Guter Start, trotzdem Letzter

Leistungsabfall bei SV Germania Esbeck C1

Lippstadt  – Beim Kreisligisten SV Germania Esbeck C1 läuft nichts mehr, wie die Mannschaft es sich erhofft hat. Bei den ersten Spielen gegen Erwitte 2000 II und Spitzenreiter Anröchte holten sie jeweils einen Punkt. Ein gelungener Start in die neue Saison, doch dann gab es zweimal hintereinander eine 3:1 und 2:1 Niederlage bei Blau-Weiß Lipperode und TuS Belecke.
Man kann bei diesen Ergebnissen von einer Auswärtsschwäche reden. Nach den ersten Spielen, die sehr von Kampfgeist und von Abwehrleistungen geprägt waren, stand das Team mit den erkämpften zwei Punkten auf Platz 4. Doch in den letzten Spielen rutschten sie, mit einer Tordifferenz von   minus 3, auf den letzten Platz. Doch mit einem 3:0 Sieg bei Viktoria Lippstadt würde der personalgeschwächte SV Germania Esbeck, wenn SuS Oestereiden verliert, auf Platz 3 klettern.
Das Spiel findet am Mittwoch, 4. Dezember, um 18.30 Uhr am Viktoria-Platz statt. Dies wird die entscheidende Prüfung vor der Winterpause, in der sich der SV Germania auf die Hallenturniere vorbereitet. Wir werden sehen,wie sich die Esbecker schlagen und welchen Endplatz sie sich erkämpfen. (Das Spiel wurde auf den 9. März 2014, 11 Uhr, verlegt; Anmerkung der Redaktion).

Lucas Patzwaldt, Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

Gitarren und Gesang

Schüler treten auf dem Weihnachtsmarkt auf

Lippstadt  –  Seit Anfang Dezember ist auf dem Lippstädter Rathausplatz wieder allerhand los. Der Weihnachtsmarkt hat seine zahlreichen Häuschen eröffnet. Unter einem großen Lichterdach gibt es auch eine Eisbahn. Viele Tannenbäume schmücken den Platz. Jeden Tag wird ein Fenster am Rathaus feierlich geöffnet. Es zeigt ein weihnachtliches Bild, das von Schulen gemalt wurde. Auch unsere Schule hat wie jedes Jahr ein Fenster gestaltet. Am 11. Dezember wird es geöffnet und unsere Gitarren-AG wird die Eröffnung musikalisch begleiten. Zwar gibt es eine Bühne, wo verschiedene musikalische Vorstellungen aufgeführt werden, aber unsere Gitarren-AG und die Sänger werden neben den Engeln auf der Treppe stehen.

Julia Hesse, Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

Filmkritik: Die Tribute von Panem

Im November ist der zweite Teil der Trilogie „Die Tribute von Panem – Catching fire“ herausgekommen. In dem Film geht es um Katniss und Peeta, die zum zweiten Mal in die Arena müssen, um für den Aufstand, den sie angerichtet haben, zu büßen. Wir haben uns den Film angesehen und finden ihn sehr gut, es ist allerdings ein Vorteil, den ersten Teil gesehen zu haben, da man sonst nicht so gut in die Geschichte reinkommt. Der Film beinhaltet Romantik, Action und Fantasy. Aber auch für diejenigen, die nicht so sehr auf Romantikfilme stehen, ist der Film sehr zu empfehlen, denn er ist an einigen Stellen traurig gestaltet.

Celine Abelmann, Nicole Leweling, Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

Maschine, Strecke und Benzingeruch

Extremsportart Motocross unter der Lupe

Kreis Soest  –  Der Extremsport Motocross ist jetzt auch in Deutschland in vieler Munde. Zum Spaß gehören Maschine, Strecke und natürlich auch der beißende Geruch vom Benzin dazu. Doch stundenlange Fahrten zu einer Motocrossstrecke sind gar nicht notwendig. Wie wäre es mit einem Besuch der örtlichen Motocrossstrecke in Eringerfeld? Vor Ort ist für Interessierte alles gegeben – von der Steilkurve bis hin zur Freestylerampe, Festivals und Rennen. Das lädt zum totalen Spaß ein.
In einem Interview mit einem Motocrossfahrer erfuhr der „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalist Julian, dass die Fahrer die ständigen Adrenalinkicks lieben, die sie auch nach harten Stürzen wieder auf die Maschinen ziehen. Stürze? Auch das gehört dazu. Vom blauen Fleck bis zum starken Bruch, alles ist dabei. Allerdings auch totales Fahrgefühl, das die Sportart Motocross auch zur Extremsportart macht.

Julian Tölle, Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

 

“Es fühlt sich an, als ob ich von innen verbrenne”

Lichtkrankheit: Lisa G. spricht im Interview über ihr Leben im Dunkeln

Lippstadt  –  Ein Leben im Dunkeln! Habt ihr schon mal etwas von Lichtkrankheit gehört? Wir schon! Lichtkrankheit ist eine nicht sehr häufig verbreitete Krankheit in Deutschland. Es sind nur 53 Menschen in Deutschland davon betroffen. Und sogar in Lippstadt lebt eine junge Frau namens Lisa G. mit dieser Krankheit. Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Tomke und Linn haben sie besucht.
Was ist deine Krankheit überhaupt?
Lisa G.: Meine Krankheit ist eine starke Sonnen- und Lichtallergie.
Ist deine Krankheit vererbbar oder genetisch bedingt?
Lisa: Sie ist genetisch bedingt, kann aber teilweise auch vererbt werden.
Wie alt warst du, als es bekannt geworden ist? Wie ist es dir aufgefallen?
Lisa: Als ich zweieinhalb Jahre alt war, kamen die ersten Symptome für diese Krankheit. Ich hatte unglaubliche Schmerzen wenn ich mich in der Sonne aufhielt, und fing an zu schreien. Wir gingen von Arzt zu Arzt, doch niemand konnte feststellen, was es wirklich war. Die Uniklinik in Münster stellte es jedoch erst fest, als ich bereits 14 Jahre alt war.
Konntest du eine normale Kindheit führen?
Lisa: Nein, ich war meist zu Hause und konnte nicht mit anderen Kindern draußen spielen. Ich ging bis zur neunten Klasse normal in die Schule, bekam dann Hausunterricht und besuche jetzt eine Abendschule, die von 18 bis 22 Uhr geht.
Welche Auswirkungen hat die Krankheit für dich?
Lisa: Ich bekomme rote Flecken am Körper, mein Kopf schwillt auf Kürbisgröße an und es fühlt sich an, als ob ich von innen verbrenne. Anfangs konnte ich mich nur nicht in der Sonne aufhalten, doch mittlerweile bereitet mir sogar künstliches Licht Schmerzen. Ich kann mich auch nicht wirklich körperlich betätigen, denn wenn ich dies tue, überhitzt mein Körper und ich bekomme ebenfalls starke Schmerzen.
Was kann man dagegen tun?
Lisa: Ich muss mich, wenn ich aus dem Haus gehe, komplett einkleiden (UV-Kleidung, Schirm, Handschuhe). Die UV-Kleidung besteht aus sogenannten Filzfasern namens Hypien. An den Fensterscheiben meiner Wohnung kleben UV-Folien, die nur sieben Prozent Licht durchlassen und keine UV-Strahlen. Es gibt noch eine Möglichkeit, die Schmerzen zu lindern: ein Medikament namens Scenesse. Es wird über dem Hüftknochen eingesetzt und hält sechs bis acht Wochen. Allerdings gibt es dieses Medikament nur in der Schweiz. Es kostet 7000 Franken (6000 Euro). Meine Schule machte es möglich, dass ich dieses Medikament einmal kostenlos eingesetzt bekommen habe.
Wie reagieren andere Menschen auf dich?
Lisa: Wenn ich durch die Stadt laufe oder mich sonst irgendwo draußen aufhalte, kommt es oft vor, dass andere Menschen sich über mich lustig machen. Sie lachen, machen Fotos oder Videos von mir.
Wie gehst du mit deiner Krankheit um?
Lisa: Ich versuche, damit klarzukommen und meine Krankheit anzunehmen. Ebenfalls versuche ich, mich so gut wie es geht, vor der Sonne zu schützen.

Tomke Delfs, Linn Weiss, Klasse 8b, Edith-Stein Realschule, Lippstadt

 

Lernen in anderen Ländern

Ab ins große Abenteuer: Beim Schüleraustausch die Welt entdecken

Lippstadt  –  In schon 35 Ländern auf allen Kontinenten der Welt kann man ein Austauschjahr machen. Die meisten Schüler entscheiden sich, in die USA zu gehen oder in andere englischsprachige Länder. Auch neu im Kommen ist der Austausch nach Osteuropa.
Die meisten Austauschschüler gehen nach der zehnten oder elften Klasse, also mit 16 oder 17 Jahren, ins Ausland. Es ist üblich, für zehn bis elf Monate oder auch nur sechs Monate ins Ausland zu gehen, bevorzugt wird aber ein ganzes Jahr. Die Kosten betragen mehrere Tausend Euro, es ist immer unterschiedlich, es kommt auf das Land an, je nachdem, ob man nun nach Osteuropa oder nach Neuseeland geht.
Wenn man diese Kosten nicht tragen kann, gibt es die Möglichkeit, ein Stipendium oder ein Teilstipendium zu bekommen, natürlich müssen in diesem Fall Vorkenntnisse in der Sprache vorhanden sein, aber auch der Notendurchschnitt muss gut sein. Braucht man jedoch kein Stipendium, muss der Notendurchschnitt nicht so gut sein, solange die Partnerschule die Aufnahme nicht verweigert.
Es wird empfohlen, dass man Sprachkenntnisse in Englisch, Spanisch oder Französisch hat, dies erleichtert den Einstieg. Trotzdem sollte man keine Scheu haben, in ein Land zu gehen, dessen Sprache man nicht spricht, da man in den ersten Wochen viel über die Sprache und das Sprechen lernt. Wenn man immer noch Bedenken hat, bieten die Austauschorganisationen auch Crashkurse in den verschiedensten Sprachen an. So steht dem Austausch nichts mehr im Wege.

Laura Knopf, Tiffany Klapper, Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

Einmal richtig lachen

Filmkritik: “Fack ju Göthe”

“Zeitung macht Schule”-Nachwuchsjournalistin Kinga war  mit ihren Freunden im Kino. Die Komödie unter dem Titel „Fack ju Göthe“ hat viele Zuschauer angezogen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dauert ungefähr zwei Stunden. Der Kinosaal war voll. Und sowohl Jugendliche als auch Erwachsene brachen in Gelächter aus. In dem Film geht es um den neuen Aushilfslehrer an der Goethe-Gesamtschule – Zeki Müller. Die Lehrerin Lisi Schnabelstadt hat so einen Mann noch nie gesehen, er sieht gut aus und bekommt die schlimmste Klasse in den Griff. Sie weiß aber nicht, dass Zeki frisch aus dem Knast kommt und nur seine Beute holen will, die unter der Schule vergraben ist. Der Film ist sehr lustig, und die Schülerin kann ihn jedem empfehlen, der Lust hat, einmal richtig zu lachen.

Kinga Kalinowska , Klasse 8b, Edith-Stein-Realschule, Lippstadt

 

 

Rauchen- ein Dauerbrenner bei Jugendlichen?!

Eine Umfrage zum Zigarettenkonsum

Das Rauchen ist seit Jahren vor allem bei den Jugendlichen beliebt. Selbst Schüler kaufen sich unzählige Packungen im Monat, im Jahr. Die meisten Jugendlichen rauchen, da sie eine „Stressbewältigung“  brauchen. “Zeitung macht Schule”-Nachwuchsjournalist Lukas hat einige Jugendliche in Lippstadt zu diesem Thema befragt.

Lukas: “Wieso rauchst du?”    Ein Jugendlicher in der Innenstadt antwortete: “Weil’s cool ist und man irgendetwas braucht zur Stressbewältigung.”

Lukas: “Wann hast du damit angefangen?” Ein anderer Jugendlicher antwortete: “Seitdem ich neun Jahre alt bin.”

Lukas: “Wird dir das Rauchen nicht zu teuer?” Ebenfalls antwortete ein Jugendlicher: “Nein, da ich meine Zigaretten stopfe und ich so mit ca. 20 Euro im Monat auskomme.”

Lukas: “Wie finanzierst du deine Zigaretten?” Ein Mädchen am Bahnhof antwortete: “Ich finanziere meine Zigaretten, indem ich Zeitungen austeile.”

Rauchen ist schädlich? Aber warum? Beim Rauchen spricht man vom Inhalieren des Tabakrauchs, welches in mehreren Formen durchgeführt werden kann. Viele Jugendliche rauchen nicht nur Zigaretten, sondern auch Shisha oder Pfeifen. Dieses Inhalieren von schädlichem Rauch wurde statistisch überprüft. Wenn man in einem Zeitraum von 20 Jahren täglich eine Packung (etwa 20 Zigaretten) raucht, nimmt man mit der Lunge insgesamt sechs Kilo Rauchstaub auf (jährlich eine Tasse Teer).  Es gibt seit ein paar Jahren das Rauchverbot, weil sich viele Nichtraucher durch den ständigen Geruch des Rauches belästigt fühlen und zum Beispiel  in Restaurants, Cafés oder  Kneipen nicht in Ruhe relaxen und  ihre Bestellungen genießen können. Es gab eine längere Zeit in Deutschland einen abgetrennten Raum in Kneipen und Cafés, damit die Nichtraucher nicht belästigt werden. Jedoch hat sich das dieses Jahr geändert! Nun darf man in keinem Restaurant, Café, etc. rauchen. Meine persönliche Meinung zum Rauchverbot: Ich finde es gut, obwohl ich selber rauche. Jedoch kann ich in Restaurants bzw. beim Essen nicht rauchen, da es mich stört und auch wenn ich in Cafés gehe, stört mich der penetrante Rauchgeruch.

Lukas Schöber, Klasse 8b, Edith Stein Realschule, Lippstadt