadt  –  Seit fast sieben Jahren kümmern sich die Schulsanitäter des Evangelischen Gymnasiums (EG) um verletzte Mitschüler. Die erste kleine Gruppe machte im Jahr 2007 eine Erste-Hilfe-Ausbildung in einer AG.
Mittlerweile findet die Ausbildung im Rahmen des Förder- und Neigungsbereichs statt, wodurch mehr Schüler erreicht werden. So stieg die Anzahl der Schulsanitäter auf aktuell 22. Für manche ist es eine gute Möglichkeit, den Mitschülern zu helfen, manche sehen den Schulsanitätsdienst aber auch als eine Art Hobby.
Da man nicht das ganze „Erste-Hilfe-Wissen“ im Kopf behalten kann, treffen sich die „Sanis“ jeden Montag in der Mittagspause mit Dr. Annette Meyers-Briese, stellv. DRK-Kreisverbandsärztin, und Kooperationslehrerin Sabine Reichel, um z.B. Verbände oder Reanimation zu üben.
Eine gute Möglichkeit, dieses Wissen anzuwenden, ist der Schulsanitätsdienst-Tag, bei dem schulgemischte Teams unterschiedliche Aufgaben bewältigen müssen. Ein besonderes Highlight war, dass das EG am 19. Januar Gastgeberschule war. Der Schulsanitätsdienst-Tag ist ein gutes Beispiel für Aktionen außerhalb der Schulzeit, denn es fand z.B. schon eine „Streichaktion“ im „Sani-Raum“, ein Ausflug zum Alberssee und die Besichtigung eines Rettungshubschraubers statt. Solche Ausflüge fördern den Zusammenhalt in der Gruppe und da nicht alle in die gleiche Klasse gehen, lernt man sich so besser kennen.
Teamgeist ist sehr wichtig, wenn man z.B. während der Pause einen Patienten behandelt oder während des Unterrichts durch das Funkgerät zum Sekretariat gerufen wird. Besonders vielen Schülern muss man am Ende des Schuljahres helfen, da dann der Sporttag stattfindet. Auch das EG-Fußballturnier findet dann statt, und wenn fast jede Klasse ein Team aufstellt und gewinnen möchte, gibt es schon einmal ein paar aufgeschürfte Knie oder Beulen. Doch sollte ein Mitschüler verletzt sein, kommen sofort die Schulsanitäter, von Weitem an ihrem orangefarbenen Notfallrucksack zu erkennen.

Maximilian Ladzik, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

Comics in der Diskussion

Altersbeschränkungen für Mangas und Co.?

Seit kurzer Zeit sind auch Mangas ein Thema in den Diskussionen der deutschen Bundesregierung. Aufgrund ihres charakteristischen Zeichenstils enthalten diese angeblich Inhalte, die teilweise unter Kinderpornografie gehören sollen. Große Augen und das mittlerweile typische Kindchenschema des Zeichenstils lassen auch ältere Charaktere potenziell minderjährig wirken. Da vor allem weibliche Figuren oft sehr großzügig proportioniert sind und in einigen Genres sehr freizügige Szenen enthalten sind, wird nun über eine allgemeine Altersbeschränkung nachgedacht.
Beschränkungen ab 18 Jahren gibt es zwar schon, aber selbst in Mangas ab zwölf Jahren sieht die Regierung eine abgeschwächte Form von Kinderpornografie. Es ist nur die Frage, ob die Überlegungen berechtigt sind: In den meisten Mangas werden sexuelle Handlungen lediglich angedeutet, sehr streng zensiert oder auch ganz weggelassen. Es gibt auch Animes, die vollkommen frei von Gewalt und pornografischen Andeutungen sind, und sogar im deutschen Fernsehen laufen. Sollen diese dann auch abgesetzt werden? Diese Frage ist immer noch ein Thema bei unserer Regierung. Denn die findet: Die bisherige Beschränkung reicht noch nicht!
Ich persönlich kenne viele unterschiedliche Mangas und lese diese auch regelmäßig. Es gibt einige Mangas, bei denen die Beschränkung vollkommen berechtigt ist, aber solchen beliebten Animes und Mangas wie „Naruto“ oder „One Piece“ eine Beschränkung aufzuerlegen, ist zu viel. Ich habe durch einige Animes schon sehr interessante Sachen gelernt, unter anderem auch einige japanische Wörter, und es macht gute Laune sie anzuschauen!
Nicht zu vergessen sind die Cosplay-Treffen, die es in vielen größeren Städten gibt – so wie auch auf der jährlichen Buchmesse in Leipzig – und die auch immer sehr gut von Leuten jeden Alters besucht sind. Unter Cosplay versteht man das Kostüm eines Anime oder Mangacharakters. Auf Cosplay-Treffen findet man also viele Menschen in Kostümen.

Lisa Jenske, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

Computer oder Konsole?

Zwei Geräte im Vergleich

Kreis Soest  –  Seit Jahren schon streiten viele über die Frage, welches die bessere Spieleplattform ist: Computer oder Konsole. Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Niklas, Christoph und Benedikt wollen klären, für wen sich die Konsole besser eignet und für wen der PC die bessere Lösung ist.
Jeder, der eine Konsole und einen Computer schon einmal gesehen hat, weiß, dass die Konsole deutlich kleiner ist als die meisten Computer. Aber bedeutet kleineres Gehäuse auch geringere Leistung? Die Hersteller Sony und Microsoft haben ihre sogenannten Next-Generation-Konsolen jetzt auf den Markt gebracht. Viele sind von den neuen Konsolen begeistert, doch wenn man sie mit einem Computer vergleicht, wird klar: Der Computer hat in der Kategorie Leistung und Grafik klar die Nase vorn. Preislich liegt die Konsole hingegen weiter vorne. Jede Konsole ist günstiger als ein PC zum Spielen. Spiele für die Konsole kosten aber oft mehr als für den Computer, was zum Teil an Lizenzgebühren liegt.
Ein Rechner taugt aber nicht nur zum Spielen – man kann damit surfen, Videos anschauen, Office-Daten bearbeiten, drucken, scannen, telefonieren und so weiter. Dies ist ein entscheidender Punkt für viele. Mit einer Konsole Texte schreiben dauert lange und ist deutlich schwerer, als mit der Tastatur zu schreiben. Die Controller haben bei Konsolen meistens zwei bewegliche Sticks, die mit den Daumen bedient werden. Links und rechts sind weitere Tasten angebracht. Beim Computer wird oft Tastatur und Maus verwendet. Fakt ist, mit der Maus kann man präziser zielen als mit dem Stick. Angenehmer finden laut Umfragen die meisten Benutzer aber Controller.
Es sind viele Punkte, die eine Rolle spielen: Die Frage „Computer oder Konsole?“ sollte sich also jeder selbst stellen. Der PC eignet sich besser zum Arbeiten und Schreiben sowie zum Spielen mit hoher Auflösung. Die Konsole ist nur zum Spielen gedacht, ist günstiger und angenehmer zu bedienen. Ein Computer kann nach Wunsch zusammengestellt werden. Wenn man einen PC nur für Office-Anwendungen benutzt, benötigt man zum Beispiel keine teure Grafikkarte.
Niklas Goerke, Christopher Höllmann, Benedikt Ladzik, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt

 

In die Welt der Träume…

Über Schlaf und Schlafphasen

Schlaf ist allseits bekannt. Jeder legt sich abends ins Bett und schläft. Aber es ist nicht so, dass man sich einfach hinlegt und wieder aufsteht. Was dazwischen passiert, ist ziemlich interessant. „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistin Daviana hat die Schlafphasen einmal genauer unter die Lupe genommen. Wenn man sich abends ins Bett legt, schläft man oft direkt ein. Die Einleitung des Schlafs ist die sogenannte Schlafparalyse. Sie ist dazu da, damit sich im Traum ausgeführte Bewegungen nicht in die Realität übertragen. Sie trennt sozusagen den Kopf vom Rest des Körpers, und während die Muskeln sich entspannen, die Atemfrequenz und der Blutdruck sinken, beginnt unser Kopf mit der ersten Schlafphase. In dieser Phase kann man noch recht leicht geweckt werden. Alles entspannt sich, die Augen bewegen sich langsam und vertikal im Gegensatz zum Wachzustand, in dem sie sich schnell und horizontal bewegen. Die zweite Schlafphase dauert nur wenige Minuten an. Hier können durch das Entspannen der Muskulatur Muskelzuckungen auftreten, man hat auch oft das Gefühl zu fallen. Die Augen werden langsamer und bewegen sich ziellos. In der dritten Schlafphase vertieft sich der Schlaf weiter. Die Augen bewegen sich nur noch wenig, auch die Muskeln sind sehr entspannt. Selten kommt es vor, dass in dieser Phase geträumt wird. Wenn es jedoch passiert, so sind es meist sehr realitätsbezogene Träume. Probleme, die am Tag nicht verarbeitet wurden, werden in dieser Schlafphase verarbeitet. Ist es ein schwerwiegendes Problem, so wird der daraus resultierende Trauminhalt wiederholt. Im schlimmsten Fall kann es sein, dass das Gehirn dadurch ”abgelenkt” ist und nicht in tiefere Schlafphasen eintritt. Die vierte Schlafphase vertieft die vorherige noch einmal. In der fünften und letzten Schlafphase beginnt der Tiefschlaf nach ca. vier bis sechs Stunden Schlaf. Man befindet sich nun in der tiefsten Schlafphase, in der am häufigsten geträumt wird. Die körperliche Entspannung läuft nun auf Hochtouren, deshalb ist diese Phase besonders wichtig für die Regeneration des Immunsystems. Atem- und Herzfrequenz sind auf ein Minimum reduziert, die Muskeln erschlafft und Augenbewegungen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Das Aufwachen ist am schwierigsten, oft braucht man Minuten um sich wieder zurechtzufinden. Es kann auch sein, dass man sich morgens nicht daran erinnert, überhaupt geweckt worden zu sein. Die Abfolge der Traumphasen wiederholt sich in immer kürzeren Abständen hintereinander, bis man schließlich aufwacht.

Daviana Rist, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt