Die Macht des Computers

Wie virtuelle Spiele bei Kindern und Jugendlichen zur Sucht führen können

Lippstadt:  Computerspiele sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Allerdings sind einige von ihnen so fasziniert von der virtuellen Spielwelt, dass sie mehrere Stunden am Tag wie gebannt vor dem PC-Bildschirm verbringen und kaum noch Zeit für andere Freizeitaktivitäten finden. Nach Recherchen von ZiSch-Nachwuchsreportern kann diese Leidenschaft jedoch so übermächtig werden, dass Experten von Spielsucht sprechen.
Kinder und Jugendliche, die in ihrer Freizeit nur noch in Computerspielwelten abtauchen, verlieren oft den Bezug zur Realität, vernachlässigen ihre Freunde und haben häufig auch Probleme, sich in der Schule zu konzentrieren. Manche können sich nicht mehr sinnvoll mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzen. Einige Schüler sind sogar so stark in ihrem Denken von Computerspielaktivitäten beeinflusst, dass kaum noch Platz bleibt für andere Erfahrungen und Eindrücke.
Auch Eltern von spielsüchtigen Kindern haben häufig zu kämpfen, ihren Nachwuchs vom stundenlangen Computerspielen abzuhalten. Es gibt verschiedene Methoden dagegen vorzugehen: Eltern sollten das Kind höchstens eine bis zwei Stunden täglich am Bildschirm spielen lassen. Zudem sollten es die Erziehungsberechtigten – wenn nötig – dabei unterstützen, weniger Zeit am Computer zu verbringen – allerdings ohne Druck. Sie sollten auch darauf achten, dass das Kind nicht heimlich den Computer benutzt, wie zum Beispiel nachts.
Außerdem sollte das Kind sich anderweitig beschäftigen können, Sport machen und Zeit mit den Eltern verbringen. Betroffene oder Angehörige von Menschen, bei denen die Computerspielleidenschaft zu sehr die Freizeit bestimmt, können sich auch an die Suchtberatungsstelle der Diakonie wenden und einen Beratungstermin vereinbaren.
Die Mitarbeiter dieser Suchtberatungsstelle geben wichtige Hinweise zum Umgang mit der Computerspielsucht bei Kindern und Jugendlichen. Ein ganz wichtiger Ansatz der Berater ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie bietet nach telefonischer Terminvereinbarung eine ausführliche Beratung für Familien an, die sich wegen der Spielsucht ihrer Kinder Sorgen machen. Sie hat ihre Räume in der Brüderstraße 13 in Lippstadt und ist erreichbar unter Telefon (0 29 41) 55 03.

 von Pascal Piegl,
    Sven Höwing und
    Lukas Bökmann,
    Klasse 9a,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

spielsucht CF_ZD

Foto: dpa

 

 

Wie Raum-Tennis zu Pingpong wurde

670 000 Sportler spielen Tischtennis im Verein

Lippstadt:  Die Anfänge des Tischtennis liegen in England. Dort verbreitete der englische Major Walter Clopton Wingfield ab circa 1817 eine Art Tennis. Durch das englische Regenwetter musste man das Spiel auf Tische nach drinnen verlegen. Man nannte es „Raum-Tennis“ und später „Pingpong“.
Ein wettkampftauglicher Tisch muss 2,74 Meter lang und 1,525 Meter breit sein. Das Netz in der Tischmitte sollte 15,25 Zentimeter hoch sein. Der Schläger ist das wichtigste Werkzeug beim Tischtennis. Die Schlagfläche ist meistens oval und die Vorder- und Rückseite sollte rot und schwarz sein, damit der Gegner merkt, wenn der Schläger gedreht wird.
Die Spielregeln sind einfach. Ein Satz ist zu Ende, wenn ein Spieler elf Punkte erreicht hat und mindestens zwei Punkte Vorsprung auf seinen Gegner hat. Je nach Klasse muss ein Spieler drei oder vier Sätze gewinnen. Es gehören fast 10 000 Vereine mit rund 670 000 Mitgliedern dem Deutschen Tischtennis-Bund an.

 von Arno Kubacki
    Klasse 8b,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

Bild für ZiSch-Artikel, zu sehen ist Ingo Weddemann von der Herrenmannschaft vom DJK Cappel CF_HOK

Auf die Finger geschaut

Achtklässler besuchen Druckzentrum Hamm

Hamm-Rhynern:  32 Schüler und drei Lehrer der Schule im Grünen Winkel haben sich kürzlich auf dem Weg nach Hamm-Rhynern begeben, um Wissenswertes rund um den Druck des Patriot und anderer Zeitungen zu erfahren. Vor Ort bekamen sie erklärt, dass eine Zeitung mit 27 000 Exemplaren pro Stunde sehr schnell gedruckt werden kann. So sind die Nachrichten immer aktuell.
Um die zahlreichen Exemplare herzustellen, sind sehr viele Papierrollen nötig, wobei eine Rolle 1,25 Tonnen wiegt. Zum Bedrucken werden nur vier Farben benutz: Rot, Gelb, Blau und Schwarz. Aus ihnen werden alle anderen Farbtöne gemischt. Besonders beeindruckt waren die Schüler von den riesigen Druckmaschinen und den automatisierten Förderbändern, die die Zeitungen durch große Hallen transportieren. Gegen Mittag machten sich die Schüler mit viel neuem Wissen auf den Nachhauseweg.

von der Klasse 8a,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

Psychoterror bei Facebook & Co.

Cybermobbing macht krank und ist strafbar

Lippstadt:  Mobbing unter Jugendlichen ist ein bekanntes Problem. Findet dies im Internet statt, kann das für die Opfer noch grausamer und schwerwiegender sein. Cybermobber verfolgen ihre Opfer auch zu Hause; das Opfer fühlt sich nirgends mehr sicher und muss sich mit Beleidigungen, Bedrohungen und Hetzereien von teils unbekannten Personen auseinandersetzen, die die Anonymität im Internet ausnutzen.
Viele Schüler berichten, dass sie schon mal Opfer von Mobbing in sozialen Netzwerken wie Facebook geworden seien. Mädchen werden häufig wegen ihres Aussehens gemobbt oder als „Schlampen“ bezeichnet. Jungen werden oft mit übler Nachrede und Diffamierungen gemobbt. Cybermobber versuchen, ihren Opfern etwas anzuhängen wie Pornodarstellungen oder Fakes (Fälschungen) mit dem Konterfei (Gesicht oder Bild) des Mobbingopfers.
Die Folgen für die Opfer, die sich über einen längeren Zeitraum im Internet solcher Hetze hilflos ausgesetzt fühlen, sind mitunter schwerwiegend. In der Schule treten oft Konzentrationsstörungen und Angstgefühle auf. Das Opfer vermeidet es, mit dem Bus zur Schule zu fahren. Bei einigen Schülern wirken sich die Attacken so schlimm aus, dass sich Jugendliche ganz isolieren und gar nicht mehr zur Schule gehen.
Aus dem Gefühl, völlig hilflos zu sein und kaum etwas dagegen unternehmen zu können, dass die veröffentlichten diffamierenden Texte, Fotos oder Videos weiterverbreitet werden, können Schlafstörungen, seelische und psychosomatische Erkrankungen hervorgehen. Manche Mobbingopfer verletzen sich selbst oder denken sogar an Selbsttötung.
Die strafrechtlichen Folgen für die Täter sind vielen nicht bewusst, wobei Cybermobbing an sich kein ausgewiesener Straftatbestand ist. Hier kommen aber einzelne Straftatbestände in Betracht wie Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung oder Nötigung.
Demnach kann die Verbreitung von Texten, Bildern oder Videos, die einen anderen Menschen beleidigen oder herabzuwürdigen, ernsthafte strafrechtliche Folgen für die Täter haben. Von harmlosen Späßen in sozialen Netzwerken kann also keine Rede sein.

Tipps für Opfer:

– Betroffene sollten sich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten
– Gespräche mit Vertrauenspersonen können helfen, aktiv gegen Attacken vorzugehen
– es wird geraten, möglichst wenige private Infos, Fotos und Videos im Internet preiszugeben und nie Adresse oder andere Kontaktdaten in Netzwerken zu veröffentlichen
 von Chantal Westermann,
    Berfin Ali,
    Dilara Nouri und
    Elvira Bajrami,
    Klasse 9a,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

Vorbereitet in die Arbeitswelt

Selbstversuch: Schüler testen Stärken im BBZ

Lippstadt:  Egal ob neun, zehn, zwölf oder 13 Jahre: Irgendwann ist jede Schulzeit vorbei. Um für das Leben danach gewappnet zu sein, hat sich die Klasse 8b der Schule im Grünen Winkel auf den Weg ins Berufsbildungszentrum (BBZ) nach Soest gemacht:
Im BBZ angekommen sind wir nach einer Einführung – unter anderem mit Rap-Video und Stärkeschildern – auf das Thema eingestimmt worden. Wir durften im Berufeparkour vier Bereiche durchlaufen. In Kleingruppen haben wir im Bereich Bühne das Thema „Kein Job“ organisieren und spielen müssen. Hier war es besonders wichtig, miteinander zu sprechen.
Im Zeittunnel sollten wir uns vorstellen, wo wir 2020 sind. Das ist ganz schön schwer, heute zu sagen, wo ich morgen sein möchte! Aber ein Plan für die Zukunft ist echt wichtig! Im Labyrinth haben wir erfahren, dass es auch mal nicht weitergeht und wir trotzdem nicht aufgeben sollen. Denn: In jedem Labyrinth gibt es einen Ausgang!
Im Bereich sturmfreie Bude wurden wir veräppelt: Wer sich zum Beispiel für eine Shoppingtour entschieden hatte, musste einen Abfluss reparieren. Viele hätten nie gedacht, dass ihnen das gelingen könnte.
Die Betreuer haben uns in allen Bereichen Stärkesticker angesteckt, wenn wir Stärken gezeigt haben. Jeder sollte sich einem Stärkeschrank zuordnen, wo dann mögliche Berufe zu sehen waren. Manche waren überrascht, welche Berufe zu ihren Stärken passen. Nach einer Reflexion ging’s heim.

von der Klasse 8b,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

 

Spiele erfinden hält fit Parkour ist eine anstrengende Sportart. Man muss Hindernisse überqueren in einer bestimmten Weise, wobei man sich auch verletzen kann. Ich bin in Spanien auf Parkour gekommen, wo ich Leute gesehen habe die fantastische Tricks an einem Geländer gemacht haben. Um sich vor Verletzungen zu schützen muss man sich aufwärmen vom Kopf bis zum Fuß. Die Hindernisse sind z.B. Wände , Stangen , Geländer oder Häuser. Man klettert drauf oder man springt drüber. Spiele können kreiert werden, wo z.B. eine Flagge gesetzt wird und wer sich am schnellsten über den Parkour bewegt, der Sieger ist. Die Regeln kann man selbst kreativ gestalten. Parkour kann jeder machen, der sich draußen gerne bewegt. Tipp: ÜBERSCHÄTZE dich nicht, fange langsam an! Raul Prospin-Martin (8b Schule Im Grünen Winkel) REPRO manuell 180

Wer den Nervenkitzel sucht, ist beim Parkour richtig

Parkour ist eine anstrengende Sportart. Die Sportler müssen Hindernisse überqueren in einer bestimmten Weise, wobei sie sich auch verletzen können. ZiSch-Nachwuchsreporter Raul Prospin-Martin (Bild) ist in Spanien auf Parkour gekommen. „Da habe ich Leute gesehen, die fantastische Tricks an einem Geländer gemacht haben“, berichtet der Achtklässler, der in Lippstadt zur Schule geht. Um sich vor Verletzungen zu schützen, müssen sich die
Parkourläufer vom Kopf bis zum Fuß aufwärmen. Die Hindernisse sind zum Beispiel Wände, Stangen , Geländer oder Häuser. Die Männer und Frauen klettert drauf oder springen drüber. Spiele können kreiert werden, bei denen beispielsweise eine Flagge gesetzt wird und der, der sich am schnellsten über den Parkour bewegt, der Sieger ist. Die Regeln können die Teilnehmer selbst kreativ gestalten. Parkour kann jeder machen, der sich gerne draußen bewegt. Experte Raul rät Neueinsteigern: „Überschätze dich nicht, fange langsam an!“

von Raul Prospin-Martin,
    Klasse 8b,
    Schule Im Grünen Winkel,
    Lippstadt

 

Hallo Frau Klug, anbei der Artikel mit Foto von Joussef di Gaudio. Gruß, Michael Hinz von der Schule im grünen Winkel CF_HOK

Bus-Übergewicht ist erlaubt

Aufmerksamen Menschen ist es vielleicht schon aufgefallen: Busse fahren teilweise auch auf Straßen, die für über 7,5 Tonnen Gewicht gesperrt sind. Ein Beispiel hierfür ist die Straße In den Amtswiesen in Lipperode (Bild). Nach dem Gewicht des Schulbusses gefragt, mit dem Raul Prospin-Martin täglich nach Lippstadt fährt, sagte der Fahrer: „Mehr als 7,5 Tonnen. Das geht aber nur mit einer Sondergenehmigung von der Stadt Lippstadt.“

von Joussef Di Gaudio

Klasse 8b,

Schule im Grünen Winkel,

Lippstadt

Ein Horoskop im Realitätstest

Lippstadt  n  Obwohl sich vermutlich nur wenige als abergläubisch bezeichnen würde, lesen viele Menschen täglich ihr Horoskop. Widder Marc Cramer hat in einem Selbstversuch getestet, was sein Horoskop ihm womöglich sagen will.
Horoskop: Ein falsches Spiel zu durchschauen ist nicht ganz einfach.
Marcs Realität: Mein Bruder hat etwas geplant, was ich erst nicht verstanden habe.
Doch im vorliegenden Fall ist das kein Problem für Sie.
Ich durchschaue meinen Bruder doch und bin drauf vorbereitet, was er heute Nachmittag machen wird.
Bleibt die unangenehme Frage warum man das tun will.    Warum will mein Bruder mich immer ärgern?

 von Marc Cramer
    Klasse 8b,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt

Finnen verstärken Team

Hamm  n  Das Eisbärenteam Hamm hat neue Eishockey-Spieler aus Finnland gekauft. Sie heißen Lari Mäkijärvi und Mikael Paunio.
Die Spieler aus dem Eisbärenteam haben die Neuen schon sehr gut aufgenommen, ganz so als ob sie schon zwei Jahre dabei wären. Das Publikum ist sehr glücklich darüber, dass die Spieler aus Finnland zu den Eisbären gekommen sind. Sie agieren sehr gut auf ihren Positionen und sollen die Mannschaft nach vorne bringen. Mäkijärvi und Paunio wohnen zurzeit in der Eisbären-WG. Dort bekommen sie jetzt auch Nachhilfe in Deutsch, weil sie nur Finnisch und Englisch können. Fans und Freunde der Eishockey-Mannschaft freuen sich auf viele tolle Jahre mit den Spielern.

 von Sina Dockhorn,
    Klasse 8b,
    Schule im Grünen Winkel,
    Lippstadt