Ist alles nur Smartphone?

97 Prozent der Jugendlichen haben ein Handy

Lippstadt – Das Smartphone ist der wichtigste Gegenstand der Jugendlichen heutzutage. Man muss immer und überall erreichbar sein und im Internet surfen können. Die Suche nach dem freien WLAN ist so selbstverständlich wie die Suche nach Eiern an Ostern. Während des Unterrichts gehen immer mehr Blicke auf das Handy als auf die Tafel. Geht es eigentlich auch ohne diese überteuerten Smartphones? Nein!!? Mittlerweile ist das Smartphone ein Statussymbol der Jugendlichen. Deshalb besitzen auch 97 Prozent aller deutschen Jugendlichen (12 bis 19 Jahre) ein Smartphone. Das zeigt die Studie „Jugend, Information Multi Media 2010“ (JIM 2010) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).
Ein Grund: Wer ein Handy hat, hat das Gefühl, er „gehöre dazu“.  Das hat auch Nachteile; die Jugendlichen ziehen sich immer mehr in ihre virtuelle Welt zurück und unternehmen so seltener etwas mit ihren Familien und Freunden. Manche teilen jede ihrer Mahlzeiten mit ihren virtuellen Freunden in Sozialen Netzwerken, zum Beispiel bei Facebook, Instagram, Twitter, etc.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass es Smartphones gibt, weil man von jedem Standort alles erledigen kann. Der Nachteil daran ist, dass immer weniger Jugendliche sich mit einem Hobby beschäftigen, und es droht die Gefahr, dass man sich seltener trifft. Die Kontakte zu Freunden werden weniger und werden nur über Soziale Netzwerke gehalten. Früher war eine Welt mit Internet-Zugang auf dem Handy unvorstellbar und heute ist es leider selbstverständlich. Wie wird es wohl in zehn Jahren aussehen?
Annette Klepatschow und Hilal Ahmet, Klasse 8c, Drost-Rose-Realschule Lippstadt

 

Pizza-Posting für die virtuelle Welt

Pizza-Posting für die virtuelle Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sport, Theater, Eisbahn

Was bietet die Stadt für 13- bis 15-Jährige?

Lippstadt  –  Lippstadt ist nicht sehr groß. Die Stadt hat etwas über 67 000 Einwohner und davon sind ca. 3705 Jugendliche. Die „Zeitung macht Schule“-Teilnehmerinnen Jasmin und Kimberley haben sich gefragt, was in Lippstadt im Bereich Jugend und Kultur für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren angeboten wird.
Für Jugendliche gibt es viele Sportvereine, wie zum Beispiel den Lippstädter Turnverein (LTV) und den SV Lippstadt. Diese bieten zahlreiche Sportarten an, wie zum Beispiel Aerobic, Angeln, Badminton, Handball, Fußball und viele mehr. Es gibt auch verschiedene Jugendtreffs, wie zum Beispiel das Shalom. Dort werden Freizeitaktivitäten für Jugendliche angeboten – beispielsweise Zeichnen, Malen und im Advent auch Weihnachtsbacken.
Für Jugendliche gibt es aber nicht nur Sport- und Freizeitaktivitäten, sondern auch Feste und Events, wie das Moonlightshopping und den alljährlichen Weihnachtsmarkt (29. November bis 23. Dezember), der wieder die Eisbahn bereithält. Auch das Stadttheater bietet Unterhaltung mit Auftritten und Theater-Aufführungen. Achtet auf Plakate, Informations-Flyer, Zeitungsbekanntmachungen oder geht in die Kulturinformation im Rathaus, empfehlen die Schülerinnen.

Jasmin Brandenburg, Kimberley Stieler, Klasse 8c, Drost -Rose-Realschule, Lippstadt

 

Sport ist ein wichtiger Ausgleich

Wie die digitale Welt die Jugend beeinflusst

Lippstadt  –  Heutzutage haben immer mehr Jugendlichen keine Hobbys. Sie sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher oder schreiben mit ihren Handys Nachrichten. Was in der Welt passiert, bekommen sie gar nicht mehr mit und der Sport wird ganz vernachlässigt, finden die „Zeitung macht Schule“-Reporterinnen Jennifer, Carla und Lisa.
Sport ist wichtig für den Menschen. Wenn man eine Tätigkeit über einen längeren Zeitraum ausübt, zum Beispiel bei langem Konzentrieren in der Schule oder auch bei langem Sitzen vor dem Computer, ist ein Ausgleich erforderlich. Durch viel Sport ist der Körper ausgelastet und die Muskeln kommen in Bewegung.
Würden die Menschen keinen Sport machen, würden sich ihre Muskeln abbauen und schließlich verschwinden. Die Sehnen würden sich verkürzen und man würde ungelenkig. Die Jugendlichen hätten keine Ausdauer mehr und würden dick. Handys und andere elektronische Geräte können zur Sucht werden.
Es gibt aber auch die andere und seltenere Sorte von Jugendlichen: Sie haben noch Hobbys, wie zum Beispiel Tischtennis, Gitarre spielen, Reiten, Fußball und andere Aktivitäten. Reiten fördert zum Beispiel die Beinmuskulatur. Gitarre spielen ist gut für die Finger, Hände und Arme. Auch Tischtennis ist gut, da die Beine und die Arme trainiert werden. Außerdem strengt man bei allen Sportarten natürlich das Gehirn an.
Wer diese oder andere Aktivitäten macht, hat eine gute Ausdauer. Es soll nicht bedeuten, dass diese Menschen bzw. diese Jugendlichen keine elektronischen Geräte benutzen, aber sie machen noch ausreichend Sport. Zum Glück sind nicht alle Jugendlichen gleich, meinen die Schülerinnen. Viele haben Spaß an ihren Hobbys und nutzen sie als Ausgleich.

Jennifer Sommer, Carla Schmitz, Lisa Kullick, Klasse 8c, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Rentner ohne Respekt

Filmkritik: „Jackass: Bad Grandpa“

„Jackass: Bad Grandpa“ heißt der Film, den die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Rana und Desirée vorstellen möchten. In dem Film geht es um Irvin Zinsman (gespielt von Johnny Knoxville), der seinen Enkel Billy (Jackson Nicoll) zu seinem „Erzeuger“ bringen muss, weil seine Mutter wieder im Knast sitzt. Er fährt mit dem kleinen Billy auf eine Tour, die sein Leben verändern wird. Der 9-Jährige muss sehr viel mitmachen, denn er ist ständig alleine, weil sich sein Opa währenddessen zum Beispiel in Stripclubs oder bei Bingospielen aufhält.
Der Film ist aus diesen Gründen zu empfehlen: Der Film ist an ein paar Stellen lustig gemacht. Er gibt die Realität wieder, so wie man das aus „Jackass“ kennt. Das heißt, die Menschen, die auf den Straßen und in den Clubs gefilmt werden, wissen zuerst gar nicht, dass ein Film gedreht wird. Der Film ist am Schluss bewegend. Aber: Der Film hat auch einige Stellen, an denen einem etwas langweilig wird. Wer auf Comedy steht, sollte auf jeden Fall hineingehen. Für Romantiker und Leute, die auf pure Action stehen, ist er nicht geeignet.

Auf einen Blick:

Titel: „Jackass: Bad Grandpa“
Regie: Jeff Termaine
Darsteller: Johnny Knoxville, Spike Jonze, Jackson Nicoll, Georgina Cates
Dauer: 92 Minuten
Freigabe: ab 12 Jahren
Wertung:+++OO

Rana Salem, Desirée Fichera, Klasse 8c, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

TV-Serie „Two and a half Men“ ist beliebt

Lippstadt   –  Was die Jugendlichen heutzutage so im Fernsehen anschauen, wollten die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten Can, Sinan und Oguzhan wissen. Um das herauszufinden, haben die Schüler in der Klasse 8e der Drost-Rose-Realschule in Lippstadt eine Umfrage zum Thema „Fernsehen“ gestartet. Dafür haben die drei Schüler aus der Klasse 8e eine Liste mit den jeweiligen Vorschlägen erstellt. Die Schüler und der Lehrer haben zwischen Fernsehsendern und Fernsehserien abgestimmt: Den ersten Platz in der Kategorie Serien belegt die Serie „Two and a half Men“ mit 60 Prozent. Knapp dahinter liegt die Serie „Die Simpsons“ mit 50 Prozent und das Schlusslicht kürt „How I met your Mother“ mit 30 Prozent.
Daraufhin hat die Gruppe eine zweite Abstimmung zum Thema Lieblingssender durchgeführt. Der meist geschaute Sender aus der Klasse ist „Pro7“ mit etwa 70 Prozent, was schon weit über der Hälfte liegt. Genau die Hälfte der Klasse schaut gerne „RTL2“. Der große Bruder, „RTL“, liegt mit 40 Prozent knapp dahinter. Bei diesen beiden Abstimmungen waren Mehrfachnennungen möglich.

Can Yildirim, Sinan Helmerich, Oguzhan Durmus, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Bauchkribbeln immer noch da

Männer und Frauen über die erste große Liebe

Lippstadt   –   Das Thema „Die erste große Liebe“ ist für Jugendliche sehr interessant. Die vier „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Jessica, Lilly, Celina und Celina haben sich dazu genauer umgehört – bei jeweils zehn Männern und Frauen.
Die Umfrage zum Thema „Die erste große Liebe“ hat ergeben, dass von den zehn befragten Frauen die meisten im Alter zwischen 13 und 15 Jahren das erste Mal verliebt waren. Viele sind schon seit langer Zeit, um die 15 bis 30 Jahre, mit ihren Partnern zusammen oder verheiratet.
Bei den meisten Frauen kommen die Gefühle des ersten Verliebtseins (zum Beispiel Bauchkribbeln) immer wieder hoch, wenn sie ihren Partner küssen. Auf die Frage „Was denken Sie darüber, wenn Ihr Partner fremdgehen würde?“ antwortete die Mehrzahl, dass sie mit ihrem Partner erst einmal darüber reden, danach zusammen nach einer Lösung suchen und sich nach dem „Warum?“ fragen würden. Manche Frauen haben immer noch Gefühle für ihre erste große Liebe und sind jetzt immer noch mit ihr zusammen.
Einen großen Unterschied zu den zehn befragten Männern gab es nicht. Diese waren zwischen zwölf und 17 Jahren das erste Mal verliebt. Die meisten sind jetzt schon zwischen zwölf und 20 Jahre mit ihrem Partner zusammen oder verheiratet. Jedes Mal wenn sie sich dann küssen, denken sie gerne an ihre ersten gemeinsamen Momente zurück.
Als die Schülerinnen die Frage stellten, was die Männer machen würden, wenn ihr Partner sie betrügen würde, meinten die meisten Männer, sie würden mit ihren Partnerinnen reden und – genau, wie bei den befragten Frauen – gemeinsam eine Lösung suchen würden. „Warum?“ oder „Wie konnte es dazu kommen?“, würden auch sie ihre Partnerin fragen. Für die meisten befragten Männer hat die erste große Liebe keine Bedeutung mehr.

Jessica Graz, Lilly Wieseler, Celina Rülke, Celina Sommerhage, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

Die erste Liebe bleibt vielen Menschen im Gedächtnis

Die erste Liebe bleibt vielen Menschen im Gedächtnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Handy geht es auch

Drei Tage ohne Mobiltelefon: Schüler wagen den Selbstversuch

Lippstadt  –   Fast alle Kinder und Jugendliche benutzen heute ein Handy. Etwa 92 Prozent der 12- bis 13-Jährigen nutzen ein Handy, so das Ergebnis der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest.
In der Klasse 8e der Drost-Rose-Realschule nutzen 27 von 29 Schülern ein Handy, davon nutzen 90 Prozent das Handy oft, sieben Prozent benutzen es selten und drei Prozent benutzen es nur zum Fotografieren.
Aufgrund der Zahlen haben wir uns entschieden, einen Selbstversuch zu starten. Wir wollten ausprobieren, wie es für uns ist, drei Tage ohne Handy zu sein. Der Versuch dauerte von Freitag nach der Schule bis Montag nach der Schule. Wir haben unsere Handys unseren Eltern gegeben, damit wir nicht in die Versuchung kamen, sie zu benutzen. Die Erfahrung war gut, manchmal hat man es vermisst, zum Beispiel am Freitagabend beim Fernsehen. Weil das Programm ziemlich langweilig war, hätte man gut mit seinem Handy spielen können. Aber ohne Handy geht es auch. Wir haben den Versuch gut geschafft.

Niklas Pilk, Nico Koors, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Zum Abhängen zum Bahnsteig

Treffpunkte für Jugendliche sind Mangelware

Dedinghausen  –   Wie in den meisten Gemeinden gibt es auch in Dedinghausen keine öffentlichen Plätze, wo sich Jugendliche in ihrer Freizeit einfach spontan treffen könnten. Das hat zur Folge, dass sie sich eigene, sogenannte „wilde Treffpunkte“ suchen.
Davon gibt es mittlerweile viele in Dedinghausen. Die bekanntesten sind der große Spielplatz und der Bahnhof, wo Jugendliche gemeinsam abhängen. Während der Spielplatz von Klein und Groß genutzt wird, wird der Bahnhof besonders an den Wochenenden zum Party-Machen von den Älteren aufgesucht. Am nächsten Tag ist das dann noch von allen Dorfbewohnern zu sehen, denn der umherliegende Müll in Form von leeren Bierflaschen und Fast-Food-Verpackungen fällt jedem sofort auf.
Ein weiterer Treffpunkt ist der Schulhof der Grundschule, wo sich die Jugendlichen oft am Nachmittag oder abends versammeln. Der meist genutzte Ort ist jedoch der Sportplatz, auf dem nicht nur sportliche Aktivitäten stattfinden, sondern der auch zum Zeitvertreib in der Freizeit da ist. In dieser Jahreszeit sind jedoch alle froh, dass es auch den Kolping-Jugend-Raum gibt, der eigentlich, nicht nur wegen der Heizung, am besten als Treffpunkt geeignet wäre. Doch leider steht der Raum nicht allen jederzeit offen, er muss nämlich gemietet werden, weil auch andere Veranstaltungen dort durchgeführt werden, wie zum Beispiel Kommunion- und Firmvorbereitung.
Die Jugendlichen würden sich freuen, wenn sich an der Situation etwas ändern ließe, sodass sie diesen Raum leichter nutzen könnten.

Celina Schmidt, Nina Heidepeik, Michelle Euler, Sonja Sprenger, Klasse 8a, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

Bahnsteig Dedinghausen

Bahnsteig Dedinghausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top-Treffpunkt: Rathausplatz

„Die Jugend heutzutage …“: Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Munira und Justine haben in der Klasse 8e der Drost-Rose-Realschule in Lippstadt eine Umfrage zu diesem Thema gemacht. Sie ergab, dass die Treffpunkte der Jugendlichen z.B. auf dem Rathausplatz (Foto), im Grünen Winkel, vor dem Bernhardbrunnen, bei Mc Donalds oder vor dem Cineplex sind. In der Freizeit gehen die Teenager shoppen, ins Kino oder spielen Fußball, aber die meisten (Jungs) sind nur am Zocken, d.h. sie spielen mit ihren Konsolen. Sich vor hübschen Jungs/Mädchen zu blamieren, im Kino plötzlich zu schreien oder vor den Freunden zu furzen ist für die Jugendlichen besonders peinlich. Aber es gibt auch schöne Erlebnisse, wie z.B. Wasserschlachten im Garten, auf Partys gehen oder gegen berühmte Fußballvereine (Dortmund, Bayern, etc.) gespielt zu haben. Einige Jugendliche haben ein Vorbild, wie z.B. David Beckham, Mario Götze, Marco Reus, Katy Perry oder Adele. Wenn sie mit ihren Freunden draußen sind, gehen sie meistens in einen Dönerladen oder zu Mc Donalds essen. Aber es kommt auch sehr darauf an, wie viel Geld sie mitnehmen. Die Umfrage ergab, dass ihnen dafür zwischen fünf und 20 Euro zur Verfügung stehen. Die Hobbys sind Fußball, Tennis, Skateboarden, Schwimmen, Basketball, Tanzen und Turnen in Vereinen.

Munira Lahdo, Justine Kiss, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

“Fleisch haben wir vermisst”

Selbstversuch: Fünf Tage vegane Ernährung

Lippstadt  –  Ein Leben ohne tierische Produkte? Für viele unvorstellbar. Trotzdem gibt es immer mehr Veganer. Wie es sich wirklich anfühlt, vegan zu essen, testeten die „Zeitung macht Schule“-Reporterinnen Nina (14) und Gina (14).
Viele Menschen entscheiden sich, ein veganes Leben zu führen, denn für sie haben Tiere, genau wie Menschen, ein Recht auf Leben. Wegen der massiven Massentierhaltung in der Landwirtschaft, ist eine artgerechte Haltung von Tieren kaum noch gewährleistet. Täglich sterben etwa 43 000 Kinder an Hunger, während die Nutztiere der Fleisch- und Milchindustrie mit der Getreide- und Sojaernte gefüttert werden.
Veganer haben sich deshalb dagegen entschieden, tierische Produkte zu essen oder zu kaufen. Dazu zählen neben Fleisch auch Eier, Honig und Milchprodukte sowie teilweise auch Leder, Wolle und Seide. In Deutschland verzichten laut der Internetseite veganwelt.de zwischen 250 000 und 400 000 Menschen auf tierische Produkte. Wer vegan leben möchte, sollte sich dies vorab gut überlegen, denn man muss schon sehr auf die Inhaltsstoffe achten, die man zu sich nimmt. Durch den Verzicht auf tierische Produkte kann es zu einem Mangel von Vitamin B12 kommen, was zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen werden sollte.
In einem Selbstversuch testeten die Schülerinnen, wie schwer es ist, vegan zu leben. „Im Supermarkt musste ich lange suchen und genau nachlesen, was in den Produkten enthalten ist“, sagte Nina. So habe der Einkauf relativ lange gedauert. Er sei aber auch ziemlich teuer gewesen, weil einige Produkte speziell für Veganer hergestellt werden, z.B. pflanzlicher Käse.
Für die Schülerinnen war es schwer, die veganen Speisen schmackhaft zuzubereiten. „Vieles hat nach nichts geschmeckt“, so Gina. Bionudeln und die gekaufte Soße seien kein Geschmackserlebnis gewesen, was sie wiederholen würde. Allerdings räumten die beiden ein, dass man mit mehr Erfahrung sicherlich auch preiswert einkaufen könne und die Lebensmittel ansprechend zubereiten könne. „Durch den Verzicht auf Fleischprodukte kann der Einkauf natürlich viel günstiger werden“, erklärten die Schülerinnen.
Nach den fünf veganen Tagen steht für die Achtklässlerinnen fest, dass sie nicht auf alle tierischen Produkte verzichten können. „Am meisten haben wir das Fleisch vermisst“, waren sich beide einig. Sie werden aber in Zukunft verstärkt darauf achten, woher ihr Fleisch stammt. Dafür seien die Bilder über Massentierhaltung zu schockierend gewesen.

Gina Rath, Nina Knittel, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

Äpfel und Mandarinen standen auf dem Speiseplan

Äpfel und Mandarinen standen auf dem Speiseplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fußball aus einer anderen Sicht sehen

Drost-Rose-Realschule bildet Schiedsrichter aus

Lippstadt –  Weil Fußball immer brutaler wird, kann man sich ein Spiel ohne Schiedsrichter nicht mehr vorstellen. Im Februar dieses Jahres bildete daher die Drost-Rose-Realschule, zwölf Schüler der siebten bis zehnten Klassen, zum Schiedsrichter aus.
Damit Schiedsrichter ein Spiel gut leiten können, müssen sie alle Regeln gut beherrschen. Unter der Leitung von Marius Lehmann lernten sie zunächst den Ablauf eines Spiels kennen. Weitere Bestandteile der Schulung waren außerdem die Abseitsregel, die im Spiel zu einigen Fehlentscheidungen führen kann sowie der richtige Umgang mit Fouls und Freistößen. Nach vier Wochen intensiver Vorbereitung haben sie die Prüfung zum Schiedsrichter erfolgreich abgeschlossen.
Der Schiedsrichterverband braucht dringend Verstärkung. Falls Mädchen oder Jungen ab 13 Jahren Interesse an der Ausbildung zum Schiedsrichter haben sollten, können sie sich bei Bernd Kirchhoff unter Telefon (01 60) 2 12 53 09 melden. Jeder Schiedsrichter fördert nicht nur den Schiedsrichterverband, sondern auch den Fußball.

Davin Tornero, Sascha Wöstheinrich, Lukas Kißio, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleidung oder Konsole?

Umfrage: Das steht auf den Wunschzetteln

Lippstadt  –   Das Weihnachtsfest rückt immer näher und die Schülerinnen und Schüler der Drost-Rose-Realschule schreiben schon eifrig ihre Wunschzettel. Doch was wünschen sie sich eigentlich? Ein neues Smartphone oder doch lieber Lego? Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Sarah Schäfer, Nina Hebbeler und Alina Henneboel befragten 250 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben der Drost-Rose-Realschule in Lippstadt nach ihren Weihnachtswünschen.
Auf Platz eins der beliebtesten Weihnachtsgeschenke kommt mit 22 Prozent ein neues Smartphone. Auch eine neue Spielkonsole sollte bei 16 Prozent der Befragten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Doch nicht nur Elektrogeräte sind bei den Jugendlichen beliebt. So würden sich neun Prozent freuen, wenn sie ein neues Buch bekämen. Besonders für Mädchen steht der Wunsch nach neuer Kleidung hoch im Kurs. Viele von ihnen gehen schon in der Adventszeit los, um sich einen neuen Pullover, Schal oder eine Jacke auszusuchen.
Nicht nur materielle Geschenke liegen den Schülern am Herzen. Etwa zehn Prozent der Schülerinnen wünschen sich, dass Weihnachten ein friedliches Fest wird, sowohl in ihrer Familie als auch in Kriegsgebieten wie Syrien.

Sarah Schäfer, Alina Henneboel, Nina Hebbeler, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Von Angesicht zu Angesicht reden

Klare Regeln mit neuer Schul-Handyordnung

Lippstadt  –  Nach den Herbstferien wurde an der Drost-Rose-Realschule eine neue Handyordnung eingeführt. Sie enthält verschärfte Bedingungen, um den Umgang mit Handys auf dem Schulgelände besser zu regeln und Missbrauch zu verringern.
Fast alle Schulen in Lippstadt beschäftigten sich in der letzten Zeit mit demselben Thema: der Einführung einer neuen Handyordnung. Anlass dafür ist der immer häufiger festgestellte Missbrauch und die abnehmende Kommunikationsbereitschaft unter Schülern in Pausen – aufgrund der Allgegenwärtigkeit der Handys.
Die Lehrer stellten fest, dass sich die Schüler in den Pausen nur mit dem Handy beschäftigen. Sie stehen voreinander, spielen, hören Musik oder schreiben SMS. Oft klingelten Handys im Unterricht oder die Blicke hingen am Display, um SMS oder Whatsapp abzurufen. Die Aufmerksamkeit für Unterrichtsinhalte ging gegen Null. Deswegen beschlossen die Lehrer in einer Konferenz, die Handyordnung zu verändern. Eine Arbeitsgruppe entwickelte einen Vorschlag, der allen Gremien der Schule vorgestellt wurde. Ein Gespräch zwischen der Arbeitsgruppe und Schülervertretern ergab die endgültige Fassung.
Die Schüler haben seit Aushändigung und Unterzeichnung des Vertrages die Möglichkeit, sich in ihrer Mittagspause in einem festgelegten Raum mit ihren Handys zu beschäftigen. Ansonsten muss das Handy ausgeschaltet und nicht sichtbar sein. Die Schüler haben vor allem die Persönlichkeitsrechte von Mitschülern und Lehrern zu achten, das heißt das Recht am eigenen Bild und der Schutz vor beleidigenden und diffamierenden Bildern. Verstoßen Schüler gegen diese Regelung bzw. lassen sich mit ihren Handys außerhalb der großen Pause blicken, wird es bis zum Unterrichtsende konfisziert.
Die Lehrer und Eltern erhoffen sich so, dass die Schüler mehr miteinander reden und nicht nur über die Handys kommunizieren.

Diana, Laura, Michelle, Neziya, Klasse 8b, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Die Zeit für Hobbys fehlt

Nachgefragt: Wie kommen Schüler mit Ganztagsunterricht zurecht?

Lippstadt  –   Die Drost-Rose-Realschule ist seit fünf Jahren eine der Ganztags-Schulen im Kreis Soest. Schüler der 8b interessierte die Frage, wie Mitschüler mit dem langen Schultag zurechtkommen. Deshalb führten sie eine Umfrage in der Schule durch.
Befragt wurden ca. 150 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun. Sie äußerten sich zur Anstrengung durch die umfangreichere Stundenzahl, zum Lärm während des Unterrichts durch unterschiedliche Mittagspausen, zur Situation in der Mensa und zur Organisation ihrer Freizeit in Vereinen, Orchestern und die Zeit für Freunde. Zudem sollten Vorschläge gemacht werden, um die Situation an der Schule zu verbessern.
Das Ergebnis zeigte uns, wenn die Schüler zwischen Ganztag oder Sechsstundentag mit Hausaufgaben wählen dürften, hätten die meisten sich für den Ganztag entschieden, obwohl viele nach neun Stunden physische Beschwerden haben, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Übelkeit. Dies liegt wahrscheinlich unter anderem an der zunehmenden Lautstärke am Ende des Schultages, an den nicht besonders bequemen Stühlen, auf denen sie oft neun Schulstunden sitzen müssen und an fehlenden Rückzugsmöglichkeiten während des langen Schultages.
Viele sind erschöpft und können sich zum Schluss nicht mehr konzentrieren, obwohl es wichtig ist, weil in den letzten Stunden des Schultages auch Hauptfächer unterrichtet und Klassenarbeiten geschrieben werden. Dann können schon Kleinigkeiten vom Unterrichtsgeschehen ablenken. Zeit für Freunde und Hobbys haben die meisten Schüler kaum noch. Zumal nicht alle Aufgaben in der Schule erledigt werden können, zum Beispiel das Vokabel- oder Regellernen oder die individuelle Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests. Daher überraschte uns das Ergebnis sehr.
Viele Mitschüler üben Kritik am Ablauf des Ganztages und doch würden sie ihn nicht gegen die frühere Halbtagsregelung eintauschen. Sie wünschen sich allerdings mehr Rückzugsmöglichkeiten, Räume, in denen man entspannen, lesen oder Musik hören kann, um sich vor dem Lärm und der allgemeinen Unruhe etwas zu schützen und die Konzentrationsfähigkeit zurückzugewinnen. Zudem möchten sie, dass das Angebot an AGs erweitert wird, und zwar mehr orientiert an den Hobbys der Schüler, denen sie sonst gar nicht mehr nachgehen können.

Celina, Eileen, Isabell, Jana, Lina, Veronika, Klasse 8b, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Helfen macht viel Spaß“

Schüler unterstützten Lippstädter Tafel

Lippstadt –  Begeistert gingen Lena Mähling (14), Sarah Thiel (13) und Annika Alberti (13), Schülerinnen der Drost-Rose-Realschule, zur Lippstädter Tafel, um dort ein Tagespraktikum zu absolvieren. Da dort an Dienstagen am meisten los ist, absolvierten die Achtklässlerinnen an diesem Tag ein Praktikum, um dort für „Zeitung macht Schule“ zu recherchieren und viele Informationen zu sammeln.
Ehrenamtliche Helfer gründeten 1999 die Lippstädter Tafel. Seitdem können Bedürftige dort für zehn Prozent des Normalpreises Lebensmittel erwerben. Die Tafel hat montags von 9.30 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 13 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr für die etwa 120 Menschen, die dort einkaufen möchten, geöffnet. Jeder, der dort einkaufen möchte, muss einen Arbeitslosenschein oder einen Ausweis vorzeigen.
Unterstützt werden können die Tafeln durch Spenden von Lebensmitteln, Kleidung, Spielzeuge und Schulbedarf. Die Spenden können auch direkt bei der Tafel abgegeben werden. Die Einrichtung befindet sich in der Böckenförderstr. 6 in Lippstadt.
An dem Tag, den die Schülerinnen in der Tafel verbringen durften, gefiel ihnen am besten, dass sie mithelfen durften. So konnten sie beispielsweise Brötchen sortieren und in Tüten zu jeweils 25 Stück packen. Außerdem machte ihnen Freude, dass sie Kaffee und Kuchen an die Bedürftigen verkaufen durften. „Es machte sehr viel Spaß, Menschen, die nicht so viel haben, zu helfen“, sagten die Schülerinnen der Klasse 8d.

Annika Alberti, Sarah Thiel, Lena Mähling, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiere sind keine Wegwerfartikel

Schüler raten: Katze, Hund und Co. sollten nicht als Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen

Kreis Soest  –  Weihnachten steht vor der Tür – auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht der Wunsch nach einem Hund, einer Katze, einem Hamster oder einem Hasen ganz oben. Aber oft verliert das niedliche Tier schon nach wenigen Wochen seinen Reiz und das Kind merkt, wie anstrengend doch die Pflege und die Betreuung von Tieren ist. Nicht selten finden sich diese Wunschtiere vor der Tür des Lippstädter Tierheims wieder.
Zu Beginn des Jahres 2013 befanden sich im Tierheim 129 Katzen, obwohl nur für 80 bis 90 Katzen Platz ist. Das bedeutet für die Tierpfleger, dass sie aus Mitgefühl Tiere mit nach Hause nehmen und dort pflegen. Man sollte sich vor dem Kauf eines Tieres gründlich überlegen, welches Tier kindgerecht ist und wie es gehalten wird. Bevor man sich ein teueres Zuchttier kauft, kann man sich im Tierheim hilfreiche Tipps holen und dort ein Tier aus seiner Not befreien.
Das Tierheim bietet auch die Möglichkeit, einen Hund Gassi zu führen (ab 16 Jahren oder in Begleitung eines Erwachsenen). Man kann sich auch sozial für die Tiere engagieren. Deshalb machen wir allen Kindern, die sich sehnlichst ein Tier wünschen, den Vorschlag, eine Patenschaft für eine Katze oder einen Hund zu übernehmen.
Statt ein Tier unter den Tannenbaum zu legen, kann man durch Futterspenden, Zubehör für Hund und Katze und auch durch Geldspenden viel für die Tiere tun, raten die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Julia, Angelika, Jennifer, Shkelzona und Devinder allen, die sich ein Tier zu Weihnachten wünschen.

Julia Eisenmann, Angelika Heins, Jennifer Weißheim, Shkelzona Sinanaj, Devinder Singh, Klasse 8a, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spiel und Spaß in der Schule

Lippstadt  –  Seit Neuestem gibt es im Nachmittagsbereich an der Drost-Rose-Realschule Lippstadt eine weitere Arbeitsgemeinschaft für die Schüler der Klassen sechs bis acht. In dieser können die Schüler traditionelle Karten- oder Brettspiele kennenlernen und gemeinsam spielen.
Anlass, diese AG anzubieten, war, Jugendlichen die traditionelle Spielweise der gängigen Gesellschaftsspiele nahezubringen und sie dafür zu begeistern. Viele Schüler kennen fast nur noch das Spiel am Computer oder der Spielkonsole. Häufig spielen sie alleine gegen einen virtuellen Gegner.
Bei traditionellen Spielen wie „Dame“, „Halma“, „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Skat“ wird das Gruppenerlebnis gefördert. Man sitzt bei einem Spiel beieinander, erlebt die Aktionen und Reaktionen der Mitspieler hautnah mit. Bei Gemeinschaftsspielen wird das Wir-Gefühl gefördert. Ein weiterer positiver Effekt ist die Zusammensetzung der Gruppe. Schüler der Klassenstufen spielen miteinander, was zu einem besseren Kennenlernen und zu einem besseren Verständnis unter den Schülern führen kann. „Total geil, diese neue AG“, berichtete ein Schüler. „Sie hat dazu geführt, dass wir direkt miteinander spielen, nicht als Einzelkämpfer vor dem PC oder allenfalls vernetzt.“

Amin, Daniel, Eddy, Markus, Klasse 8b, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Von Kindern gemacht

Kleidungsproduktion in Bangladesch

Lippstadt –  Wussten Sie, dass in bekannten Geschäften, auch in Lippstadt, Kleidung verkauft wird, die unter anderem in Bangladesch durch Kinderarbeit produziert wurde? 7,4 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren arbeiten laut der Hilfsorganisation World Vision in Bangladesch. Viele von ihnen seien in einer der zahlreichen Textilfabriken angestellt.
Die Arbeitsbedingungen in den Fabriken seien größtenteils menschenunwürdig. In zwölf Stunden Schichten, ohne Pausen, müssten Kinder schwere Arbeiten ausführen und mit gefährlichen Chemikalien hantieren. Schutzkleidunggebe es nicht. Aufseher würden die Kinder schlagen oder beschimpfen, es komme zu sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen. Eltern würden ihre Kinder wegen großer Armut, wegen eines geringen Familieneinkommens und wegen des Mangels an Bildung in einer der rund 4500 Fabriken arbeiten lassen. Sie müssten dort Geld verdienen, mit dem sie sich und ihre Familie gerade so über Wasser halten können.
Der größte Teil der Kinder könne die Schule nicht besuchen. Ihnen sei es kaum möglich, ihre persönliche Situation durch eine gute Ausbildung zu verbessern.
Eine Möglichkeit, Kindern in Bangladesch zu helfen ist, Pate zu werden und so die Familien und die Gemeinden zu unterstützen. Eine andere Möglichkeit zu helfen wäre, keine von Kindern produzierte Ware zu kaufen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz „IVN zertifiziert Naturtextil best“ fordert ökologische und soziale Herstellungskriterien. Hersteller der Textilien müssen nachweisen, dass ihre Produkte nicht aus Zwangs- oder Kinderarbeit kommen. Zudem wird garantiert, dass die Arbeitsbedingungen für die restlichen Arbeiter menschenwürdig sind und die Richtlinien zur Arbeitszeit eingehalten werden.

Anika Schlegel, Helen Winter, Miriam Tadaewsky, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

Unterwegs auf vier Rädern

Test: Im Rollstuhl durchs Einkaufszentrum

Lippstadt  –  Um zu erfahren, was es bedeutet als Rollstuhlfahrer einkaufen zu gehen, testeten die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Lisa Bracht (14), Sophie Krukenbaum (13) und Merle Schmelter (13) jetzt, wie behindertengerecht ein Lippstädter Einkaufszentrum ist. Vorab stellten sich die drei Realschülerinnen vor allem die Fragen, wie es sich wohl anfühlt, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, wie Passanten auf Rollstuhlfahrer reagieren und ob sie alle Geschäfte erreichen können.
Zunächst mussten die Schülerinnen sich an die unterschiedlichen Reaktionen ihrer Mitmenschen gewöhnen, sie stellten aber schnell fest, dass sie überall freundlich und zuvorkommend behandelt wurden. „Mir war nur etwas unwohl dabei, weil ich mich von allen Seiten her beobachtet fühlte“, berichtete Merle Schmelter im Anschluss an das Experiment.
Innerhalb des neuen Südertorzentrums konnten sich die Schülerinnen gut bewegen. Sie hatten keinerlei Probleme in die verschiedenen Läden zu kommen. Auch die Gänge erwiesen sich als breit genug, um mit einem Rollstuhl befahren zu werden. Der Hausmeister erklärte den Schülerinnen, dass viele Leute, die im Rollstuhl sitzen, daher gerne dort einkaufen würden und sich noch niemand beschwert hätte.
In dem Supermarkt Lidl gibt es eine extra breite Kasse, die Rollstuhlfahrer problemlos passieren können. Als Merle Schmelter, die im Rollstuhl saß, an eines der oberen Regale nicht heran kam, halfen ihr im Lidl und im Mediamarkt vier von sieben Menschen. Vor allem in Mediamarkt war es unmöglich, alleine an die höheren Regale heranzukommen. „Das Personal war aber sehr zuvorkommend und half gerne,“ berichteten die Mädchen.
Auch die Aufzüge nahmen die Schülerinnen unter die Lupe und sie bemerkten, dass diese groß und daher leicht zu befahren sind. Als problematisch erwiesen sich die rollstuhlgerechten Toiletten im Südertorcenter. Hier sei es für die Mädchen unmöglich gewesen, die Tür alleine zu öffnen, da sich diese als zu schwer erwiesen habe.
Die Mädchen berichteten zum Schluss: „Wir hätten nicht gedacht, dass es so ein anstrengender Tag wird.“ Merle Schmelter erzählte, sie hätte am Schluss ganz schöne Armkrämpfe gehabt, da es eine sehr mühsame Arbeit gewesen sei, sich alleine mit dem Rollstuhl fortzubewegen. „Der Selbstversuch war eine wichtige Erfahrung,“ erzählte Sophie Krukenbaum im Anschluss an das Experiment. „Durch ihn wurde uns deutlich, wie viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, für Rollstuhlfahrer eine Hürde darstellen.“

Lisa Bracht, Sophie Krukenbaum, Merle Schmelter, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Diebstahl und Körperverletzung

Langeweile, Gruppenzwang oder das Verbotene sind oftmals Gründe für Jugendkriminalität

Lippstadt  –  Im Rahmen des sozialwissenschaftlichen Unterrichts beschäftigten sich die Schüler der Klasse 8 der Drost-Rose-Realschule in Lippstadt mit Formen, Ursachen und Folgen der Jugendkriminalität. Dazu besuchte sie zur Unterstützung der Experte Hubertus Hagemeier, Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe, im Unterricht.
Er erklärte den Schülern ausführlich, welche Delikt-arten bei Jugendlichen besonders häufig vorkommen. Es stellte sich heraus, dass Mädchen vermehrt Ladendiebstähle begehen, während Jungen eher durch das Tunen ihrer Mofas und Körperverletzungen, häufig unter Alkoholeinfluss, auffällig werden. Wenn man die Jugendlichen nach den Gründen befragt, antworten sie oft, dass Langeweile, Gruppenzwang, der Kick, etwas Verbotenes zu tun, oder familiäre Probleme der Antrieb für ihre Straftaten sind.
Die Schüler wurden weiterhin über die möglichen Folgen einer Straftat durch das Jugendgerichtsgesetz informiert. Dabei stellte sich heraus, dass bei Jugendlichen die Strafen vor allem dazu dienen sollen, den Jugendlichen ihr Fehlverhalten bewusst zu machen und sie vor weiteren Straftaten zu bewahren. Die Schüler erfuhren, dass Prozesse vor dem Jugendgericht deshalb unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollzogen werden.
Die Schüler interessierten sich besonders für die Aufgabe des Jugendgerichtshelfers. Hagemeier erklärte den Schülern, dass Jugendliche zur Beratung zu ihm kommen und er ihnen Hilfestellungen gibt. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, steht er den Jugendlichen als eine Art Anwalt zur Seite. Er erläutert vor Gericht die Lebensumstände des Jugendlichen, die möglichen Hintergründe, die zur Straftat führten und die Chancen des Jugendlichen, nicht noch einmal straffällig zu werden.
Die Schüler waren sich nach der Unterrichtstunde einig, dass es gut ist, zu bestimmten Themen Erfahrungsberichte aus berufenem Munde zu hören.

Darius, Jannik, Maurice, Riccardo, Klasse 8b, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Mode: Schick in Strick oder lässig in Leggings?

Die Weihnachtszeit klopft an die Tür und es stellt sich die Frage: Was zieht Frau in diesem Jahr an Weihnachten an? Hose oder Kleid? Den alten Strickpullover von Oma oder doch lieber das Designerkleid? In einer Umfrage haben die „Zeitung macht Schule“- Nachwuchsjournalistinnen Yvonne Rickert, Ronja Junker, Lara Schumacher und Anja Heitmann gefragt, was die Lippstädterinnen in diesem Jahr an Weihnachten tragen möchten. Besonders beliebt sind elegante Kleidung wie Kleider, Blusen oder Röcke. Ein besonderer Modetrend sind auch in diesem Jahr Strickkleider oder Strickpullover, getreu dem Motto „Schick in Strick.“ Für einige der Befragten sollte die Kleidung an Weihnachten auch gemütlich und praktisch sein. Sie tragen deshalb an den Weihnachtsfeiertagen eine Jeanshose, die sie mit einem schicken Oberteil kombinieren. Farblich angesagt sind eher dezente Töne, wie schwarz oder beige. Aber auch Rottöne werden von vielen Frauen getragen, weil sie farblich zur klassischen Weihnachtsdekoration passen. Wer am Weihnachtsabend strahlen möchte, kann dies durch Glitzerstoffe erreichen. Gold- und Silberschmuck können besondere Akzente setzen. Auch bei den Accessoires dürfen dieses Jahr der Schal mit dem Sternenmuster und die Fliege für die Frau nicht fehlen. Beides findet man in vielen Lippstädter Geschäften. Ein absolutes No-Go sind Jogginghosen oder Schlabbershirts aber auch Schlaghosen, Jumpsuits und weiße Leggings zu dunklen Outfits. „Weihnachten ist ein besonderes Fest, zu dem man sich auch entsprechend kleiden kann“, sagte eine Frau.  n  Foto: Cegelski

Lara Schumacher, Anja Heitmann, Ronja Junker, Yvonne Rickert, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Brav die Winterreifen aufziehen…

Schneefälle bedecken die zunächst feuchten Straßen mit einer spiegelglatten Eisschicht, welche die Autos zum Schleudern bringt. Viele Glatteis-Unfälle können vermieden werden, wie zum Beispiel durch rechtzeitiges Wechseln von Sommerreifen auf Winterreifen (Oktober bis März), denn bei sieben Grad Celsius hat ein Sommerreifen weniger Haftung als ein Winterreifen. Man sollte also immer brav die Winterreifen aufziehen, bevor es zum Unfall kommt. Außerdem wird die eigene Autoversicherung bei solch einem grob fahrlässigen Verhalten nicht zahlen und es kommt da noch ein Bußgeld von ca. 85 bis 150 Euro hinzu. Wer also sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen möchte, sollte lieber, wie schon gesagt, seine Winterreifen aufziehen. Schließlich wird Weihnachten ja schon teuer genug. Streusalz hilft bekanntlich bei Glatteisproblemen, aber wie viel Streusalz verwendet eine Stadt so in einem Jahr? Eine durchschnittliche Stadt kauft für drei Jahre Streusalz (ca. 900 Tonnen) und geht damit sparsam um.

Bjarke Raap, Cavit Ünal, Klasse 8c, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Mehr Tiere als Vermittlungen

Bello und Co. landen oft aus Zeitmangel im Tierheim

Lippstadt  –  „Es gibt mehr Tiere im Tierheim als Vermittlungen“, berichtete die Leiterin des Lippstädter Tierheims bei dem Besuch der beiden „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalistinnen Marleen und Sina Marie. Pro Woche würden durchschnittlich bis zu zehn Tieren im Lippstädter Tierheim abgegeben. Oft würden Tiere wegen zu wenig Geld, zu wenig Zeit oder wegen eines Tierverbots im Mietvertrag abgegeben. Deswegen sollte jeder, der sich ein Tier anschaffen möchte, gut überlegen, ob er überhaupt die Verantwortung für ein Tier tragen kann.
Häufig würden Hunde und Kleintiere, wie zum Beispiel Hasen, vermittelt. Problematisch sei aber die Vermittlung von Katzen, erklärte die Leiterin des Lippstädter Tierheims. So gebe es mittlerweile über 150 Katzen im Tierheim, die auf einen neuen Besitzer warten. Das Futter für die Tiere werde hauptsächlich gespendet. Ohne die Spenden könnten die Katzen nicht ernährt werden.
Den Beruf machen die Tierpfleger, um den Tieren zu helfen und weil es ihnen Spaß mache, Tiere zu pflegen. Das Schlimmste für die Tierpfleger sei, wenn die Tiere krank abgegeben werden oder im Tierheim sterben. Außerdem sei es bedauerlich, dass viele Katzenbesitzer das Gesetz der Kastrierung von Katzen nicht einhalten würden.

Infokasten: Ein Hund – ja oder nein?

„Ich wünsche mir einen Hund“ – diesem Weihnachtswunsch äußern auch in diesem Jahr wieder viele Kinder. Dabei sollte man sich aber vorab gut überlegen, ob man für einen Hund gut sorgen kann. Zunächst sollte bedacht werden, dass ein Hund viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt. Bei einer Befragung vor dem Lipperoder Elli-Markt kam heraus, dass die Lipperoder für ihr Tier im Schnitt 36 Euro monatlich ausgeben, darin enthalten sind die Tierarzt- und Futterkosten. Hinzu kommen noch die Kosten für die Hundesteuern.
Auch die Wahl der Hunderasse sollte wohl durchdacht sein. Die beliebtesten Rassen der Lipperoder sind Labrador, Golden-Retriver und Dackel. Hundebesitzer müssen täglich mit ihrem Hund Gassi gehen und verbringen so viel Zeit an der frischen Luft. Zudem kann ein Hund zum besten Freund des Menschen werden und man ist nie einsam.
Nicht alle Menschen können sich einen Hund anschaffen, obwohl sie es gerne würden. Diese können sich beim örtlichen Tierheim melden und dort mit einem der nicht vermittelten Hunden spazieren gehen.

Marleen Seiger, Sina Marie Sommer, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Runter vom Sofa

Viele Kinder und Jugendliche haben kein sportliches Hobby

Lippstadt  –  Viele Kinder in Lippstadt und der Umgebung haben kein sportliches Hobby. 25 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sind übergewichtig, dies besagt die KiGGS-Studie (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2006. Außerdem sitzen immer mehr Jugendliche vor dem PC, Handy oder ihrer Spielkonsole. Die meisten übergewichtigen Kinder sind, laut KiGGS, zwischen elf und 13 Jahre alt. Das sind ca. 11,9 Prozent der deutschen Jugendlichen.
Um das zu ändern, könnte man mehr Kinder und Jugendliche animieren, Sport zu treiben. Man könnte zum Beispiel in einen Fußballverein gehen, wo man sehr viel im Team arbeitet und spielt. Außerdem muss man zweimal in der Woche zum Training und einmal zum Spiel.
Auch ein Tennisverein wäre eine Variante, dort ist man viel auf sich alleine gestellt. Es gibt aber auch Doppel-Spiele, deren Punkte in eine Team-Wertung fließen. Aber das sind nur Beispiele, es gibt noch ganz viele andere Sportaktivitäten in der Umgebung. Für Leute, die an Breitensport interessiert sind, gibt es zum Beispiel noch den „SV Aktiv“ in Bad Westernkotten. Dort übt man verschiedene Leichtathletik-Sportarten, wie zum Beispiel Werfen, Springen und Laufen aus.

Lukas Traufetter, Henning Matriciani, Moritz Schwietzer, Niklas Reeker, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Beleidigt und bedroht

Was ist Cybermobbing?

Lippstadt  –  Cyber-Mobbing ist eine krasse Art vom Mobbing, bei dem man beleidigt, bedroht, etc. wird. Es kann so weit kommen, dass die Person psychisch fertiggemacht wird. Ein Beispiel ist Amanda Todd: Sie lebte in Kanada mit ihren Eltern in einem Haus. Sie war 16 Jahre alt und andere Jungs wollten Nacktbilder von ihr haben. Letztendlich schickte sie den Jungen welche. Als sie psychisch fertig war, erhängte sie sich. Cyber-Mobbing-Opfer werden in sozialen Netzwerken beleidigt, bedroht und Fotos werden mit schlimmen Kommentaren versehen. Am besten sollte man sich, wenn man gemobbt wird, mit Eltern, Freunden, Lehrern oder Familie zusammensetzen und reden, denn die können einem helfen. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, kann man sich im Internet schützen, zum Beispiel die Privatsphäre richtig einstellen und nur die Leute als Kontakt annehmen, die man persönlich kennt und schon mal im echten Leben gesehen hat.

Marie Gundelach, Elain Oswald, Sanja Djurdjevic, Patrick Theis, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

Haustiere sind eine verantwortungsvolle Aufgabe

Wie sich Schüler um Hamster, Kaninchen und Co. kümmern

Lippstadt – Die meisten Jugendlichen in unserem Alter besitzen ein Haustier ihrer Wahl. Allein schon in unserer Klasse hat die Hälfte der Jugendlichen ein Haustier. Nicole Martens besitzt ein Kaninchen, sie putzt den Käfig alle zwei Wochen, erneuert das Streu, füllt frisches Wasser ein und legt frisches Heu hinzu. Außerdem füttert sie ihr Tier mit Trockenfutter, Gemüse, Ästen und Löwenzahn. Sie lässt ihr Kaninchen jeden Tag frei herumlaufen. Gekauft hat sie ihr Tier im Tiermarkt. Die Lebensdauer eines Kaninchens beträgt zehn bis zwölf Jahre. Die Feinde aller Nager sind Raubvögel und Katzen. Nele Schnitker besitzt zwei Meerschweinchen, sie macht den Käfig jede Woche sauber, erneuert das Streu, füllt auch Wasser in die Trinkflasche und legt frisches Heu hinzu. Sie füttert ihre Meerschweinchen jeden Tag mit Trockenfutter, Gemüse, Ästen und Löwenzahn. Sie setzt ihre Tiere fast jeden zweiten Tag auf die Wiese (außer im Winter). Gekauft hat sie ihr Tier im Zoohandel. Auch Meerschweinchen leben zehn bis zwölf Jahre. Julia Hooge besitzt einen Zwerghamster, sie macht den Käfig jede Woche sauber, erneuert das Streu und füllt Wasser in die Flasche. Zu Essen bekommt das Tier Trockenfutter und Gemüse. Sie nimmt ihn jeden zweiten bis dritten Tag auf die Hand. Gekauft wurde das Tier ebenfalls im Zoohandel. Hamster leben zwei bis drei Jahre lang.  Bei Kaninchen und Meerschweinchen müssen die Krallen geschnitten werden. Bei Langhaarmeerschweinchen müssen die Haare geschnitten werden. Melanie Laumeier hat einen Weimaraner-Schäferhund-Mix, sie bürstet ihren Hund einmal in der Woche. Gefüttert wird ihr Hund zweimal am Tag mit Trockenfutter. Sie spielt mit ihrem Hund jeden zweiten Tag im Garten. Sie hat ihren Hund von einem Freund des Vaters. Ihr Hund lebt zehn bis 15 Jahre, hat allerdings Probleme mit der Hüfte.

Nicole Martens, Nele Schnitker, Julia Hooge und Melanie Laumeier, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

 

 

 

 

 

Apps unter der Lupe

Schüler stellen beliebteste Handy-Anwendungen vor

Lippstadt – Die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten  Erik, Frederik, Max und Maxim haben die fünf beliebtesten kostenlosen Apps für das Smartphone genauer unter die Lupe genommen.
Whats App: Die App verbindet alle Menschen auf der Welt miteinander. Es ist ein Messenger für dein Smartphone.
Facebook: Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt. Fast jeder hat heute einen Facebook-Account. Die App funktioniert aber nur mit einem Internetzugang.
Mein sprechender Tom: Die App “Mein sprechender Tom ” ist sehr unterhaltend. Man kann dem sprechenden Kater sogar einen eigenen Namen geben und mit ihm spielen .
Candy Crush Saga: Die App „Candy Crush Saga“ ist eine Unterhaltungs-App, mit der man Süßigkeiten platzen lassen kann. Diese App ist, so die „Zeitung macht Schule“-Nachwuchsjournalisten, für jeden Süßigkeitenliebhaber zu empfehlen.
Skype: In der App „Skype“ kann man mit anderen Menschen Videochatten, telefonieren und in einem Chat schreiben.

Erik Aghajanyan , Frederik Frichert , Max Propst , Maxim Richter, Klasse 8a, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Macht Spielen krank?

Immer mehr Jugendliche erkranken an Spielsucht

LippstadtIm Jahr 2013 ist die Zahl der spielsüchtigen Jugendlichen angestiegen. Zwischen ein und zwei  Prozent  der 12- bis 18-jährigen sind bereits spielsüchtig, so die Zahlen des Bezirkskrankenhaus Augsburg.  Drei bis vier Prozent sind gefährdet. 80 bis 90 Prozent  der Betroffenen sind männlich. Spielsucht ist eine große Problematik. Die Leistungen im Beruf oder in der Schule leiden, da es zu Schlaf- und zu Konzentrationsstörungen kommen kann. Weiterhin ändert sich das Freizeitverhalten der Jugendlichen: Statt sich mit Freunden zu treffen oder Sport zu treiben, sitzen die Betroffenen stundenlang vor dem Computer oder der Spielkonsole. Aber auch Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren, die noch nicht als süchtig bezeichnet werden, verbringen  immer mehr Zeit vor der Konsole. Deshalb befragten, zwei Schülerinnen der Drost-Rose-Realschule, Laura E. und Lea B., in einer Umfrage 60 Jugendliche zum Thema Spielsucht. Dabei kam heraus, dass 81,6 Prozent  der Befragten täglich ein bis drei Stunden vor der Konsole verbringen. 13,4 Prozent  der Jugendlichen benutzen sie drei bis sechs Stunden täglich. Fünf Prozent  der Jugendlichen sitzen weniger als eine Stunde täglich vor der Konsole.

Laura Erdmann, Lea Bohne, Klasse 8d, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

 

Fifa auf dem ersten Platz

Umfrage: Die beliebtesten Konsolenspiele

Heutzutage haben fast alle Jugendlichen eine Spielekonsole. Besonders im Trend sind die Xbox 360 und die Playstation 3. Die meisten Konsolenliebhaber warten jetzt gespannt auf die nächste Konsolengeneration:  die  Xbox one und die Playstation 4. Die “Zeitung macht Schule”- Nachwuchsjournalisten Fynn, Marco und Niklas interessierten sich dafür, welche Spiele am beliebtesten sind. Bei einer kleinen Umfrage auf dem Schulhof der Lippstädter Drost-Rose-Realschule kamen sie zu folgendem Ergebnis:

1. Fifa

2. GTA V

3. Need for Speed

4. Call of Duty

5. Battlefield

Fynn Höwing, Marco Bolte, Niklas Jurisic, Klasse 8e, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt  

 

Der Weltfußballer

Über Christiano Ronaldo

Er ist einer der besten Fußballer der letzten Jahre, Christiano Ronaldo (28) von Real Madrid. Doch was ist sein Erfolgsgeheimnis? Diese Frage stellten sich die „Zeitung macht Schule“- Nachwuchsjournalisten  Luke Neitzner,  Niklas Plinge  und Justin Glock. Cristiano Ronaldo wurde am 5. Februar 1985 in Portugal geboren und ist bereits zweimal Weltfußballer des Jahres geworden.  Auch in diesem Jahr steht Ronaldo wieder auf der Liste zur Wahl des Weltfußballers. Von seinem Verein wird er bei der Wahl unterstützt.  Ronaldo ist der bestbezahlte Spieler der Welt und verdient pro Minute  rund  fünf Euro. Christiano Ronaldo wurde dreimal englischer Meister und einmal spanischer Meister. Er wechselte im Juli 2009 für 94 Millionen Euro zu Real Madrid. Er fällt besonders wegen seiner perfekten  Freistöße, seiner außergewöhnlichen Technik und seiner Torgefährlichkeit auf.  Zudem hat er eine fabelhafte Ballkontrolle und kann trickreich mit dem Ball umgehen. Der Portugiese hat fast alles gewonnen nur ein Titel mit der Nationalmannschaft fehlt noch.

Justin Glock, Niklas Plinge, Luke Neitzner, Klasse 8d,  Drost-Rose-Realschule, Lippstadt

 

Mehrere Stunden am Tag zocken…

Eine Umfrage zu Videospielen

Die “Zeitung macht Schule”-Nachwuchsjournalisten Camil und Alexander haben Jungen und Mädchen in unserem Alter (13 bis 15 Jahre) befragt, ob sie Videospiele spielen und wie lange sie spielen. Dabei ist herausgekommen, dass mehr Jungen als Mädchen Videospiele spielen.

Worauf spielt ihr lieber?  Zehn Leute spielen lieber auf der Konsole. Neun Leute spielen lieber auf dem Computer. Einer spielt lieber auf anderen Geräten.

Dann haben wir haben die Frage gestellt: Wie lange spielt ihr am Tag?  Acht Leute spielen mehrere Stunden am Tag. Sechs Leute spielen zwei Stunden am Tag. Sechs Leute spielen eine Stunde am Tag.

Wir haben die Frage gestellt: Wie viel Geld gebt ihr für Videospiele aus? Acht Leute geben 40 bis 70 Euro aus. Sechs Leute geben 20 bis 40 Euro aus. Sechs Leute geben 10 bis 20 Euro aus.

Danach haben wir die gefragt: Wo kauft ihr eure Spiele? Dreizehn Leute kaufen sich Spiele im Laden. Sechs Leute kaufen sich Spiele im Internet. Einer kauft sich Spiele woanders.

Zum Schluss haben wir die Frage gestellt: Was ist euer Lieblingsspiel? “Call of Duty Ghosts” wurde am meisten gewählt. “Fifa 14” wurde am zweitmeisten gewählt.  “GTA V” wurde am drittmeisten gewählt. Wir haben festgestellt, dass immer mehr Schüler Videospiele spielen und immer größere Summen dafür ausgeben. Die meisten Spiele sind davon erst ab 18 Jahren freigegeben. Doch trotzdem erlauben die Eltern häufig, sie zu spielen.

Camil Rak, Alexander Husselmann, Klasse 8c, Drost-Rose-Realschule, Lippstadt