YouTube: Eine Welt für sich

Der große Hype um die Videoplattform

Lippstadt:  YouTube ist eine Videoplattform, die von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt wird, rund einem Drittel aller Internet-Nutzer. Sie ist im Jahr 2005 in San Mateo, Kalifornien von Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründet worden. Der YouTube-Hauptsitz befindet sich in San Bruno, was auch in Kalifornien liegt.
Täglich werden Videos von 100 Millionen Stunden Gesamtdauer hochgeladen. Die Plattform wurde mittlerweile in 76 Sprachen übersetzt. Die sogenannten YouTuber sind die Nutzer, die die Videos hochladen. Viele von ihnen tun das in regelmäßigen Abständen. Während Menschen, die Videos hochladen wollen, angemeldet sein müssen, kann sie sich jeder ohne Probleme anschauen. Wer sich anmeldet, kann Beiträge auch liken und kommentieren.
Abonnenten eines Kanals bekommen Benachrichtigungen, sobald der betreffende YouTuber ein neues Video hochgeladen hat. Durch diese Abos beziehungsweise die Klicks, die auf die Videos entfallen, verdienen YouTuber ihr Geld. YouTuber mit Millionen Aufrufen pro Video können von diesem Geld leben. Der „Let’s Player Gronkh“ beispielsweise soll durch seine Videos täglich zwischen 560 und 4700 Euro verdienen, jährlich 240 000 bis 2,2 Millionen. Sogar noch mehr Geld verdient der schwedische YouTuber „PewDiePie“. Sein Gehalt soll bei 12,7 Millionen Euro jährlich liegen.
Ein Nachteil bei vielen Videos ist die zusätzliche Werbung, die oft am Anfang abgespielt wird. Durch diese Werbung verdient YouTube das Geld, das es den YouTubern zahlt. Im Jahr 2017 soll die Videoplattform 500 Millionen Euro durch Werbung verdient haben.
Dank verschiedener Kategorien, kann sich jeder das anschauen, was ihm gefällt. So gibt es beispielsweise Musikvideos, Nachrichten, Videos aus den Bereichen Lifestyle, Beauty oder Sport.
Ganz wie echte Stars können Fans YouTuber treffen. Jedes Jahr kommen sie in die Kölner Lanxess Arena, wo ihre Fans sie treffen können. Das sind die sogenannten Videodays. Seit 2010 findet dieses Event jedes Jahr statt. Es ist mittlerweile so bekannt, dass die Teilnehmerzahl innerhalb von vier Jahren um 14 600 Besucher gestiegen ist.

 von Joelle Wischer,
    Maike Braune und
    Kerstin Titgemeyer,
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Youtube-Artikel , Joelle Wischer, Maike Braune, Kerstin Titgemeyer (8b) , Evangelisches Gymnasium, Lippstadt REPRO manuell 180

Mit 324 km/h auf dem Speedway

Nascar: Ein Überbleibsel der Prohibition

Lippstadt:  Nascar. Nein, in diesem Text geht es nicht etwa um die ganz ähnlich klingenden Nazca-Linien in der peruanischen Wüste, sondern um die National Association for Stock Car Auto Racing. Kurz: Nascar. Das ist ein US-amerikanischer Motorsportverband.
Stock Car heißt übersetzt Serienfahrzeug, da nur modifizierte Großserienfahrzeuge mitfahren dürfen. Mittlerweile nehmen streng reglementierte Rennfahrzeuge, die Tourenwagen ähneln, an den Veranstaltungen teil. Sie werden von einem 5,7 Liter V8-Motor und zentraler Nockenwelle angetrieben. Es gibt drei landesweite Rennserien: den Sprint Cup, Xfinity Series und Camping World Truck Series.
Nascar hat seinen Ursprung in der Zeit, als in den Vereinigten Staaten die Erzeugung, der Verkauf und die Versendung alkoholischer Getränke für den Verzehr verboten waren. Darum gab es viele Schmuggler, die nachts selbst produzierten Alkohol durchs Land transportierten. Um schneller voranzukommen, bauten sie ihre Autos um. Sie begannen, an den Wochenenden Rennen zu fahren. Bill France Senior sorgte dafür, dass die Rennen schon bald auf abgesperrtem Gelände gefahren werden konnten. 1938 organisierte er ein Rennen am Strand von Daytona Beach, wo jetzt der offizielle Sitz der Nascar ist. Die Sieger bekamen beispielsweise Zigarren oder Alkohol.
Heute werden die Rennen auf sogenannten Speedways gefahren. Das sind ovale Rennstrecken mit Steilkurven mit bis zu 45 Grad Biegung. Die Anzahl der Runden ist von Rennen zu Rennen unterschiedlich, es können bis zu 500 Runden gefahren werden. Da es ein riesiges Starter-Feld gibt und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 342 Stundenkilometer möglich sind, ereignen sich oft Unfälle. Aufgrund der hohen Unfallrate gibt es natürlich Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel Klappen auf dem Autodach, die ausgefahren werden, wenn sich das Auto dreht. So wird es gebremst. Außerdem besteht das Cockpit des Fahrers aus einem massiven Stahlkäfig. Zudem gibt es um die ovale Rennstrecke herum die sogenannte Safer Barrier, eine vorgelagerte Streckenbegrenzungsmauer, welche die durch einen Zusammenprall aufkommende Energie zum größten Teil abdämmt. Das minimiert den Schaden am Auto und schützt den Fahrer.
Es gibt auch viele Filme über diesen Sport. Die „Cars“-Filme sind die bekanntesten.

von Lukas Hansknecht und
    Merlin Holle,
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

 

Gemeinsames Lernen

Rektor der Lippstädter Josefschule beantwortet Schülern Fragen zur Inklusion

Lippstadt:  Die Inklusion ist in den vergangenen Wochen in den Medien etwas von der Flüchtlingsthematik verdrängt worden. Dennoch ist sie immer noch aktuell und wichtig. Weil vier ZiSch-Nachwuchsreporter des Evangelischen Gymnasiums in Lippstadt der Inklusion wieder zu mehr Beachtung verhelfen wollen, haben sie Jürgen Henke, dem Rektor der Josefschule, Fragen gestellt. An der Schule im Lippstädter Süden gibt es seit 2005 inklusiven Unterricht.
Auf die Frage, wie er die Inklusion allgemein sehe, erklärte Henke, das Thema sei zu komplex, um kurz darauf zu antworten. Die Idee hinter der Inklusion, Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft und damit auch in die Schule (zurück) zu holen, halte er nach wie vor für richtig.
Lehrkräfte benötigen für den Förderunterricht eine spezielle Ausbildung. Der Schulleiter erklärte auf Nachfrage, dass es zwei Förderschullehrer an der Schule gebe, die speziell für diesen Bereich ausgebildet worden seien. Kinder mit einem sogenannten Handicap brauchen außer dem Förderunterricht übrigens keine Extra-Behandlung. Henke betonte, dass sie genau wie andere Kinder groß und selbständig werden.
Die Kinder ohne Behinderung oder Einschränkung gehen laut dem Rektor mit denen mit Handicap nicht anders um als mit ihresgleichen. Der Schulleiter versicherte, dass an seiner Schule alles ganz normal ablaufe. Es gebe keine Reibungspunkte. Für die Zukunft hat Henke dennoch Wünsche bezüglich der Inklusion. Momentan werde die Debatte um sie ein wenig von dem Flüchtlingsthema überlagert. Er fände es aus diesem Grund schön, wenn der inklusive Unterricht wieder etwas mehr in den Fokus rücken und weiter ausgebaut würde.
Weitere Infos finden Interessierte auf der Internetseite der Josefschule (Inklusion anklicken, dann gemeinsames Lernen und Schatzinselkonzept).
www.josefschule-lippstadt.de

30 Kinder: An der Josefschule gibt es rund 30 Kinder mit Handicaps. Die Mehrheit von ihnen hat eine Lernbehinderung. Laut Henke gibt es aber auch Kinder mit sprachlichen oder emotional-sozialen Schwierigkeiten. Mittlerweile hätten sie auch Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, sagt Henke.
von Athanasios Theodorakis,            
    Carolin Alers,    
    Justin Dridiger und
    Lena Schulte,
    Klasse 8a,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Symbolbild Inklusion von dpa, Rollstuhl, Schule, Menschen mit Behinderung, Behinderte, inklusiver Unterricht, zum Text von von Athanasios Theodorakis, Carolin Alers, Justin Dridiger und Lena Schulte, Klasse 8a, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt CF_HOK

Foto: dpa

Ein Sport für Tier und Mensch

Bei Agility durchlaufen Vierbeiner einen Parcours. So bleiben Hund, Pferd und sogar Herrchen fit

Lippstadt:  Agility kommt ursprünglich aus England. Der Sport wurde erstmals 1978 als Unterhaltungsprogramm während eines großen Reitturniers mit Hunden vorgeführt. Die bekanntesten Arten von Agility sind Dog- und Horse-Agility, also mit Hund und/oder Pferd. Die Sportart besteht darin, dass die Tiere einen Parcours mit verschiedene Hindernissen in ständig wechselnder Reihenfolge in der schnellstmöglichen Zeit überwinden müssen. Beim Agility gibt es vielfältige Hindernisse, die das Tier zuerst kennenlernen muss.
Beim Dog-Agility können die sogenannte Führigkeit und die Geschicklichkeit, aber auch die Schnelligkeit des Hundes erprobt werden. Es ist ein erzieherisches und sportliches Spiel, bei dem es eine gewisse Ähnlichkeit zu Reit- und Springturnieren gibt.
Das Wichtigste beim Dog-Agility ist die Harmonie zwischen Hundeführer und Tier. Den Verlauf der Strecke bei Dog-Agility kann der Richter selbst bestimmen. Es müssen allerdings immer zwei Richtungswechsel stattfinden. Je nach Stufe kann die Strecke zwischen 100 bis 200 Meter lang sein. Das Feld, auf dem die Hindernisse aufgebaut sind, muss eine Mindestgröße von 20 mal 40 Metern haben.
Beim Horse-Agility geht es nicht unbedingt um die Schnelligkeit, sondern um einige andere Disziplinen wie beispielsweise die partnerschaftliche Teamarbeit sowie die Freude am Sport. Außerdem bewirkt er, dass Pferd und Mensch körperlich fit bleiben. Die enge Beziehung zwischen den beiden wird ebenfalls gestärkt.
Das Ziel des Horse-Agilitys besteht darin, dass das Pferd ohne Strick oder sonstige Hilfsmittel einen Parcours durchläuft. Dabei überwindet es Hürden, durchläuft Tunnel und springt durch Reifen.

von Loreen Kaltschmidt und
    Kara Heiderich,
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Agility, Text von Loreen Kaltschmidt und Kara Heiderich, Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt REPRO manuell 180

Vitamine im Blick haben

Schüler ergründen, wie gesund Veganer leben

Lippstadt:  Was heißt es eigentlich, vegan zu leben? Dieser Frage sind Nicole Gildenberg, Marleen Kiewel, Hannah Bergmann und Emely Dirks nachgegangen.
Veganer verzichten auf jegliche tierische Produkte. Dazu zählen Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier sowie Gelatine. Viele Veganer achten zudem darauf, nur Produkte zu nutzen, welche ohne Tierversuche getestet werden. Zudem tragen sie weder Leder noch Pelz. Dabei gibt es viele Gründe, warum sie den veganen Life-style wählen: einerseits moralische, andererseits, um sich gesünder zu ernähren.
Es gibt viele Befürworter veganer Ernährung, aber auch viele Kritiker. Veganer berichten, dass sie sich nach der Umstellung fitter und ausgeglichener fühlen. Auch Allergikern oder Menschen mit Hautkrankheiten soll die Ernährungsart helfen. Ein weiterer mehr oder weniger positiver Nebeneffekt sei der Gewichtsverlust. Der Verzicht von Fleisch bringt außerdem geringere Blutfettwerte und gesündere Nieren mit sich.
Doch gibt es auch Nachteile dieses Lifestyles, da sich die Ernährungsweise negativ auf den Vitaminhaushalt auswirken kann. Ein vor allem bei Frauen verbreitetes Problem ist der Eisenmangel. Eisen ist unter anderem in Fleisch enthalten. Darum greifen viele Veganer zu Tabletten. Und auch bei anderen lebensnotwendigen Vitaminen kann ein Mangel auftreten. Vitamin B 12 zum Beispiel, das für die Zerteilung sowie die Bildung roter Blutkörperchen und den Stoffwechsel notwendig ist, kann der Körper nicht aufnehmen. Die Folgen sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Nervosität oder gar Depressionen. Aber egal ob Veganer oder nicht: Jeder muss für sich entscheiden, wie er sich ernährt.

 von Nicole Gildenberg,
    Marleen Kiewel,
    Hannah Bergmann und
    Emely Dirks,
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

vegan leben, von Nicole Gildenberg, Marleen Kiewel, Hannah Bergmann, Emely Dirks Klasse 8b, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt, Gemüse, fleischlos, keine tierischen Produkte REPRO manuell 180

„Geschäfte wurden geplündert“

Dr. Claudia Becker über die Pogromnacht von 1938 und was damals in Lippstadt passierte

Lippstadt: Ein schreckliches Ereignis hat sich in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Deutschland abgespielt: die Pogromnacht. In Lippstadt überfielen Nationalsozialisten jüdische Geschäfte sowie die Synagoge. Was genau vor Ort passiert ist und warum, das erklärte Dr. Claudia Becker, Leiterin des Lippstädter Stadtarchivs.
Wie muss man sich die Nacht hier vorstellen?
Becker: Das ist schwierig zu sagen. Wir bräuchten dazu eigentlich Berichte von Zeitzeugen aus dem Jahre 1938, die etwas darüber berichten können. Es gibt einen Bericht von Heinrich Westen, welcher in der Pogromnacht neun Jahre alt gewesen ist und am Morgen danach die angerichteten Schäden hautnah erlebt hat. Darin heißt es: ‚Die Feuerwehr hatte ihre Arbeit getan: Das Feuer war gelöscht und hatte auf keines der Nachbarhäuser übergegriffen‘ und ‚Vor dem Geschäft Moosberg war nicht mehr viel zu sehen. Die Schaufenster waren eingeschlagen und mit Brettern zugenagelt.‘
Was war der spezielle Grund dafür, dass die Nazis die Juden in dieser Nacht angegriffen haben?
Becker: Es war der Mord an Ernst von Rath. Dieser war der Sekretär bei der Deutschen Botschaft in Paris und wurde von einem 17-Jährigen Juden namens Herschel Grynszpan erschossen. Der hatte auch seine Gründe dafür, weswegen er diesen Anschlag begangen hat. Wohl aus Rache dafür, was seinen Eltern passiert ist. Die Eltern von Herschel Grynszpan waren betroffen, als man sogenannte polnisch-stämmige Juden aus dem deutschen Reich ausgewiesen hat. Diese durften aber auch nicht nach Polen einreisen und landeten so im Niemandsland, ohne Essen, ohne Unterkunft und so weiter.
Was genau wurde zerstört?
Becker: Zerstört wurde zuallererst die Synagoge, welche in der Stiftsstraße stand. Diese wurde angesteckt. Die Schaufenster jüdischer Geschäfte wurden zerschlagen und die Geschäfte wurden außerdem noch geplündert. Namentlich ein Geschäft Moosberg, an dessen Standort sich heute das Schuhgeschäft Ghosh befindet.
War das Attentat geplant oder kurzfristig überlegt?
Becker: Es fing schon 1933 an mit den ersten Boykotts jüdischer Geschäfte, da hieß es: ‚Wir kaufen nicht mehr bei Juden.‘ Dann ging man nicht mehr zu jüdischen Ärzten und es wurden immer mehr Gesetze gegen Juden erlassen, insgesamt waren es über 2500. 1938 war das Deutsche Reich ziemlich pleite und deshalb wollte man die Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben verdrängen und deren Vermögen einkassieren. Das Attentat auf von Rath war eine gute Möglichkeit, um gegen Juden loszuschlagen.
Wie viele Opfer gab es in Lippstadt?
Becker: In der Pogromnacht wurden 23 Juden verhaftet, wobei man namentlich nur 17 bis 18 nachweisen kann. Sie kamen nach mehreren Wochen aus dem Konzentrationslager zurück. Zwei von ihnen starben nach der Rückkehr.
Wurden die errichteten Schäden wiederhergestellt?
Becker: Die Synagoge wurde nicht wieder aufgebaut und die Juden mussten für die Schäden selber aufkommen. Dies hatte der Bürgermeister angeordnet.

von Vivien Schulte,
    Ariane Stöcker und
    Sophia Stakemeier,
    Klasse 8a,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Pogromnacht, VIVIEN SCHULTE, ARIANE STÖCKER UND SOPHIA STAKEMEIER Klasse 8a Evangelisches Gymnasium CF_ZD

Kampf gegen Klimawandel

Bei der Energiewende ist jeder Bürger gefragt

Lippstadt:  Deutschland hat 2011 beschlossen, grundlegende Dinge in der Energieversorgung zu verändern. Als zweites Land in Europa versucht die Regierung, alle Atomkraftwerke bis 2022 abzuschalten und den Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien im Stromnetz bis 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen. Jeden einzelnen Bürger betrifft die Energiewende, aber wie kann jeder einzelne zur Energiewende beitragen?
Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht in Lippstadt durchschnittlich rund 3500 bis 4000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Davon stammen derzeit 28,9 Prozent aus erneuerbaren Energien. Um diesen Prozentsatz zu erhöhen, wäre es vor allem hilfreich, wenn jeder weniger Energie verbrauchen würde. Schon kleine Dinge helfen, den Konsum zu verringern.
So verbrauchen viele Bürger unnötig viel Energie, da sie beispielsweise keine ausschaltbaren Steckerleisten benutzen oder nicht vernünftig lüften. Auch eine gut eingestellte Heizung kann helfen, Energie zu sparen. Außerdem sollte sich jeder fragen, ob er wirklich immer die neuesten Kleidungsstücke kaufen muss. Denn diese werden oft mit hohem Energieaufwand durch die Welt kutschiert. Besser ist es, das Kaufverhalten ein wenig zu ändern und regionale Produkte zu kaufen.
Zum anderen sollte jeder Mensch überlegen, ob wirklich jeder Weg mit dem Auto gefahren werden muss. Lippstadt beispielsweise bietet gute Radwege, die weiter ausgebaut werden. Außerdem vermietet der größte Ort im Kreis Soest auch Dächer, auf denen Solaranlagen gebaut werden können. Die Stadtwerke kaufen den so produzierten Strom. Zudem bietet Lippstadt umfassende Beratung zur Energiewende. So gibt es im Stadthaus Vorträge zu den Themen: „Worauf es bei neuen Fenstern ankommt“ oder „wie man im Haushalt mühelos Energie spart“.
Energiebeauftragte: Stadt auf gutem Weg
Und dann gibt es auch noch die Klimaschutzsiedlung, die bei einem Neubau ein Vorbild sein kann, indem sie ein Beispiel für einen perfekten Energiehaushalt darstellt. Besonders wichtig ist Lippstadt aber, dass „die Bürger die Energie wertzuschätzen lernen“, so die Energiebeauftragte Beate Gramkow.
Für die Zukunft wünscht sich die Kommune vor allem, dass die Möglichkeiten, die geboten werden auch genutzt werden. Gramkow sieht Lippstadt aber auch auf einem guten Weg. Trotzdem funktioniert eine Energiewende nur, solange jeder seinen Beitrag leistet – so klein er auch ist. Denn nur zusammen kann die Energiewende möglich werden.

 von Florian Kisters,
    Konstantin Stöcker und
    Frederic Margout,
    Klasse 8a,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Alternative Energien von Florian Kisters, Konstantin Stöcker und Frederic Margout, Klasse 8a, Evangelisches Gymnasium, Lippstadt Klimawandel CF_HOK

Wenige Tage bis Kinostart

Star-Wars-Trailer ist bereits ein Erfolg

Lippstadt: Bald ist es so weit: Am 17. Dezember ist in den deutschen Kinos die Premiere des ab zwölf Jahren freigegebenen neuen Star-Wars-Films „Das Erwachen der Macht“. Der Trailer wurde bereits im November veröffentlicht. Innerhalb nur einer Woche wurde er über zwölf Millionen Mal angeschaut.
Harrison Ford spielt weiter den Han Solo, doch gibt es auch neue Charaktere, wie Finn (John Boyega), einen farbigen Stormtrooper, der zu den Rebellen übergetreten ist, oder Sith Lord Kylo Ren (Adam Driver).
Allerdings ist im Trailer des neuen Star-Wars-Films Luke Skywalker (Mark Hamill) nicht deutlich zu erkennen. Viel möchte Regisseur J. J. Abrams nicht über den neuen Streifen verraten. Bekannt ist jedoch, dass er 30 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ spielt.
Viele Menschen sind mit der im Jahr 1977 gestarteten Filmreihe aufgewachsen. So auch der am 10. November an Krebs verstorbene Daniel Fleetwood. Er wünschte sich vor seinem Tod eine Sondervorstellung des 7. Star-Wars-Films. Abrams, Disney und Lucas Film erfüllten ihm diesen Wunsch.
Als Fortsetzung von „Das Erwachen der Macht“ gilt ein bereits von Rian Johnson geschriebenes Drehbuch zu Star-Wars-Episode VIII, dies aber noch nicht in seiner endgültigen Form.

von Florian Bantelmann und
    Konstantin Kuckenberg,
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

 

G8 oder G9: Was ist besser?

Lippstadt:  Wie lange Schüler fürs Abitur pauken sollen, ist umstritten. Darum haben ZiSch-Nachwuchsreporter mit Schüler, Eltern und Außenstehenden diskutiert. Das Ergebnis: Es gibt viele Pro- und Contra-Argumente. Fakt ist, dass Schüler durch G8 mehr Stress und weniger Freizeit haben. Andererseits tragen sie schneller Verantwortung, weil sie eher Geld verdienen oder studieren.
G9 bedeutet weniger Stress und mehr Möglichkeiten, die Zukunft zu planen. In Deutschland gibt es nur noch wenige Bundesländer mit G9. In Hamburg, Baden-Württemberg, NRW, Hessen und Schleswig-Holstein dürfen Schüler zwischen G8 und G9 wählen. In Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gibt es immer noch nur G9. Bei einer Abstimmung in einer 8. Klasse im EG war die Hälfte für G8, die andere dagegen.

 von Thalia Wibberg,
    Alina Morfeld,
    Carlotta Merschmann und
    Lynn Kietz,    
    Klasse 8b,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Was wussten die Händler?

Abgasskandal: Schüler fühlen VW-Verkaufsleiter auf den Zahn

Lippstadt: Aufgrund aktueller Geschehnisse wie den Terroranschlägen in Paris ist der Abgasskandal bei VW in den Medien in den Hintergrund gerückt. Weil er aber noch lange nicht vom Tisch ist, haben die ZiSch-Nachwuchsreporter Linus Burmann, Nico Kukowka und Ron Willmann bei dem Verkaufsleiter einer VW-Niederlassung in der Region einmal nachgefragt, wie viel sie im Vorfeld gewusst haben.
Die Berichterstattung in den Medien wurde immer aus der Sicht der getäuschten Kunden geführt. Darum stellt sich die Frage, zu welchem Zeitpunkt die VW-Händler informiert worden sind und wie die Kunden in Verkaufsgesprächen mit dem Thema umgehen. Das Gespräch ergab Folgendes: Die Händler erhielten die meisten Infos zur gleichen Zeit wie die Kunden – durch die Medien. Sie wurden nicht vorzeitig vom VW-Konzern in Kenntnis gesetzt.
Auch jetzt gehen die Infos nicht über das hinaus, was in den Medien zu lesen oder zu sehen ist. So war den Händlern ebenso wenig früher als den Kunden bewusst, dass auch die Marken Porsche und Audi vom Skandal betroffen sind.
Laut dem Verkaufsleiter sei die Täuschung der Kunden nur selten Thema in aktuellen Verkaufsgesprächen. Die Problematik belaste Kunden nicht so stark, da keine Einschränkungen beim Fahren oder der Technik zu verzeichnen seien. Eine Prognose für die Zukunft, so der Händler, könne er nicht geben, weil es nie zuvor einen vergleichbaren Vorfall gegeben habe.

von Linus Burmann,
    Nico Kukowka,
    Ron Willmann,
    Klasse 8a,
    Evangelisches Gymnasium,
    Lippstadt

Juliane Klug (Symbolbild, Lupo ist nicht betroffen), für Artikel von Linus Burmann, Nico Kukowka, Ron Willmann/Klasse 8a, Evangelisches Gymnasium Lippstadt CF_HOK