Karriere als Chef machen

Unternehmer erzählt von seinen Erfahrungen

Delbrück:  Es gibt immer mehr Menschen, die eine eigene Firma gründen möchten. Aber ist das Chef-Sein wirklich so ein Traumjob? Rüdiger Richter, der seit 17 Jahren der Inhaber eines gleichnamigen Delbrücker Maschinenbau-Zuliefer-Betriebs ist, schätzt seinen Job sehr. Ihm gefalle es, auf eigenen Beinen zu stehen und eigene Entscheidungen treffen zu können, sagt Richter. So könne er sich beispielsweise seine Kunden selbst aussuchen und seine eigenen Interessen verfolgen. Auch seine Arbeitszeit könne er sich selbst einteilen. Außerdem reizt es ihn, vor immer neue Herausforderungen gestellt zu werden. Diese machen seinen Arbeitsalltag laut Richter spannend. Am wichtigsten aber, sagt er, sei die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und dass am Monatsende bei allen Zufriedenheit herrsche.Rüdiger Richter, Chef eines Maschinenbau-Zuliefer-Betriebs in Delbrück, zum Chef-Sein befragt von Lea Fritzenkötter und Maya Bardusch REPRO manuell 180
Doch wie wird man eigentlich Chef? Rüdiger Richter betont, Anwärter bräuchten nicht unbedingt das Abitur zu machen oder ein Studium zu absolvieren. Es reiche schon einen „vernünftigen Schulabschluss“ zu haben. Richter selbst hat einen Hauptschulabschluss und anschließend eine Lehre gemacht. Daraufhin habe er sich selbst weitergebildet. Dann sei erst einmal eine Idee nötig, die sich verwirklichen lässt. Und der zukünftige Chef sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein eigenes Unternehmen viel Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich sollte der Pläne-Schmieder auch finanziell und logistisch abgesichert sein. Ein paar Jahre Berufserfahrung können auch nicht schaden, meint Richter. Wenn all diese Kriterien erfüllt sind, gehe es am besten erst einmal klein los. So sei es zum Beispiel besser, am Anfang gebrauchte Maschinen zu kaufen. Allerdings berge auch gerade der Start ein paar Risiken. Zudem hätten Existenzgründer kaum Freizeit, da sie erst einmal Kunden „anlocken“ müssten.
Nach einigen Jahren, wenn das Geschäft richtig laufe, könne der Chef die Verantwortung, die er als Unternehmer trägt, auch mal für einige Zeit auf einen seiner Mitarbeiter übertragen. So könne er dann auch ruhigen Gewissens in den Urlaub fahren.

von Lea Fritzenkötter und
    Maya Bardusch,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

 

 

 

roooobert

Die Nummer eins in Westfalen

Robert Tschudows Alltag als Leistungssportler

Geseke: Der 13-jährige Robert Tschudow ist Tennis-Leistungssportler und spielt außerdem beim TC Rot-Weiß Geseke. Bereits mit sechs Jahren hat er angefangen, den Sport auszuüben. Robert nimmt am professionellen Training in der Leistungsstätte in Kamen teil. Laut Ranking ist er in seiner Altersklasse die Nummer eins in Westfalen. Zurzeit muss er wegen einer Verletzung am Knie allerdings pausieren. Dennoch haben Robert und Klassenkamerad Martin Sapego zu Papier gebracht, wie der Tag eines Leistungssportlers wie Robert abläuft.
Wie sieht ein Trainings-Alltag aus? Jeden Morgen macht sich Robert fertig für den anstehenden Schultag. Nach der Schule hat er ein straffes Programm. Der 13-Jährige kommt nach Hause und isst zuerst Mittagessen. Nach einer kurzen Pause wird er mit dem Auto zum jeweiligen Trainingsort gebracht. Robert trainiert in Paderborn (Bezirkstraining) und in Kamen (Verbandstraining). Insgesamt kommt der Tennisspieler auf fünfmal in der Woche.
Sein Training ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt: zwei Stunden normales Training – also taktische Vorgaben erfüllen und auch Ausdauer-Übungen –, danach eine Stunde körperliches Training – also gezielte Muskelgruppen trainieren und noch mehr Ausdauer. Anschließend steht die Heimreise an, die rund 30 bis 60 Minuten dauert. Von 19 bis 21 Uhr erledigt Robert seine Hausaufgaben für den nächsten Tag.
Bei welchen Turnieren spielt Robert mit? Es gibt verschiedene Arten von Turnieren: Kreismeisterschaften, Bezirksmeisterschaften und die Westfalenmeisterschaft, für die sich die Spieler qualifizieren müssen. Robert spielt auch internationale Turniere, TE-Turniere genannt, bei denen es als sehr schwer gilt, sich zu qualifizieren. Zu diesen TE-Turnieren fährt er immer mit dem Kader (die am besten bewerteten Spieler in Westfalen in seinem Alter).
Natürlich gibt es auch Spiele, die er mit seiner Mannschaft in gewissen Ligen bestreitet. Es gibt auch „normale“ Turniere, die einfach dafür da sind, Punkte und Erfahrung zu sammeln.
Welche Zukunftspläne hat der Gymnasiast? Robert will natürlich so weit wie möglich in der Rangliste kommen, das heiß ein Profi werden. Für ein Sportstudium braucht er einen guten Schulabschluss. Der 13-Jährige würde später auch sehr gerne Tennistrainer werden, weil es ihm Spaß macht und er sein Leben mit Tennis verbringen möchte.

 von Martin Sapego und
    Robert Tschudow,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Artgerechte Haltung ist A und O

Im Tierheim in Schloss Neuhaus warten 170 Vierbeiner auf ein neues Herrchen

Schloss Neuhaus: Im Tierheim Schloss Neuhaus leben momentan ungefähr 170 Tiere, die dringend ein neues Zuhause suchen. Täglich kommen immer wieder aufs Neue Menschen, suchen sich einen Hund oder eine Katze aus und wollen sie mitnehmen. Doch das ist nicht so einfach.
Die Tiere werden täglich außer montags und donnerstags bis 17 Uhr vermittelt, da sie danach für die Nacht vorbereitet werden müssen. Die Vermittlung der Tiere bedeutet, dass Gespräche mit den Interessenten – mal sind es nur zwei, mal aber auch zehn – geführt werden. Und es wird geschaut, welcher der geeignete zukünftige Besitzer werden kann. Oftmals muss sich das Tierheimpersonal aber auf sein Gefühl verlassen, um das richtige Mensch-Tier-Gespann zu finden. Schließlich soll die Beziehung für immer halten.
Eine der täglichen Aufgaben des Tierheimpersonals ist es, vermittelte Tiere, deren neue Besitzer weiter als einhundert Kilometer vom Tierheim entfernt wohnen, wegzubringen.
Wer ein Tier hält, muss auch Zeit dafür haben
Neben den Vermittlungen im Tierheim gibt es viele Tiere, die aus privater Haltung ein neues Zuhause suchen. Diese Tiere werden dann direkt von einer Privatstelle in eine neue vermittelt. Vor einer erfolgreichen Vermittlung werden ein Abgabe- und Tierschutzvertrag geschlossen. Außerdem nimmt das Tierheim Vermittlungsgebühren, da alle Tiere nach ihrer Ankunft im Tierheim geimpft, kastriert, tätowiert (meist in beide Ohren), gechipt (Mikrochip im Halsbereich mit Daten zu Tier und Besitzer) und ärztlich untersucht werden. Besonders gilt aber: Alle Tiere werden in artgerechte Haltung vermittelt. Dass dies gewährleistet wird, kontrollieren Mitarbeiter nach einer bestimmten Zeit unangemeldet.
Wird die Vertragsbindung nicht eingehalten, und das Tier lebt nicht in artgerechter Haltung oder wird von seinem Besitzer schlecht behandelt, so wird es sofort zurück ins Tierheim gebracht.
Wer schon einmal darüber nachgedacht hat, ein Heimtier aufzunehmen, der sollte dies nie aus Mitleid machen. Schließlich sollte der neue Besitzer die Verantwortung für das Lebewesen sein ganzes Leben übernehmen. Ein Besitzer muss mit Veränderungen in seinem eigenen Leben rechnen, denn ein Tier benötigt viel Zeit.
 von Lenya Spreu,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Katzen Hund Heim CF_HOK

Singende große Brüder

Das britische Duo Bars and Melody macht mit seinen Songs Gedemütigten Mut

Geseke:  Leondre Devries (15) und Charlie Leneham (17) – zwei Jungs aus Großbritannien, die mittlerweile berühmte Teenager sind. Denn zusammen sind sie die Band Bars and Melody, auch bekannt unter der Abkürzung BAM.
Angefangen hat alles damit, dass Leondre früher gemobbt wurde. Seine ganzen Gefühle schrieb er auf und verfasste daraus einen Liedtext. Als eine Art „großer Bruder“ will er nun anderen Kindern Mut machen, die auch gemobbt werden. Als Leondre später in dem sozialen Netzwerk Facebook unterwegs war, entdeckte er Charlie, der ein Cover hochgeladen hatte. Leondre war begeistert von Charlie und schrieb ihn an. Er fragte ihn, ob sie nicht mal etwas zusammen singen können. So ergab es sich, dass sie sich trafen und gemeinsam Songs sangen.
Leondre zeigte Charlie sein selbstgeschriebenes Lied „Hopeful“ (übersetzt: hoffnungsvoll). Da beide Jungs fanden, dass ihre Stimmen gut zusammenpassen, gründeten sie die Band Bars and Melody. Leondre ist Bars, da er rappt. Im Rap meint Bar nämlich eine Textzeile. Charlie ist Melody (Melodie), weil er singt.
Längst gibt es auch deutsche Fans
Mit der Zeit wurden der 15- und der 17-Jährige beste Freunde und entschieden sich im Jahr 2014 dazu, bei der achten Staff
el von „Britain’s got Talent“ teilzunehmen. Gemeinsam sangen sie „Hopeful“ vor. Beim Casting drückte Simon Cowell, ein Jurymitglied, den goldenen Buzzer und katapultierte die Jungen damit ins Finale. Dort erreichten Leondre und Charlie den dritten Platz. Durch den Auftritt wurden sie berühmt und eine bekannte englische Plattenfirma schrieb Bars and Melody an.
Das Duo nahm „Hopeful“ professionell auf und hat mittlerweile auch viele andere Songs herausgebracht, wie zum Beispiel „Keep Smiling“, „Shining Star“, „Stay Strong“, „Stay Young“, „Beautiful“ und „Complicated“.
Die Lieder „Keep Smiling“ und „Stay Strong“ handeln ebenfalls von Mobbing und sollen Kindern, die betroffen sind, Mut machen. BAMs erstes und bis jetzt noch einziges Album heißt „143“. Zudem coverten sie bereits drei Lieder: „What do you mean“ von Justin Bieber, „On my mind“ von Ellie Goulding und „See you again“ von Wiz Khalifa ft. Charlie Puth. Bars and Melody machen dieses Jahr eine Tour durch England, Polen und die Niederlande.
Längst haben Leondre und Charlie aber auch deutsche Fans. Das Castingvideo der beiden Briten verbreitete sich so erfolgreich auf einer bekannten Videoplattform, dass auch hierzulande Jugendliche auf das Duo neugierig geworden sind und sich Videos von Auftritten angesehen haben. Viele Fans sind gerade begeistert von dem Lied „Hopeful“ und darüber, was BAM damit vermitteln wollen. Die Anhänger – die die Jungs übrigens liebevoll Bambinos nennen – hoffen nun, dass die britischen Teenager vielleicht bald mal ein Konzert in Deutschland geben.

von Marta Pulst und
    Faten Malla,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

 

Mobbing REPRO manuell 180

Fans sind geteilter Meinung

Fußball-Spiele: TV und Stadion gleich beliebt

Geseke:  Menschen setzen beim Thema Fußball unterschiedliche Schwerpunkte: Die einen schauen nur Spiele der Nationalmannschaft und freuen sich über WM-Titel. Andere verfolgen sogar Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League.
Anhänger von Erst- oder Zweitligisten sehen deren Spiele über Liveticker oder kaufen sich Programme, welche gegen Geld Spiele live übertragen. Oft ist es nämlich schwer, an gute Karten für das Stadion zu kommen, die Anreise ist umständlich, die Kosten sind hoch. Ein entscheidender Vorteil davon, ein Spiel im Stadion zu sehen, ist jedoch die Atmosphäre. „Die Stimmung ist wirklich atemberaubend. Vor allem wie die vielen Fans alle auf das Stadion zupilgern – toll“, schwärmt ein Befragter.
Doch manche Fans finden, dass die Übertragung im Fernsehen mehr Vorteile habe, da die einzelnen Spieler besser zu sehen seien. „Das Tor ist viel näher und man kann sich die Szene viel öfter und aus verschiedenen Perspektiven anschauen, das ist deutlich besser als im Stadion“, sagt ein Passant.
Fernsehsessel lockt die Bequemen
Viele Fußball-Fans wünschen sich, dass wichtige Spiele häufiger von den öffentlich rechtlichen Sendern übertragen werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass sich viele Fußball-Anhänger wegen der Atmosphäre nahe der Bande für das Stadion entscheiden würden. Doch es gibt auch Fans, die sich das Spiel lieber von zu Hause anschauen, da der Anfahrtsweg, die Suche nach einer Unterkunft und andere Faktoren Stress mit sich bringen. Da bietet der Fernsehsessel mehr Komfort.

von Vivien Tobis,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Sportverein Lippstadt am Bruchbaum SV CF_HOK

Meins, deins, unser Recht

Minderjährige Flüchtlinge: Anna Schiermeyer beschäftigt sich mit UN-Kinderrechtskonvention

Kreis Soest:  Seitdem zahlreiche Menschen aus Krisengebieten auch vermehrt Zuflucht in Deutschland suchen, drehen sich Debatten in der Politik und den Medien oft um Themen wie Landesgrenzen, Willkommenskultur und Integration. Ein Thema, das Anna Schiermeyers Empfinden nach zu kurz kommt, sind die Rechte der Flüchtlingskinder. Darum hat sich die Schülerin damit befasst.
Aktuell kommen hauptsächlich Menschen aus Afghanistan, Syrien, Somalia und dem Irak nach Deutschland. Jeder dritte ist minderjährig, viele wandern ohne Eltern aus oder haben keine mehr. Vor allem diese sind oft traumatisiert und benötigen Schutz. Laut UN-Kinderrechtskonvention steht jedem Flüchtlingskind „angemessener Schutz und humanitäre Hilfe“ zu. Zudem sollen auch von eingereisten Kindern, „die die Rechtstellung eines Flüchtlings begehren oder nach Maßgabe der anzuwendenden Regeln und Verfahren des Völkerrechts oder des innerstaatlichen Rechts als Flüchtlinge angesehen werden“, beansprucht werden können.
Die Koalition unter Helmut Kohl hatte zunächst dafür gesorgt, dass das Ausländerrecht Vorrang vor der Kinderrechtskonvention hat und auch Kinder und Jugendliche in Abschiebehaft kommen konnten. Durch die Rücknahme des Vorbehalts 2010 stehen hier lebenden Flüchtlingskindern dieselben Rechte zu, wie anderen. Trotzdem blieben Asylverfahrens- und Aufenthaltsrecht unverändert.
Unicef kommt zu dem Schluss, dass die Interessen von Flüchtlingskindern in Deutschland eine „nachrangige Rolle“ spielen, ihre Rechte würden „häufig missachtet“. Der UN-Ausschuss kritisierte Anfang 2014 im Staaten-Bericht die Umsetzung der Konvention. Kritikpunkte waren:
– Kinder werden bei der Aufnahme in Deutschland nicht immer gut versorgt.
– Flüchtlinge werden zum Beispiel von Krankenversorgung oder Bildungsförderung ausgeschlossen.
–  Kinder werden häufig von der Familie getrennt.
–  Flüchtlingskinder dürfen nicht in allen Bundesländern zur Schule gehen.
–  Wenn sie ihr 16. Lebensjahr vollendet haben, werden sie in Deutschland asylrechtlich als Erwachsene angesehen, können in Abschiebehaft genommen werden und haben keinen Anspruch auf Jugendhilfe.
– 16 und 17 Jahre alte Flüchtlinge werden in manchen Bundesländern nicht von Jugendämtern betreut, sondern in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht.
–  Oft müssen sich Flüchtlingskinder unangebrachten Altersschätzungen unterziehen und dürfen im Bedarfsfall nicht gegen das Ergebnis vorgehen.
–  Kindersoldaten werden gegenwärtig nicht identifiziert.
Im Jahr 2013 schlossen CDU/CSU und SPD einen Koalitionsvertrag: „Die UN-Kinderrechtskonvention ist Grundlage für den Umgang mit Minderjährigen, die als Flüchtlinge unbegleitet nach Deutschland kommen. Wir werden die Handlungsfähigkeit im Asylverfahrens- und Aufenthaltsrecht auf 18 Jahre anheben und dadurch den Vorrang des Jugendhilferechts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge festschreiben.“

 von Anna Schiermeyer,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Flüchtlingskinder im Erwitter Rathaus, geflohen, Flucht, Flüchtlinge, Kinder, REPRO manuell 180

„Aufgeben gibt es nicht“

Geistig behindert: Simon Czapp ist mit seiner Willensstärke Vorbild für andere

Geseke:  Diejenigen, die schon einmal Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, die eine Behinderung haben, wissen: Oft überraschen sie ihre Mitmenschen mit ihren positiven Lebenseinstellungen oder gar ungeahnten Talenten. Nicht nur die sogenannten „Gesunden“ können anderen Menschen etwas geben, helfen und beibringen, sondern auch Menschen mit Behinderung. Saskia Schulte und Milena Bastidas haben Simon Czapp besucht, der den ZiSch-Nachwuchsreporterinnen aus seinem Leben erzählt hat.
Simon ist 31 Jahre alt und hat eine geistige Behinderung. Er hat eine Schule für geistig Behinderte besucht, in der Grund- und weiterführende Schule zusammengefügt sind. Dort wurde er gut gefördert und entwickelte schnell Begeisterung für viele Fächer. Ganz besonders gefielen ihm die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür, der auf die Weihnachtszeit ausgerichtet ist und jedes Jahr im November stattfindet. Simon bastelte, töpferte und dekorierte dafür mit viel Freude und Leidenschaft.
Rente ist nach 20 Arbeitsjahren möglich
Nachdem der junge Mann seinen Abschluss absolviert hatte, wechselte er in eine Behindertenwerkstatt, wo er heute immer noch arbeitet. Dort stanzt, verpackt und baut Simon viele Sachen.
In der Werkstatt arbeiten die Menschen mit Behinderung in Gruppen, wobei jede einen unterschiedlichen Schwerpunkt hat. Sie arbeiten für Unternehmen und verdienen auch ihren eigenen Lohn. Nach 20 Jahren Arbeit können sie in Rente gehen, aber bei Bedarf auch weitermachen.
Aber zurück zu Simon. Er ist ein absolut willensstarker Mann. Wenn in der Werkstatt oder auch mal so etwas nicht ganz so leicht klappt und andere längst hinschmeißen, sagt sich Simon: „Aufgeben gibt es nicht, denn es muss immer weitergehen!“ So viel Selbstsicherheit und Willensstärke besitzt nicht jeder Mensch.
Nebenbei begeistert Simon sich auch stark für den Fußball und verfolgt ihn nicht nur im Fernsehen, sondern ist selbst Torwart in einer Fußballmannschaft für geistig behinderte Menschen. Simon ist trotz seines sogenannten Handicaps, das hier und da auch Einschränkungen und Schwierigkeiten mit sich bringt, immer gut gelaunt und optimistisch. Er geht immer mit viel Enthusiasmus arbeiten. Das ist bewundernswert.

 von Saskia Schulte und
    Milena Bastidas,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Simon Czapp, Lebensfreude mit Behinderung, Gymnasium Antonianum Geseke Klasse 8D Saskia Schulte, Milena Bastidas CF_HOK

„Männliche Fußballprofis haben mehr Anhänger“

Quartett vom SC Rot-Weiß Verne überzeugt, dass Frauen am runden Leder unterschätzt werden

Verne:  Zwischen Frauen-Fußball und Männer-Fußball gibt es bekanntlich große Unterschiede – zum Beispiel beim Gehalt der Profis. Außerdem wird der Frauenfußball in einigen Ländern nicht als offizielle Sportart anerkannt. Trotz dieser Differenzen ist die Anzahl der Fußballerinnen in den vergangenen Jahren angestiegen. Doch was gibt diesen Mädchen einen Ansporn? Fiona Hammerschmidt, Viktoria Herbst, Jamie und Noelle Käuper, vier Spielerinnen vom SC Rot Weiß Verne, haben Antworten auf einige Fragen.
Was ist denn der Unterschied zwischen Frauenfußball und Männerfußball?
Noelle Käuper: Die Männer spielen körperbetonter und schneller als die Frauen. Auch werden die männlichen Fußballprofis besser bezahlt und haben deutlich mehr Anhänger.
Was spornt euch an, trotz dieser Unterschiede weiterzumachen?
Viktoria Herbst: Uns macht das Fußballspielen zu großen Spaß, um aufzuhören. Ein weiterer Ansporn sind tolle Erfolgserlebnisse mit unserer Mannschaft, wie zum Beispiel die Teilnahme an einem Fußball-Cup oder der Vizemeistertitel im letzten Jahr.
Was war denn an der Teilnahme am Fußball-Cup so besonders?
Fiona Hammerschmidt: Dass wir davon ausgingen, gegen Mädchen zu spielen. Doch wir waren mit einer anderen Mädchenmannschaft die einzigen Mädchen dort. Wir mussten dann gegen Jungen spielen. Es war ein tolles Erlebnis für uns alle, obwohl einige Jungen dort respektlos waren. Aus diesem Grund bekam unsere Mannschaft den Fairnesspokal überreicht.
Hat euch diese Respektlosigkeit eingeschüchtert?
Jamie Käuper: Natürlich hatten wir vor den ersten Spielen etwas Angst, aber unser Verein stand mit den restlichen Jungenmannschaften die ganze Zeit hinter uns und hat uns so motiviert und bei allen Spielen angefeuert. Außerdem hat uns diese Respektlosigkeit motiviert, alle vom Frauenfußball zu überzeugen.

von Fiona Hammerschmidt,
    Viktoria Herbst,
    Jamie und Noelle Käuper,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,    
    Geseke

von Fiona Hammerschmidt, Viktoria Herbst, Jamie und Noelle Käuper, Klasse 8d, Gymnasium Antonianum, Geseke Fußball-Mädels vom Rot-Weiß Verne, Fans, unterschätzt, rundes Leder, Profifußballer REPRO manuell 180

Adrenalin und ganz viel Spaß

Erklärstück über den Start bei einem Reitturnier

Geseke n Voltigieren, Springen oder Western: Gerade bei Mädchen, aber auch bei Jungs ist Reitsport beliebt. Darum hat ZiSch-Nachwuchsreporterin Hannah Becker recherchiert, wie ein Turniertag bei Dressurreitern aussieht.
Der erste Start in der Dressur erfolgt meist in den sogenannten Wettbewerbsprüfungen. Das sind die Prüfungen, in denen ohne eine Jahresturnierlizenz, die man nach dem Erhalt des Reitabzeichens 5 beantragen kann, geritten werden darf. Bei einer E-Dressur müssen die jungen Reiter in den Grundgangarten Trab, Schritt, Galopp korrekte Bahnfiguren wie Zirkel und Schlangenlinien durch die Bahn reiten.
Die Vorbereitungen für einen Turnierstart beginnen am Vortag: Das Sattelzeug wird saubergemacht, das Pferd geputzt und die Mähne eingeflochten. Am Turniertag selbst wird nochmals alles auf Vollständigkeit überprüft. Der Anhänger wird eingeräumt und das Pferd verladen.
Viele Reiter fahren so los, dass sie eine Stunde vor Prüfungsbeginn den Turnierplatz erreichen. So kommt es nicht zu Zeitdruck und sie können sich in Ruhe mit dem Turniergelände vertraut machen.
Beim Turnier erfragen sie bei der Meldestelle die endgültige Startreihenfolge. Danach wird das Pferd fertig gemacht und die Reiter reiten ihr Pferd warm. Dann kommt der große Moment: die Prüfung.
Alle Blicke sind auf die Reiter gerichtet. Sie wiederum konzentrieren sich auf eine harmonische Vorstellung. Die Eltern stehen am Rand und drücken alle Daumen. Ab diesem Moment versucht das Reiter-Pferd-Team 110 Prozent zu geben. Nach dem letzten Gruß an die Richter, fällt den Reitern ein Stein vom Herzen. Der Auftritt wird von den Richtern bewertet und die Zuschauer klatschen Beifall.
Doch die Arbeit von Pferd und Reiter ist hier noch nicht zu Ende. Nun heißt es mit dem Trainer Fehler zu besprechen, damit die Reiter diese Fehler das nächste Mal vermeiden. Zusammen mit den Angehörigen hoffen alle auf eine gute Platzierung. Alles in allem ist ein Turnierstart sehr aufregend, aber auch purer Spaß.

von Hannah Becker,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Foto Uwe Feichtinger vom Turnier in Rüthen CF_HOK

Foto: Uwe Feichtinger

Hochstapler am Werk

Stacking erfordert Schnelligkeit. Frederik Neuber beherrscht es, seit er vier ist

Scharmede  n  Beim Becherstapeln macht ihm so schnell keiner was vor: Der 14-jährige Frederik Neuber aus Scharmede betreibt seit seinem vierten Lebensjahr erfolgreich Sport Stacking. Was das genau ist und zu wie vielen Titeln es Frederik bereits in jungen Jahren gebracht hat, das hat er unserer Zeitung jetzt erzählt.
Sport Stacking ist in den 1980er Jahren in Kalifornien erfunden worden. Der amerikanische Grundschullehrer Bob Fox entwickelte die Sportart selbst sowie die heutigen Disziplinen. Er hatte festgestellt, dass die Auge-Hand-Koordination bei vielen Kindern unterentwickelt war. Deswegen setzte er das Sport Stacking ein, um diese Schwäche auszugleichen.
Beim Stacking geht es darum, so schnell wie möglich verschiedene Disziplinen zu bewältigen. Es handelt sich dabei um Pyramiden, die aus zwölf beziehungsweise aus neun Bechern gestapelt werden. Die Disziplinen tragen Namen wie etwa 3-3-3, 3-6-3, oder aber Cycle.
Das 3-3-3 besteht aus drei Dreiertürmen, die der Stacker auf- und wieder abbaut. Das 3-6-3 setzt sich aus einem Dreierturm, einem Sechserturm und wieder einem Dreierturm zusammen. Diese bauen die Teilnehmer auf und wieder ab. Beim Cycle werden mehr als 40 Handgriffe durchgeführt. Es fängt an mit 3-6-3, gefolgt von zwei Sechsertürmen, welche in einem Zehnerturm münden. Diesen baut der Sportler am Ende wieder ab. Für diese Pyramidenfolge brauchen schnelle Stacker weniger als sieben Sekunden.
Außerdem gibt es beim Stacking noch weitere Wettbewerbsdisziplinen: das Doppel und die Staffel. Staffeln werden immer aus vier Stackern gebildet, die jeweils 3-6-3 nacheinander stapeln. Beim Doppel treten zwei Teilnehmer mit einem Becherset beim Cycle an, wobei einer nur die rechte und der andere nur die linke Hand benutzen darf.
Jedoch steht nicht nur das Sportliche im Vordergrund, sondern auch die Vorliebe für dieselbe Sache. Frederik erzählt, dass Stacker bei den bundesweiten Turnieren auch Gleichgesinnte treffe. An den Wettbewerben nehmen fast immer die gleichen Stacker teil, sagt er. Um an allen wichtigen Turnieren teilzunehmen, sei ein Sportler in der Saison mehr als 1000 Kilometer unterwegs.
Wettlauf mit der Zeit ist Herausforderung
Auch internationale Turniere wie die Weltmeisterschaft oder die Europameisterschaft sind Treffpunkte für viele Nationen. Dort tauschen sich Stacker aus, „duellieren“ sich und haben Spaß.
Zur Weltmeisterschaft, die jährlich in den verschiedensten Orten der Welt stattfindet, treffen sich mehr als 20 Nationen zum Becherstapeln. Und auch Frederik hat das Stacking schon an viel Orte gebracht. Seine weiteste Reise war 2010 zur Weltmeisterschaft in Denver (USA), wo er jedoch keine Medaille mitnehmen konnte.
Frederik hat seinen ersten nationalen Meistertitel 2006 bei der Deutschen Meisterschaft im Cycle gewonnen. Neben seinem ersten Titel ist er sehr stolz auf den Weltmeistertitel, den er 2012 in Butzbach nahe Frankfurt am Main im Cycle in seiner Altersklasse erstapeln konnte. Danach hat er noch weitere Deutsche Meistertitel errungen. Seit seinem ersten Erfolg mit vier Jahren wurde Frederik jedes Jahr bis 2013 vierfacher Deutscher Meister. Die Leidenschaft am Becherstapeln lässt Frederik nicht mehr los. Auch in Zukunft möchte er das Rennen gegen die Zeit weiterhin gewinnen.

von Leonard Borghoff,
    Frederik Neuber,
    Nico Gärttner und
    Jonathan Salmen,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

Hallo Frau Klug, hier sind ein paar Fotos für den Artikel über Sport Stacking. Sie wurden letzte Woche selber (von seinem Vater), bei einem Turnier in Butzbach, geschossen. MfG Leonard Borghoff, Frederik Neuber CF_HOK

SC RW Verne auf Erfolgskurs

Mannschaft hofft auf baldigen Aufstieg

Verne  n  Der Sportverein SC RW Verne, der in der Kreisliga A Süd spielt, macht sich Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Nachdem die Verner gegen die Spielgemeinschaft Siddinghausen und den SV 21 Büren mit 4:0 und 5:0 gewonnen haben, stehen sie mit 28 Punkten aus zwölf Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Auf dem ersten Tabellenplatz befindet sich zurzeit der SV Upsprunge mit 31 Punkten.
Die Verner spielen laut Obmann Sebastian Heitrich „konstant und defensivstark“. Bastian Rogg, einer der Spieler, sieht die Stärken der Mannschaft eher im breiten Kader und in der individuellen Besetzung der Positionen. Die Schwächen lägen allerdings in der Voreinstellung und in der Motivation.
Aber auch in der Offensive habe die Mannschaft mit 37 Treffern etwas zu bieten. Die besten Torschützen sind Carsten Freitag (zehn Treffer) und Marvin Weber (sieben Treffer).
Ob Verne um den Aufstieg in die Bezirksliga wirklich mitspielen kann, werden die kommenden Spiele gegen den SV 03 Geseke, den VfB Salzkotten und den SV Upsprunge zeigen.
Eine Sorge, die den Verein derzeit beschäftigt, ist die Suche nach einem Präsidenten. Dieser sollte möglichst bis zur Generalversammlung am 29. Januar gefunden sein. Laut Obmann Sebastian Heitrich mangelt es nicht an ehrenamtlichen Helfern, sondern daran, dass niemand die große Verantwortung übernehmen will, die dieses Amt mit sich bringt.

von Jens Henksmeier,
    Luca Spenner,
    Robin Wester und
    Joshua Tewes,
    Klasse 8d,
    Gymnasium Antonianum,
    Geseke

 

RW Verne CF_ZD

Wer hat’s erfunden?

Schüler gehen dem Ursprung von Halloween auf den Grund

Geseke: Schon seit dem Mittelalter wird Halloween in den USA gefeiert. Sein Ursprung findet sich jedoch in Irland. Dort feierten die Kelten das Fest „Samhain“. Damals dachten sie, dass der Tod an diesem Tag auf die Erde kommt. Daher verkleideten sich die Kelten, damit der Tod sie nicht sehen konnte. Im 18. Jahrhundert wurde dieser Brauch von der Kirche übernommen und „All Hallows‘ Eve“ genannt. Im Laufe der Zeit kürzte sich dieser zu „Halloween“ ab.
Halloween findet einen Tag vor Allerheiligen statt. In Deutschland wird es allerdings erst seit 25 Jahren gefeiert. Traditionell verkleiden sich die Menschen, erschrecken Passanten, treffen sich mit Freunden und gucken Horrorfilme. Die Kinder gehen verkleidet durch die Nachbarschaft und fordern: „Süßes oder Saures!“
Für die passende Dekoration werden Kürbisse ausgehöhlt und mit gruseligen Grimassen versehen. In der abendlichen Dunkelheit wird eine Kerze in den Kürbis gestellt, der dann schaurig leuchtet.

Nach einer ausführlichen Umfrage auf dem Schulgelände des Gymnasiums Antonianum in Geseke, an der Schüler und Schülerinnen aus allen Jahrgangsstufen teilgenommen haben, sind die Autoren zu folgendem Ergebnis gekommen: Die Unterstufen-Schüler (Klasse 5 und 6) sehen diesen Tag eher als zweites Karneval im Jahr. Sie gehen von Haus zu Haus und fragen nach Süßigkeiten. Im Gegensatz zur Unterstufe feiert die Mittelstufe (Klasse 7, 8 und 9) Halloween als eine richtige Party. Die Jugendlichen ziehen verkleidet durch die Straßen, erschrecken andere Menschen und schauen sich Horrorfilme an. Die Oberstufen-Schüler hingegen sind aus diesem Thema raus. Sie treffen sich mit Freunden – egal ob gerade Halloween ist oder auch nicht.

von Nina Schulz,
    Nina Heggemann,
    Luca Weber und
    Feris Mustafic,
    Klasse 8a

 

Happy Halloween-Artikel vom Antonianum, Artikel ist von Nina Schulz, Nina Heggemann, Luca Weber und Feris Mustafic, Klasse 8a, Gymnasium Antonianum, Geseke, Bräuche, Kelten, Halloween, US-Amerikaner, amerikanisch, Kürbis, Fledermäuse, REPRO manuell 180

 

Busse platzen aus Nähten

Salzkottener Schüler kommen teilweise sogar zu spät zum Unterricht

Geseke/Salzkotten: Der Bus ist überfüllt, es gibt keinen Platz mehr, die Luft ist stickig, die Tür geht bereits nicht mehr zu und der Busfahrer ist mit den Nerven am Ende. So sieht der morgendliche Alltag für die Salzkottener Schüler am Gymnasium Antonianum aus, die mit dem vollem Bus nach Geseke fahren müssen. Aber nicht nur die Schüler leiden darunter, sondern auch die Lehrer. Da der Bus meist zu spät kommt, kann der Unterricht nämlich oft nicht rechtzeitig beginnen.
Die Schüler sind sich einig, dass es so nicht weiter geht. „Man bekommt schon an der zweiten Bushaltestelle keinen Sitzplatz mehr“, erzählte Luca Weber aus der Jahrgangsstufe 8. „Es sollte ein dritter Bus angeschafft werden.“, findet Nina Heggemann, ebenfalls aus der achten Klasse. Cedric Temel beklagte sich darüber, dass es zudem schlecht sei, wenn Arbeiten oder Klausuren in den ersten beiden Stunden geschrieben werden und der Bus nicht pünktlich ist, oder im schlimmsten Fall gar nicht kommt.
Nicht nur Schüler beschweren sich über die Bus-Problematik, sondern auch Eltern, da sie nicht immer Zeit haben ihre Kinder zur Schule zu bringen, wenn der Bus nicht kommt.
Aber warum wird nichts geändert? Das fragten sich die Schüler und wendeten sich deshalb an Ulrich Ledwinka, den Schulleiter des Antonianums, und Frau H., die für die Busse zuständig ist und ihren vollständigen Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Es gibt nur Beschwerden über die Linie der Salzkottener“, erklärte H. Allerdings seien die Busse rechtlich gesehen gar nicht zu voll. Die Personenanzahl liege im grünen Bereich. Rucksäcke, Jacken usw. werden laut H. bei einer Personenzählung aber gar nicht mit einberechnet.
In Wirklichkeit ist es morgens oft so voll, dass der Nothahn betätigt werden muss, um die Türen zu schließen. „Bei Problemen mit den Bussen sollt ihr euch immer sofort im Sekretariat melden.“, rät Ledwinka. Denn wenn etwa jemand stehengelassen wird, wird das sofort mit dem Busunternehmen geklärt.

 von Felix Kirsch,
    Justin Pampus,
    Leonard Grewe,
    Alyssia Kropf,
    Eridona Gerguri,
    Juliane Grabovski,
    Denis Murigin und
    Cedric Temel,
    Klasse 8a

Bussprobleme am Gymnasium Antonianum, überfüllt, Überfüllung, Schulleiter Ulrich Ledwinka, Die Verfasser sind: Felix Kirsch, Justin Pampus, Leonard Grewe, Alyssia Kropf, Eridona Gerguri, Juliane Grabovski, Denis Murigin, Cedric Temel. CF_HOK REPRO manuell 180

 

Bis 2016 kein Sport in der Halle

Feuchtigkeitsursache immer noch unklar

Geseke: Die Sporthalle des Gymnasiums Antonianum in Geseke bereitet Schülern, Lehrern und der Stadt immer noch Probleme. Bei der Renovierung, die in den Sommerferien stattfinden sollte, wurde festgestellt, dass sich im Estrich der Halle Feuchtigkeit gesammelt hat. Die Schulleitung und die Stadt grübeln noch über die Ursache. Aufgrund dessen müssen die Schüler in die Sporthallen der Umgebung ausweichen. So werden Sporthallen in Verne, Verlar und in ganz Geseke für den Unterricht genutzt.
„Ich kann gegen diese Situation gar nichts tun. Letztlich ist es eine Planung und Durchführung der Stadt Geseke“, so Schulleiter Ulrich Ledwinka. Zudem berichtete er, dass die Stadt die Halle im Winter vielleicht als Notunterkunft für Flüchtlinge bereitstellt – wenn auch nur, bis andere Objekte bezugsfertig sind.
Bei einer Umfrage zum Thema gehen die Schüler-Meinungen auseinander. Zum größten Teil finden sie es schade, die Halle nicht benutzen zu können. Dennoch sind sie damit einverstanden den Flüchtlingen eine Unterkunft zu bieten.
Die Sporthalle des Gymnasiums kann voraussichtlich bis Sommer 2016 nicht genutzt werden können.

von Claire Schröder,
    Alina Stute,
    Alina Langenberg,
    Jan Müller und
    Malte Kautschor,
    Klasse 8a

 

Kein Platz für Intoleranz

Geseker Gymnasium beteiligt sich an Aktionen gegen Rassismus

Geseke: Bereits seit zwei Jahren nimmt das Gymnasium Antonianum aus Geseke an dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teil. Seitdem gebe es viel weniger Rassismus an der Schule, sagt Jona Naerger von der Schüler-Vertretung (SV).
Das Gymnasium hat viel für die Auszeichnung, die ebenfalls „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ heißt, getan. So hat es zum Beispiel Unterschriften gesammelt und bei Projekten mitgemacht. An der Unterführung der Schule gibt es seit einer Woche vor den letzten Sommerferien ein Bild, welches vom Schüler Frederik Stemmer entworfen und vom Sozialwissenschaftskurs gemalt worden ist. Es ist an der Stelle entstanden, weil dort rassistische und rechtsextreme Anspielungen gemalt waren.
Der Schirmherr der Schule, Dr. Clements Fuest, ist sehr stolz, dass das Antonianum sich für das Projekt stark einsetzt. Schülersprecherin Elena Rosenbach und SV-Mitglied Jona Naerger haben zu diesem Thema bereits ein Interview gegeben.

 von Ester Simon,
    Marie Bauer,
    Sina Kupillas,
    Ruben Färber und
    Lasse Heggemann
    Klasse 8a

Schule ohne Rassismus Geseke REPRO manuell 180

 

Fahrräder für Flüchtlinge

Ehrenamtliche Helfer aus Verne reparieren Zweiräder

Verne: Immer mehr Menschen verlassen aus Angst vor Verfolgung ihre Heimat, um in Europa und vor allem in Deutschland ein besseres Leben zu finden. Mittlerweile sind auch viele Flüchtlinge in Salzkotten angekommen und in verschiedenen Unterkünften untergebracht. Diese Menschen kommen mit wenig bis keinem Hab und Gut ins Land. Aus diesem Grund hat sich Reinhard Kamp entschieden, zu helfen.
Zusammen mit einem Team von zehn ehrenamtlichen Helfern bereitet Kamp seit Ende der Sommerferien vielen Flüchtlingen eine Freude, indem er gespendete Fahrräder instand setzt und den Menschen somit ein Stück Mobilität und damit auch Freiheit verleiht. Reinhard Kamp und seine Helfer öffnen ihre Werkstatt alle zwei Wochen mittwochs in der Zeit von 14 bis 18 Uhr. Pro Tag bringt Kamp rund zehn Fahrräder in einen verkehrssicheren Zustand.
Glückliche Gesichter sind Kamps Ansporn
Um diese Werkstatt betreiben zu können, stellt er seine Halle in Verne zur Verfügung. Kamp berichtet, jedes Mal, wenn er einem bedürftigen Flüchtling ein Fahrrad übergebe, sehe er in ein glückliches Gesicht – und genau das sei der Grund, warum er das mache. Kamp leistet mit seiner Arbeit einen Beitrag dazu, dass diese Menschen, die oftmals einen langen Leidensweg hinter sich haben, einen zufriedeneren Start in ihr neues Leben erhalten. Gleichzeitig ruft Kamp die Bevölkerung auf, selbst Fahrräder zu spenden oder aber einen anderen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen zu leisten.

von Fabian Hildesheim,
    Elisabeth Kinder,
    Merle Heggemann und
    Eric Andoleit    ,
    Klasse 8a

Fahrräder für Flüchtlinge Ehrenamtliche Helfer aus Verne reparieren Fahrräder für Flüchtlinge (fh) Immer mehr Menschen verlassen aus Angst vor Verfolgung ihre Heimat, um in Europa und vor allem in Deutschland ein besseres Leben zu finden. Mittlerweile sind auch viele Flüchtlinge in Salzkotten angekommen und in verschiedenen Unterkünften untergebracht. Diese Menschen kommen mit wenig bis keinem Hab und Gut in unser Land. Aus diesem Grund hat sich Reinhard Kamp entschieden, zu helfen. Zusammen mit seinem Team von 10 ehrenamtlichen Helfern bereitet Herr Kamp seit Ende der Sommerferien vielen Flüchtlingen eine Freude, indem er gespendete Fahrräder in Stand setzt und den Menschen somit ein Stück weit Mobilität und damit auch Freiheit verleiht. Reinhard Kamp und seine Helfer öffnen ihre Werkstatt alle zwei Wochen, immer mittwochs, in der Zeit von 14-18 Uhr. Pro Tag bringt er ca. 10 Fahrräder in einen verkehrssicheren Zustand. Um diese Werkstatt betreiben zu können, stellt er seine Halle in Verne zur Verfügung. Herr Kamp berichtet, jedes Mal, wenn er einem bedürftigen Flüchtling ein Fahrrad übergibt, sieht er in ein glückliches Gesicht, und das ist genau der Grund, warum er das macht. Herr Kamp leistet mit seiner Arbeit einen Beitrag dazu, dass diese Menschen, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, einen zufriedenen Start in ihr neues Leben erhalten. Gleichzeitig ruft er die Bevölkerung auf, Fahrräder zu spenden oder selbst einen Beitrag zur Integration zu leisten. CF_HOK